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Thema: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

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  1. #1
    Forum-Aktivist Avatar von Reiner
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    Standard Raab rastet aus - so geht guter Journalismus

    Die Süddeutsche Zeitung interviewte Stefan Raab:
    Stefan Raab im Interview - "Ich kann zurücktreten, aber dann kommt das Militär" - Medien - sueddeutsche.de

    Eine Analyse von Meedia:
    Meedia: Muba-Raab rastet aus: Wie die SZ Raab 'grillt'

    Meine Analyse:
    Herr Raab gibt sich immer sehr selbstherrlich und wird hier mal zurecht kritisiert. Dünnhäutig dann seine Reaktion. Die "bösen Journalisten" also, die Paparazzis und "Geheimnisverräter", von freiem Journalismus und deren berechtigten Funktion in einer Demokratie ... will er wohl nix wissen. Peinlich.
    "Glaubst Du noch, oder denkst Du schon?" Giordano Bruno / "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein. /"Ich kann zwar die Bewegungen von Himmelskörpern berechnen, aber nicht die menschlichen Verrücktheiten." Sir Isaac Newton. / Das Mitlesen in diesem Beitrag ist verboten, wenn Ihr zu jung dafür seid. https://anchor.fm/reiner-krauss/

  2. #2
    Plaudertasche Avatar von Paramerican
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    Standard AW: Raab rastet aus - so geht guter Journalismus

    Hab garnicht mitbekommen, dass das Finale schon war. Das "Konzept" an sich, mehrere Songs zur Auswahl zu stellen, ist auch durchaus ok, aber viele Songs waren einfach so grottig, dass man die schon von vornherein hätte ausselektieren hätte können/müssen und somit von Anfang an die ganze Sendung zu einer (EINER!) großen Show hätte machen können/sollen. Das war für mich das Hauptproblem der Sendung. Wenn die Musik im Vordergrund steht, dann müssen die Songs schon Oscar-Soundtrack-Grammy-Würdiges Material sein und nicht irgendnen Hobby-Music-Creator-Rotz.

    Bin mal gespannt auf die TVT-Quoten von Montag ^^

  3. #3
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Raab rastet aus - so geht guter Journalismus

    Zitat Zitat von Reiner Beitrag anzeigen
    Die Süddeutsche Zeitung interviewte Stefan Raab:
    Stefan Raab im Interview - "Ich kann zurücktreten, aber dann kommt das Militär" - Medien - sueddeutsche.de

    Eine Analyse von Meedia:
    Meedia: Muba-Raab rastet aus: Wie die SZ Raab 'grillt'

    Meine Analyse:
    Herr Raab gibt sich immer sehr selbstherrlich und wird hier mal zurecht kritisiert. Dünnhäutig dann seine Reaktion. Die "bösen Journalisten" also, die Paparazzis und "Geheimnisverräter", von freiem Journalismus und deren berechtigten Funktion in einer Demokratie ... will er wohl nix wissen. Peinlich.
    @Reiner
    Und was ist für dich jetzt der Unterschied zwischen Gottschalk und Raab? Soweit ich mich erinnere, kann auch dein oberheiliger TV-Gottvater mit Medienkritik nicht besonders gut umgehen und "selbstherrlich" ist ein Wort, das ebenfalls schon oft in Bezug auf ihn verwendet wurde. Warum hast du z.B. nicht Tommies teilweise peinlichen Auftritt bei Maybritt Illner so kritisch unter die Lupe genommen? Blendet dich da der Heiligenschein ein bisschen zu sehr, den du deinem Gott(schalk) aufgesetzt hast? :angel3:

    Zitat Zitat von Paramerican Beitrag anzeigen
    ... Das war für mich das Hauptproblem der Sendung. Wenn die Musik im Vordergrund steht, dann müssen die Songs schon Oscar-Soundtrack-Grammy-Würdiges Material sein und nicht irgendnen Hobby-Music-Creator-Rotz.
    Auch "Oscar-Soundtrack-Grammy-Würdiges Material" gefällt nicht jedem und ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Ich finde es gut, dass beim Vorentscheid auch jüngeren Songwritern eine Chance gegeben wurde, die noch nicht zu den "ganz Großen" gehören. Letztlich sind diejenigen, die unter deine Supermegageilodupermuper-Kategorie fallen, wahrscheinlich sowieso unbezahlbar, zumindest für dieses Event. Naja, und wie schon gesagt, mir haben einige der Songs durchaus gefallen. War zumindest nicht schlechter als das meiste, was sonst so in den Charts läuft. Dass ich neuerdings auch auf "Hobby-Music-Creator-Rotz" stehe, wusste ich aber noch nicht. Wieder was dazugelernt.
    Geändert von Dr.BrainFister (20.02.2011 um 15:12 Uhr)
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  4. #4
    Forum-Aktivist Avatar von Reiner
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Die "Überheblichkeits-Qualität" von Gottschalk vs Raab empfinde ich schon noch als eine etwas andere. Gottschalk ist durchaus auch nicht ohne Überheblichkeit, doch Raab hat es bereits sehr früh deutlich und erkennbar nach außen gehängt.

    Er stellt sich dabei hin und meint immer alles besser zu wissen und richtig zu machen. Wenn es mal schiefgeht darf man sich nicht wundern auch mal kritisiert zu werden. Aber immernoch kein Grund dann so zu "philosophieren". Naja, für Raab zählen ja - wie er selbst sagt - nur Siege. Diese Niederlage wird er einfach genauso schnell vergessen.

    Im Austeilen war er immer gut, nur einstecken kann er nicht!
    (Und da liegt auch ein entscheidender Unterschied zu Gottschalk, wie ich finde.)

    Nun, wer in die Welt posaunt:"Schlag den Raab", der darf sich doch nicht wundern, wenn es auch mal journalistisch versucht wird.

    PS: Und eigentlich hat er sich ja nur selbst "geschlagen".
    "Glaubst Du noch, oder denkst Du schon?" Giordano Bruno / "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein. /"Ich kann zwar die Bewegungen von Himmelskörpern berechnen, aber nicht die menschlichen Verrücktheiten." Sir Isaac Newton. / Das Mitlesen in diesem Beitrag ist verboten, wenn Ihr zu jung dafür seid. https://anchor.fm/reiner-krauss/

  5. #5
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Zitat Zitat von Reiner Beitrag anzeigen
    Die "Überheblichkeits-Qualität" von Gottschalk vs Raab empfinde ich schon noch als eine etwas andere. Gottschalk ist durchaus auch nicht ohne Überheblichkeit, doch Raab hat es bereits sehr früh deutlich und erkennbar nach außen gehängt.

    Er stellt sich dabei hin und meint immer alles besser zu wissen und richtig zu machen. Wenn es mal schiefgeht darf man sich nicht wundern auch mal kritisiert zu werden. Aber immernoch kein Grund dann so zu "philosophieren". Naja, für Raab zählen ja - wie er selbst sagt - nur Siege. Diese Niederlage wird er einfach genauso schnell vergessen.

    Im Austeilen war er immer gut, nur einstecken kann er nicht!
    (Und da liegt auch ein entscheidender Unterschied zu Gottschalk, wie ich finde.)

    Nun, wer in die Welt posaunt:"Schlag den Raab", der darf sich doch nicht wundern, wenn es auch mal journalistisch versucht wird.

    PS: Und eigentlich hat er sich ja nur selbst "geschlagen".
    Die Reaktionen der Leser des SZ-Artikels vermitteln eigentlich einen anderen Eindruck. Dort stimmen sogar diejenigen Raab zu, die ansonsten mit seinen Shows nichts anfangen können. Hier mal ein paar Beispiele:

    iakiak schreibt:
    ich möchte auch ein zitat bringen:
    "die medien liefern lediglich noch den sprachschaum auf dem cappuccino der realität"
    wunderbare formulierung zum thema veröffentlichte meinung!

    herr raab - ich finde ihre shows furchtbar, ihre moderationen schlecht, aber was sie tun und sagen ist klug, fair und ehrlich! ich bin sehr angetan - mein liebster artikel in der SZ ever!

    herr hoff - danke für die schonungslose selbstentblößung ihrer zunft!
    Migg3 schreibt:
    Ich stehe dem Kapitel Lena II auch kritisch gegenüber, das ändert aber nichts daran, dass Stefan Raab viel wahres sagt.

    Dass ein professioneller Journalist sich derart in die Enge reden lässt, dass er mit "Sie werden auch nicht jünger"-Phrasen kämpfen muss, ist zudem schwach.
    Synapsenstau schreibt:
    Da hat sich die SZ mehr geschadet als Sie denkt.
    ...
    Herr Raab, sehr gut gemacht!

    PS: Etwas mehr Qualität bei der Auswahl des Personal kann helfen.
    @Reiner
    Wie "Qualitätsjournalismus" hat das, was der Interviewer gemacht hat, also scheinbar nicht gewirkt. Aber für dich ist dieser Artikel wahrscheinlich vor allem deshalb so "gelungen", weil man dort versucht, jemanden vorzuführen, den du nicht leiden kannst. Letztlich hat sich die SZ damit aber ein Eigentor geschossen.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  6. #6
    Forum-Aktivist Avatar von Reiner
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Die Einzige "Mutmaßung" (die ich nicht wirklich alleine gemacht habe; außer bei den hier sich oft zu findenden humorloseren Forenmitgliedern ;-) ) ist, dass der Fragesteller so einiges mit Witz und Ironie gewürzt hat, quasi Raab mit seinen eigenen Mitteln begegnet. Oooh ich vergaß, Herr Raab macht das sonst weniger dezent und noch viel plumper und offener - so dass es auch wirklich alle in der letzten Reihe erkennen können (für die in der ersten Reihe ist es dann schon manchmal fast an der Schmerzgrenze).
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  7. #7
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  8. #8
    Kleiner SpacePub-Besucher Avatar von greeen
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Aus den Kommentaren darunter:

    ... Aber es liegt ja auch nahe, von schwulen Aktionstagen zu sprechen, ist doch der Grand Prix bei den Homos das, was die Fußball-WM bei den Hetero-Männern ist ...
    Beschwerden & Empörungen an: claudia.roth@bundestag.dehttp://www.spacepub.net/image.php?type=sigpic&userid=2403&dateline=1295052  693

  9. #9
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Zitat Zitat von greeen Beitrag anzeigen
    Aus den Kommentaren darunter:
    ... Aber es liegt ja auch nahe, von schwulen Aktionstagen zu sprechen, ist doch der Grand Prix bei den Homos das, was die Fußball-WM bei den Hetero-Männern ist ...
    Was wären solche Events ohne die Klischees, die selbst noch dann weiterexistieren, wenn sie eigentlich schon längst Schnee von gestern sind? Ich kenn nämlich sowohl Heteros, die auf den Grand Prix abfahren (mich inklusive) als auch Homos, die Fußballfans sind.

    Übrigens ist bei der Lena-Berichterstattung auch dieses Jahr wieder gut zu beobachten, wie die BLÖD-Zeitung funktioniert:
    Lena von der Lippe « BILDblog

    Als BLÖD-Leser hat man also zumindest den Bonus, in einer frei erfundenen Fantasiewelt leben zu dürfen, in der die Rollen für "Gut" und "Böse" noch ganz klar definiert sind. Manche Leute haben scheinbar auch über ihre Kindheit hinaus ein großes Bedürfnis, sich tagtäglich mit dem Einsaugen von Märchenerzählungen in eine kuschlige geistige Umnachtung einlullen zu lassen...
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  10. #10

    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Pünktlich zum ESC kommen wieder die Meinungen der Feuilletonisten in den Qualitätszeitungen welche Lenas sofortiges Karriereende prophezeihen:

    So überraschend wie Fußball


    Die Halbwertzeit des klassischen Entertainers sinkt rapide. Sein Ende kann nur durch ein dramatisch hoch gehaltenes Erregungsniveau hinausgezögert werden. Die Idee, Lena beim Eurovision Song Contest erneut antreten zu lassen, war ein Coup. Es wird ihr letzter großer Auftritt sein.
    Quelle: SZ

  11. #11
    Moderator Avatar von Last_Gunslinger
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Ich verfolge das ganze Thema nur sehr am Rande, da man dem ja kaum entkommen kann, aber meinst nicht das die Recht haben?
    Ich hatte auf jeden Fall den Eindruck, das Lena schon total von der Bildfläche verschwunden war und nur durch den Grand Prix wieder aus der Versenkung gekommen ist.
    Aber vielleicht ist das auch nur das normale auf und ab zwischen den Veröffentlichungen von Alben. Wird man wohl erst mit Gewissheit sagen können, wenn man sieht wie ein Album ohne Push durch nen Grand prix ankommt.

  12. #12

    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Wenn sie sich ein paar Jahre hält wäre das vermutlich schon deutlich mehr als bei nahezu allen anderen Grand Prix Teilnehmern und sonstiger Castingshows. Da selbst ein durchschnittlicher DSDS Gewinner mit 300.000 Euro nach Hause geht dürfte Lena bereits ausgesorgt haben, insofern sie beim Geldausgeben nicht völlig durchdreht.

    Mich interessiert Lena zwar auch nicht sonderlich, aber ich sehe ihr Gesicht noch lieber als das von Bohlens neuem Klon-Zombie dessen graue Zellen kaum ausreichen um geradeaus zu laufen. Für sie und ihre Musik muss man sich zumindest im Ausland nicht schämen, das ist mehr als bei den Meisten unserer sonstigen "Popstars".

  13. #13
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Die Feuilletonisten freuen sich eben, dass sie endlich wieder aus der Versagerecke hervorkriechen dürfen, in die sie letztes Jahr nach ihren peinlichen ESC-Fehlprognosen geschickt wurden.

    Schau'mer einfach mal, wie abgestimmt wird. Ich finde, dass Lena gute Chancen hat, in die vorderen Plätze zu kommen. Ob sie den 1. Platz nochmal schafft, ist mir relativ wurscht, da ich nicht zu den Schwarzweißmalern gehöre, die nur Superlativen als Erfolg ansehen. Bisher ist der ESC 2011 in Düsseldorf jedenfalls ein beeindruckendes, spannendes, hochprofessionelles Event, das auf einem beachtlichen kreativen und technischen Niveau präsentiert wird. Allein Stefan Raabs BigBand-Eröffnung muss erstmal getoppt werden. Sowas hab ich beim ESC bisher nicht gesehen. Diese Veranstaltung ist bereits jetzt so gelungen, dass sich die feuilletonistischen Nörgelpäpste schon mal vorab wieder einen Platz in der Versagerecke reservieren sollten.
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  14. #14
    Tastaturquäler Avatar von Thandor
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Wooohoooo, Lettland hat uns dank ihrer 8 Punkte noch auf den 10. Platz gewählt! Sag ich doch, Top Ten!
    Gratulation an Aserbaidschan! Ich mochte Italien.

    Und hey, 10. Platz ist doch super, wieviele deutsche Beiträge in den Top Ten gabs denn schon? Und wieviele schafften es zwei Mal da rein?
    "This threshold is mine. I claim it for my own.
    Bring on your thousands, one at a time or all in a rush.
    I don't give a damn.
    None shall pass!"

  15. #15
    Tastaturquäler Avatar von Thandor
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Top Ten sehen erzeit gar nich so übel aus, das ist für eine zweite Teilnahme in Folge gar nich schlecht wie ich meine.
    "This threshold is mine. I claim it for my own.
    Bring on your thousands, one at a time or all in a rush.
    I don't give a damn.
    None shall pass!"

  16. #16

    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Zitat Zitat von Thandor Beitrag anzeigen
    Top Ten sehen erzeit gar nich so übel aus, das ist für eine zweite Teilnahme in Folge gar nich schlecht wie ich meine.
    Ich meine es gab mal jemanden aus Irland (?) der sogar vier Mal teilgenommen hat.
    Wenn Raab aber noch mal mit Lena antritt sägt ihm die ARD den Sessel ab fürchte ich.

  17. #17
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    DER PURE WAHNSINN!!! Ein echtes Zähneknirschfinale, trotz starker Konkurrenz ein solider 10. Platz für Deutschland und ich hab zum ersten Mal bei meinen Kollegen die ESC-Wette um den 1. Platz gewonnen! Aserbaidschan hab ich den Sieg am ehesten zugetraut. Der Song von "Ell & Nikki" war nach Pop-Maßstäben hochprofessionell produziert, aber trotzdem sympathisch vorgetragen und nicht zu glatt. Dass Italien (zum ersten Mal nach 14 Jahren ESC-Abstinenz wieder dabei!) und Griechenland so weit vorne landen, hätte ich jedoch nie gedacht. Den griechischen Auftritt fand ich einfach nur grauselig und auf peinliche Weise unfreiwillig komisch. Einer der schlechtesten Rapper, die ich jemals erleben durfte. Italien wiederum fand ich von Anfang an sympathisch. Mutig, dass sie mit so einer jazzigen Nummer angetreten sind. Normalerweise setzt sich sowas beim ESC nicht durch. Herzlichen Glückwunsch an die Italiener für diesen grandiosen Außenseitererfolg!!!

    Insgesamt gab's also wieder jede Menge Überraschungen. Für mich ist dieses Event aufgrund dieser Vielfalt und wegen der perfekt präsentierten Show definitiv das Entertainment-Highlight des Jahres 2011 - größer als die Oscars, Emmies und all der andere Kram.

    Schade fand ich nur, dass Moldau und Österreich nicht höhere Plätze errungen haben. Verdient hätten sie's. Aber was solls, nicht jeder kann gewinnen. Und hier nochmal als Verbeugung vor den Siegern der Clip von "Ell & Nikki" aus Aserbaidschan:



    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    ... Wenn Raab aber noch mal mit Lena antritt sägt ihm die ARD den Sessel ab fürchte ich.
    Lena sagte bereits vor dem Finale, dass sie kein drittes Mal antreten wird. Nächstes Jahr wird entweder das bekannte "Unser Star für ..."-Konzept weitergeführt oder es gibt ganz was Neues. Der ESC bleibt also spannend.

    Ich freu mich schon auf 2012!!!!!!!!!!
    Geändert von Dr.BrainFister (15.05.2011 um 02:53 Uhr)
    "Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"

  18. #18
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Das war er also, der ESC 2011. Aus österreichischer Sicht - nachdem wir uns nach einigen Jahren endlich mal wieder dazu bequemt haben, einen eigenen Beitrag zu schicken - doch ein klein wenig enttäuschend. Ja, der Song war nicht so der Reißer, aber angenehm schlicht und ohne Spompanadeln und irgendwelchen Schnickschnack. Sehr reduziert und in erster Linie auf diese tolle Stimme ausgerichtet (unglaubhlich, nach zig Casting-Shows haben wir tatsächlich die eine einzige Österreicherin gefunden, die wirklich toll singen kann ). Und der Acapella-Einstieg gefiel mir schon immer sehr gut. Wenn man dann sieht, was da alles mehr Punkte bekommen hat, seien's die Griechen mit ihrem Oper-Rap oder der "beliebte" Schwede (war's doch, oder? Ich bring das immer durcheinander), und die ganze Zeit sieht wie sich benahcbarte Länder die Punkte nur so zuschanzen, beginnt man zu verstehen, warum sich der ORF das in den letzten Jahren nicht (mehr) antun wollte. Vielleicht spricht da ja auch einfach nur der Patriot aus mir, aber ich finde, mti Platz 18 sind wir doch deutlich unter Wert geschlagen wurde. Die Top 10 hätte sich Nadine durchaus verdient gehabt.

    Ganz herzlich bedanken möchte ich mich bei Deutschland für die (einzigen) 12 Punkte für Österreich . Sorry, dass es im Gegenzug "nur" für 10 gereicht hat; schon allein für die sexy-verlangenden Blicke, die Lena mir und nur mir zugeworfen hat, hätte ich euch 12 gegönnt . Jedenfalls schön zu sehen, dass diese uralt-Fehde nun ein für allemal zu Grabe getragen wurde (für alle, die es nicht wissen sollten: nachdem Deutschland unserem Udo Jürgens bei seinem Sieg mit "Merci, Cherie" keinen einzigen Punkt geschenkt hat, herrschte Eiszeit, und es gab zwischen beiden Ländern solange es reine Jury-Wertungen gab nie wieder auch nur einen einzigen Punkt).

    Ach ja, das Big Band-Opening habe ich verpasst; muss ich morgen mal auf YouTube suchen gehen .
    Folgt mir auf Twitter!

    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


  19. #19

    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Angesichts des schwachen Songs finde ich das ein sehr gutes Ergebnis für Lena, ich denke mit einem Song auf dem Ohrwurmlevel von Satellite hätte es auch für einen Platz unter den Top 5 gereicht.

  20. #20
    Administrator Avatar von Dr.BrainFister
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    Standard AW: Eurovision Song Contest (Grand Prix de la Chanson...)

    Zitat Zitat von DerBademeister Beitrag anzeigen
    Angesichts des schwachen Songs finde ich das ein sehr gutes Ergebnis für Lena, ich denke mit einem Song auf dem Ohrwurmlevel von Satellite hätte es auch für einen Platz unter den Top 5 gereicht.
    Echt? Letztes Jahr hast du "Satellite" aber auch keine Ohrwurmtauglichkeit zugetraut. Hinterher ist man eben immer schlauer. "Taken by a Stanger" hatte zwar nicht die selben Ohrwurmqualitäten wie sein Vorgänger, doch wäre Lena erneut mit einem ähnlich gestrickten Gute-Laune-Song angetreten, hätte man ihr wiederum vorgeworfen, sie würde sich nur wiederholen. So oder so kann man's also eh nicht jedem recht machen. Selbst bei einer Platzierung unter den ersten Fünf hätte es noch genügend Nörgelfutter gegeben, schließlich könnte man sich dann z.B. darüber echauffieren, warum es denn nun doch nicht der 1. Platz geworden ist.

    "Taken by a Stranger" war für den ESC ungewöhnlich düster, kühl und kryptisch. Dementsprechend fiel auch die Bühnen-Performance aus, die im starken Kontrast zu den restlichen bunt-leuchtenden Auftritten stand. Ob man den Song als "schwach" bezeichnet, ist letztlich natürlich Geschmackssache. Nach produktionstechnischen, musikalischen und lyrischen Kriterien bemessen ist es kein schwaches Stück. Offen bleibt lediglich die Frage, ob dieser Stil optimal zu Lena gepasst hat. Aber das lässt sich zu diesem frühen Zeitpunkt ihrer Karriere nicht klar beantworten - und ist letztlich auch vom persönlichen Geschmack abhängig.

    So haben wir 2011 einen Beitrag präsentiert, der zwar nicht in den Top 5 gelandet ist, aber trotzdem aus der Masse herausstach und in Erinnerung bleiben wird. Viele der ohrwurmtauglichen Spitzenreiter, die sich auf sichere Rezepte verlassen haben, konnten dieses Jahr nicht die hohen Ränge erreichen, die ihnen vorher von Buchmachern u.a. ausgerechnet wurden. Ganz so simpel lässt sich der Erfolg beim ESC also nicht herstellen. Letztlich gibt's bei diesem Event nur eine Regel, die zumindest einigermaßen sicher ist: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Das haben wir an dem Überraschungserfolg von Italien gesehen. Und es wurde auch beim 10. Platz für Lena bestätigt, denn sie ist damit über dem Mittelfeld und weit weg von den hinteren Rängen gelandet - also deutlich höher als die meisten Nörgelpäpste ihr das vorab zugetraut hätten.

    Zitat Zitat von cornholio1980 Beitrag anzeigen
    ... Ach ja, das Big Band-Opening habe ich verpasst; muss ich morgen mal auf YouTube suchen gehen .
    Bitteschön... best ESC-Opening ever:



    :rock: :rock:


    Die dadurch ausgelöste gigantomanisch-geniale Stimmung gipfelte dann später in der erstmaligen Öffnung des Green Room:




    Geändert von Dr.BrainFister (15.05.2011 um 16:25 Uhr)
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