So wie sich Reiners Kommentare lesen, scheint er Raabs Arbeit kaum zu kennen und mal wieder nur das für bare Münze zu nehmen, was ihn in einigen boulevardesken Artikeln eingeflüstert wird. Schade, dass er beim anbetungswürdigen Herrn Gott(schalk) nicht genauso kritisch war. Denn in dessen langer Karriere ließen sich bestimmt auch einige dunkle Flecken entdecken. Raab immer wieder an dem Vorfall mit Lisa Loch zu messen (bei dem er sich definitiv nicht korrekt verhalten hat, das will ich also gar nicht schön reden), ist eine genauso einseitige Sichtweise als würde man "Wetten dass" nur aufgrund des Sprungfeder-Unfalls und einigen Skandälchen bewerten. Aber, wie so oft, misst unser Reiner hier mal wieder mit zweierlei Maß.![]()
Ich bin jedenfalls froh, dass die meisten Leser der Seiten von SZ und meedia objektiver sind und durch ihre Kommentare zeigen, dass sie sich von diesen billigen Journalistentricks nicht reinlegen lassen haben. Und noch mal: ich will damit nicht sagen, dass Raab eine blütenweiße Weste hat und nicht kritisiert werden darf. Aber auch Kritik sollte ein gewisses Niveau haben. Letztlich hat der Interviewer durch seine billige Spektakelstrategie das Gegenteil von dem erreicht, was er wahrscheinlich wollte: Raab ist durch seine medienkritischen Antworten vielen Lesern sympathischer geworden, die vorher nicht viel mit ihm anfangen konnten.






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