Nun Yerho, das Problem hat wohl jeder, der sich für einen ganz außergewöhnlichen Cineasten hält, dessen Meinung gemeinhin als non+ultra zu gelten hat.
Wenn ich mich am Ende des Films vom Regisseur verarscht und betrogen fühle, und mit dem Gefühl "Das kann nicht deren Ernst sein" meinen lokalen Filmpalast verlasse, sind jegliche tieferen Interpretationen für mich erstmal zweitrangig.
Zu einem guten Film gehört eben auch eine glaubhafte Handlung, nicht nur gute Charakterdarstellung - und dieser Film hat die für mich lächerlichste und unfreiwillig komischste Handlung seit "Mission Impossible 2" (wer ihn nicht kennt und mal wieder lachen will - Wochenende Pro7 20.15h).
Zugegeben war Signs die erste Filmhälfte wirklich gut, was auch eine gewisse Erwartungshaltung bei jedem erzeugte, der Shymalans Vorgängerwerke Sixth Sense und Unbreakable kannte. Ab dem Zeitpunkt des ersten Zusammentreffens Grahams mit einem Alien (die Szene wo er unter die Türspalte schaut) wurde es allerdings zusehends unglaubwürdiger.
Nichts ist unverzeihlicher als ein Film, der stark beginnt, letztendlich dann aber gänzlich enttäuscht, und mehr noch, belustigt.




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