Um auf die Frage über mir zu antworten, zum quoten habe ich keine Lust, gibt´s nicht!!!
Mehr passiert hier nicht? Fällt keinem mehr was Sinnloses ein? Wie wäre es z. B. mit der traurigen Erkenntnis das es einigen wenigen Leuten – ja, auch mir – ein merkwürdiges Gefühl der Macht verschafft, die Mausgesten bei Opera auszuprobieren. Und ich dachte B&W wäre cool. Oder wie schwer es in der heutigen Zeit ist nicht „political correct“ zu sein. Wohl der Fluch von Raab und Co. Das es schon merkwürdig ist das nach Erfurt keine Gewalt, aber viele Diskussionen und jetzt beim Krieg, viele Diskussionen und ID4 gezeigt wird. ... usw.
Aber was solls ...
Ach ja, Leute belauschen ist schon witzig Brain. Irgendwie merkwürdig das mit dem Voyeurismus. Früher musste ich immer nach dem Tennisunterricht an einem Bordell vorbeifahren. In dem einem Zimmer hing eine amerikanische Flagge an der Decke. Leider konnte ich nur ein paar Sekunden, wenn ich Glück hatte musste das Auto noch an er Ampel warten, in das Zimmer gucken. Ich habe außerdem nie was anderes gesehen als die Flagge. Trotzdem war dies das Interessanteste an jedem Dienstag und wir haben uns darum geprügelt wer hinten im Auto sitzen darf. Ob sich die zum Fahren gezwungenen Eltern wohl gewundert haben warum jedes mal plötzlich so still im Auto wurde?
Heute, oder war es gestern, sollte eigentlich auch ein Dienstag werden. Aber halt nicht mit ´nem Bordell als Highlight. Menschen wie Brain lehnen das Vorspiel im Freien ja ab. Ich finde ja das es manchmal noch das Interessanteste ist. Ganz übel ist es wenn etwas unvorbereitetes passiert. Irgendwie haben mich die zugekniffenen Augen von Ms. Zellweger hungrig gemacht. Und dann ist es passiert. Man versucht vor seiner Vergangenheit fortzulaufen und trotzdem holt sie einen ein. Da sitzt man ganz ruhig in der Ecke und muss plötzlich ein „Hey, kennen wir uns nicht?“ ertragen. Ja, wir kannten uns. Irgendwann sind wir mal zusammen zur Schule gegangen und ich habe sie 3 Jahre erfolgreich ignoriert. Wieso merken die Leute sich das nicht? Haben sie die Vergangenheit so verklärt? Selbst die Flucht auf die Toilette hätte nichts mehr gebracht. Sonst hätte ich den nächsten Tag nämlich nicht erlebt.
Was dann folgte war eins dieser „verschwinde, merk es doch endlich, du nervst“ - Gespräche. Man sitzt dann da und muss viel zu viel Fragen beantworten. Das man selber keine stellt, somit keinerlei Interesse am Gegenüber existiert, fällt natürlich niemandem auf. Wäre ich doch nur ein bisschen mutiger. Dann hätte ich, genau wie Kevin Spacey in „American Beauty“, den Teller genommen und gegen die Wand geschmissen. Denn da grausame ist doch das einem in Gesprächen mit der Vergangenheit auffällt wie belanglos und langweilig das eigene Leben ist. Was soll ich da großartig erzählen? Aber hey, Kevin Spacey verkörpert den typischen Mit40er der zu Leben anfängt. Verfluchte Scheiße, ich bin wohl schon mein ganzes Leben über ein Mit40er. Was, wenn man mal ein bisschen darüber nachdenkt, sowohl positiv als auch negativ sein kann / könnte / ist oder was auch immer.
In „Grosse Pointe Blanck“ (an dieser Stelle mal ein lautes: FILMTIPP!hat Jon Cusack dasselbe Problem, nur noch viel schlimmer. Er steckt in einer Lebenskrise und muss zum Klassentreffen. Einen großen Vorteil hat er aber. Er ist Profikiller. Das ist etwas mit dem man auf Klassentreffen angeben kann. Ich glaube ich hätte auch das Zeug dafür. Eine gewisse moralische Flexibilität ist vorhanden und ein Psychopath bin ich auch nicht, schließlich würde ich dann für Geld töten. Dann hätte ich außerdem, genau wie Jennifer Garner, die Gelegenheit mir die Haare zu färben. Hm, wenn ich so an die Oscarnacht zurückdenke, um ihre Oberarme zu bekommen muss ich aber wohl noch trainieren.
Wenn also jemand von der CIA, sonstigen Geheimdiensten, oder irgendeiner kriminellen Vereinigung das ließt, ich bin bereit. Kontakt nach Absprache und am besten per Brieftaube. Ich würde übrigens darauf bestehen das jeglicher Ehrenkodex ignoriert wird. Das gehört in Filme und hat mit dem Leben nichts zu tun.
Nach 10 Minuten war sie dann endlich weg. Ihre Erkenntnis zum Schluss möchte ich dann doch noch schriftlich festgehalten wissen: „Du hast dich verändert.“ Wenn man sich gar nicht kennt, wie bitte kann jemand das dann feststellen? Menschen.
Irgendwie habe ich jetzt ein schlechtes Gewissen. Nein, nicht weil ich mal wieder viel zu viel schreibe. Vielmehr schreibe ich über das Töten von Menschen als wäre es nur ein Job. Dabei ist doch Krieg und wir müssen alle trauern. Insbesondere wir Kriegstreiber, schließlich liegen wir moralisch schon weit im Rückstand, müssen deswegen am besten doppelt trauern.
Da bin ich richtig froh das der Mensch sich an alles gewöhnen kann.
Übrigens:
„Kann es nicht Frieden zwischen uns geben?“
„Nein!“
„Und was sollen wir jetzt tun?“
„Sterben!“
„Miauuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuu!“
Danke Roland
Und kann mich nicht mal jemand erschießen?





hat Jon Cusack dasselbe Problem, nur noch viel schlimmer. Er steckt in einer Lebenskrise und muss zum Klassentreffen. Einen großen Vorteil hat er aber. Er ist Profikiller. Das ist etwas mit dem man auf Klassentreffen angeben kann. Ich glaube ich hätte auch das Zeug dafür. Eine gewisse moralische Flexibilität ist vorhanden und ein Psychopath bin ich auch nicht, schließlich würde ich dann für Geld töten. Dann hätte ich außerdem, genau wie Jennifer Garner, die Gelegenheit mir die Haare zu färben. Hm, wenn ich so an die Oscarnacht zurückdenke, um ihre Oberarme zu bekommen muss ich aber wohl noch trainieren.
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