Weil wissenschaftliche Teilgebiete nicht zwingend aufeinander aufbauen und ihre Entwicklungen so gut wie nie linear zueinander verlaufen. Normalerweise suggeriert Star Trek genau das, und deshalb finde ich es bezeichnend, daß sofort Verwirrung aufkommt, wenn es einmal nicht der Fall ist.Originally posted by darksaber@06.04.2003, 13:47
Aja und nochwas würd ich gerne wissen wer hat den jetzt bitte das Beamen erfunden - anscheinend doch die Menschen - oder? Warum wurde das von keinem anderen Völkchen erfunden wenn doch viele technisch fortgeschrittener sind als die Menschen?
Ein Beispiel: Die Sumerer hatten bereits 3000 v. Chr. beeindruckende astronomische Kenntnisse, kannten aber kein Schießpulver. Die Menschen des Spätmittelalters kannten Schießpulver, hatte aber vergleichsweise null Ahnung, was oberhalb ihrer Scholle abgeht.
Eine außerirdische Spezies, die keine optische Wahrnehmung besitzt, wird keine optischen Geräte (Linsen, Ferngläser, Brillen etc.) entwickeln. Eventuell wird sie Licht deshalb auch nicht in Spektren zerlegen. Vielleicht stellt sie sich auch nie die Frage, wie schnell das Licht ist. Nichtsdestotrotz könnte sie in den Weltraum vorstoßen, weil sie andere Sinne hat, die ihm dabei von Nutzen sind.
Ein Volk, für das es aus irgendwelchen Gründen unvorstellbar ist, ein anderes Leben zu beenden, wird sicherlich keine Waffen entwickeln (Ja, nicht einmal daran denken!, obwohl es die Grundlagen dafür kennt. Es wird auch viele Teilbereiche der Medizin niemals auch nur erfassen können, weil diese darauf aufbauen, Mikroorganismen abzutöten.
Warum haben die Klingonen so dreckige Schiffe? Kennen sie keine Staubsauger, obwohl sie technisch weiter als die Menschen sind?
Die Liste der Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen.






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