Braga: Nicht nur Krieg im neuen Handlungsbogen
Der neue Handlungsbogen von "Enterprise" weist auffallende Parallelen zu momentanen Ereignissen auf, jedoch wird die dritte Staffel sich nicht ausschließlich mit Krieg beschäftigen, sagte Brannon Braga, ausführender Produzent, kürzlich.
"Es kann keinen Zweifel geben, dass es Parallelen zu den Ereignissen gibt", sagte Braga Kate O'Hare von Zap2it. "Natürlich ist es in unser Bewusstsein gedrungen. Die Parallelen sind beachtlich. Wir sprechen in der Serie über präventive Angriffe. Der erste Angriff auf die Erde ist so eine Art 11. September in 'Star Trek'", denke ich. "Und wir versuchen, den nächsten zu verhindern."
In der dritten Staffel erfahren wir mehr über die Xindi. Braga sagte, dass "Enterprise" sich nicht davor scheue, die großen Fragen dadurch anzugehen, dass sie im Konflikt in der Serie verarbeitet werden. "Aber in der weiteren Staffel wollen wir diese Serie nicht in eine Kriegsserie verwandeln. Wir möchten noch mehr über die Frage erfahren, wer diese Spezies denn ist. Warum haben sie uns angegriffen? Warum haben wir sie angegriffen, was zu diesem präventiven Angriff geführt hat? Werden wir dafür eine friedliche Lösung finden?"
Der Produzent fügte hinzu, dass es im Endeffekt darum gehe, einen besseren Weg zu finden. "Wir machen keine Serie, in der wir jede Woche Außerirdische vom Himmel holen. Wir möchten einen Handlungsbogen entwickeln, der sehr kompliziert wird und sich mit all den Fragen der momentanen Ereignisse beschäftigt."
Obwohl seit 1987 ständig neue "Star Trek"-Episoden entstanden sind, ist es laut Braga wichtig, dass die Autoren sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. "Es ist nicht so, als ob eine höhere Macht erlassen hätte, dass 'Star Trek' für immer auf dem Bildschirm zu sehen sein wird. Man kann das nicht als selbstverständlich hinnehmen. Ich sage Ihnen jetzt, dass wenn wir die Serie nicht weiterentwickeln, neue Dinge probieren und zeigen, dass 'Star Trek' immer noch von Bedeutung ist, 'Star Trek' vorbei sein kann."
Q: Trekzone






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