Würde man die Wehrpflicht abschaffen und eine kleinere qualifiziertere (ich hör Proton schon poltern, ich wollte damit nicht sagen das die Bundeswehr unqualifiziert wäre) Berufsarmee daraus machen würde man genug Geld sparen das man die Zivildienststellen mit vollwertigen Pflegekräften austatten könnte.
Das klingt logisch und entspricht auch meiner Meinung. Vor allem aber geht es um Gerechtigkeit. Als ich noch zum Bund musste, war es egal, ob man verheiratet war, bereits ein Bruder gedient hatte oder auch schon älter war. Als ich Ausbilder war (ich war damals 20 Jahre) hatte ich jemanden in meinem Zug, der bereits das Studium beendet hatte (Anfang 30&#33.
Heutzutage scheint es ehre ein Glücksspiel zu sein, wer zum Bund gerufen wird und wer nicht. Die veranschlagten 6 Monate empfinde ich als lächerlich.
Bald besteht der Wehrdienst nur noch aus einem eintägigen Fitnessurlaub, bestehend aus Waldlauf und Preisschießen.
Wie John schon gesagt hat, geht es hier auch um etwas anderes, um den Dienst für das Vaterland. Das muss ja nicht mit der Waffe geschehen. Es gäbe viele Möglichkeiten, wo man hier tätig werden könnte: Umweltschutz, Streetworker, Hilfe bei der Eingliederung von Aussliedlern etc.. Natürlich darf hier auch der altbekannte Zivildienst nicht fehlen. Ich meine vor allem sinnvolle Tätigkeiten, die der Allgemeinheit und auch dem Staate zu Gute kommen. Und hier finde ich, müsste jeder `ran. Egal ob übergewichtig, kurzsichtig oder sonst etwas. Für jeden gibt es hier sicher einen Job, der seinen Sinn hat.