Eine interessante Diskussion hat sich hier entwickelt.
Meine Meinung zu dem ganzen tendiert auch eher in die Richtung von Armitage. Zukunftsangst ist sicher wichtig und sie hilft dabei zu erkennen, was man ändern muss. Aber sich von ihr einnehmen zu lassen ist genau das was nicht passieren darf. Wenn ich nur noch alles durch eine graue Brille sehen, dann sehe ich auch keine positiven Dinge mehr. Mir entgehen die Fortschritte in einigen Bereichen.
Das was manche hier Armitage oder auch mir vorwerfen bzw. noch vorwerfen werden ist das gleiche was ihr auch macht. Uns wert ihr vor, das wir es banal und durch die rosa Brille sehen. Aber ich werfe euch vor, dass ihr alles durch eine dunkelgraue Brille seht und es genau so banal behandelt. Nur geht ihr von einer anderen Seite an die Sache heran.
Man muss beides sehen und beides hinnehmen, nur so kann man auch erkennen wo sich etwas tut und wo man etwas ändern kann. Denn wenn an einer Stelle einer etwas angefangen hat zu ändern, dann sollte ich genau da eingreifen und mithelfen. Das pallavern oder das anführen von anderen Problemen, hilft da keinem und es bringt auch keine Änderung.
@Sternenfee:
Mit ai kannst du mich jagen, denn ich halte von dieser Organisation überhaupt nichts. Sie haben zwar den einen oder anderen Erfolg schon verzeichnet, aber sie haben genau so oft schon unschuldige an den Pranger gestellt und mussten schon oft ihre Aussagen revidieren. Diese Organisation ist genau so schlimm wie mancher Staat oder manches Regime, dass sie anprangern. Sie recherchieren nicht sorgfälltig genug und sind sehr vorschnell mit Behauptungen. So etwas mag ich nicht und unterstützen will ich es schon gleich gar nicht.
@all:
Greenpeace ist in manchen Bereichen sicher eine Organisation die man unterstützen sollte. Genau so wie den WWF. Diese haben in der Vergangenheit die grössten Erfolge zu verzeichnen und brauchen das Geld und die Unterstützung wirklich, denn sie bewegen etwas. Auch wenn ich nicht immer der gleichen Meinung bin, was auch der Grund ist, warum ich mich nie selber bei ihnen angagieren würde.
Wenn ich heute höre, dass es heisst die Null-Bock-Generation wäre ausgestorben oder sie wäre nicht mehr present, dann bekomme ich einen dicken Hals. Was soll denn dieser Unfug? Natürlich gibt es diese Generation noch immer, oder wie wollt ihr die jugendlichen bezeichnen, die nur noch vor dem Rechner hocken und zocken? Das ist eine Null-Bock-Gesellschaft, nur das sie sich anders äussert, aber im Kern ist es das gleiche. Was interessiert die schon was in der Welt passiert? Nichts, denn sonst würden sie mal was anderes tun als nur zocken.
Was das Thema Zukunftsangst und meine Person angeht, so ist das sehr einfach. Bis vor ein paar Jahren ging ich davon aus, dass ich wohl maximal meinen 40igsten Geburtstag erleben werde und war damit auch ganz zufrieden. Doch heute muss ich erkennen, dass ich wohl doch älter werde wenn nichts dazwischen kommt und das macht mir ehrlich gesagt mehr Angst. Denn was wird in 20 oder 30 Jahren los sein? Vielleicht nicht mehr sehr viel, aber vielleicht leben wir dann auch in einer Welt, die sich noch keiner so richtig vorstellen kann. Was wäre denn, wenn sich bis in 30 Jahren die Welt so verändert, dass viele Einzelstaaten sich aufgelöst haben und die Welt nur noch aus einigen wenigen grossen Staaten besteht, die auch zu einem Zusammenschluss streben? Wieso wäre sowas nicht möglich? Gut, vielleicht braucht es einen grossen Krieg oder eine Katastrophe um sowas zu bewirken, aber möglich ist es durchaus.
Denkt mal ein wenig positiver und versucht zuerst mal in eurer direkten Umgebung was zu ändern, anstatt ständig in die Welt raus zu schauen was dort alles schlecht ist. Fangen wir bei uns an und ändern wir dort das was zu ändern ist und gehen dann weiter. Ihr habt alle so viel vor, doch das wenigste davon ist realisierbar, denn dazu braucht man mehr als ihr aufbringen könnt, selbst wenn ihr euch zusammen tut. Denkt mal darüber nach und nicht ob sich in China ein paar Leute in einem Hochwassergebiet ansiedeln und dabei evtl. für eine Tierart ein Problem darstellen.







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