So, war nun auch im Kino. Schätze den Film ähnlich ein, wie die meisten hier: kein Meisterwerk, aber auch kein Reinfall. Man bekommt einen sehr soliden SF-Action-Film zu sehen, der sogar ein bißchen Tiefgang bietet.
Es dauerte bei mir etwas, bis ich mit dem Film warm wurde, das "Terminator-Feeling" fehlte irgendwie. Es ist eben eine andere Art Film als die drei Vorgänger. Das war zwar eigentlich klar und musste aufgrund der Story auch so sein, aber trotzdem vermisste ich anfangs irgendwie was, ohne mal genau sagen zu können was. Der Funke wollte nicht überspringen. Aber nach und nach hat mich der Film dann immer mehr gepackt und letztlich bin ich zufrieden aus dem Kino gegangen.
Der Film ist sicherlich nicht ohne Schwächen, hier und da erscheinen Sachen nicht schlüssig, bleibt die Logik etwas auf der Strecke. Die Inszenierung fand ich gelungen und auch die Effekt-Leute verstanden ihr Handwerk. Die schauspielerischen Leistungen gehen i.n Ordnung. Am besten gefallen hat mir Worthington (Marcus). Bale (Connor) hingegen war fast ein bißchen farblos. Mag vielleicht auch daran liegen, dass seine Rolle kleiner ist, als ich erwartet hatte. Mit der Zeit fand ich es übrigens etwas nervig, dass er sich ziemlich häufig vorstellt. Sätze wie "ich bin / ich heiße John Connor" fielen etwas zu oft.
Fazit: Sehenswerter Film. Ich würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde.
Das größte Fragezeichen in Sachen Logik ist bei mir Kyle:
Achtung Spoiler!
Aber nun gut, mit Zeitreisen ist das eben immer so eine Sache, am besten macht sich da nicht zuviele Gedanken drüber. Wirklich schlüssig kann man solche Sachen wohl ohnehin nicht erklären.





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