Möllemann hat schlichtweg Mist geredet, nämlich zu behaupten, Friedman wäre durch sein Verhalten daran Schuld, wenn der Antisemitismus ansteigt.Es kann nicht sein, das ich wegen dem äussern von Kritik meinen Job aufgeben muss oder aus der Partei verstossen werde. Wenn das passiert, dann wurde ich vor die Wahl gestellt ob ich meinen Job behalten will oder ob ich meine Meinung frei äussern will. Das ist also eine Beschränkung.
Leider hast Du meinen Beitrag der extra auf Dich gemünzt war, komplett ignoriert. Daher werde ich ihn rezitieren.
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Es mag sein das durch Friedmans Äußerungen der Antisemitismus geschürt wurde, dies ist aber nicht Friedmans Schuld, sondern die der Engstirnigen Geister, die dadurch wieder einen Grund mehr haben ALLE Juden zu hassen, was ja auch so leicht ist, wo Friedman doch der Klischeejude (arrogant, aalglatt etc.) für die Antisemiten ist.
Ich finde es immer wieder interessant, das genau die Leute die fordern, Juden doch gefälligst wie alle anderen zu behandeln, gleichzeitig Juden, oder zumindest dem Juden Michel Friedman eine Sonderrolle zuweisen.
Friedman hat genauso das Recht sich als arroganter Arsch aufzuführen, wie jeder andere eben auch. Ihm die Schuld zu geben und ihm dieses Recht aberkennen zu wollen, ist absurd.
Denn für Friedmans Aussagen kann ich nur Friedman "hassen".
Wenn jemand wegen Friedmans Ausstrahlung andere Menschen noch mehr zu hassen beginnt, die zufälligerweise dieselbe Religion wie Friedman haben, so ist nicht Friedman daran schuld.
Wie Minas schon sagte:
Interessanterweise unterstützt Du selber Möllemanns These, obwohl sie Deiner eigenen Aussage widerspricht.Wenn man die Person Friedman angreift oder nicht mag, dann ist das eine Sache von Individuum zu Individuum und ist nicht auf das ganze Volk anzuwenden. Wenn es anders wäre und ich Bush nicht mag, dann wäre ich automatisch eine Ami-Hasser. Das ist idiotisch und zeugt nur von einem total verklärten Blick auf das ganze.




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