2.9. The Coming of Shadows/Schatten am Horizont:
Mon dieu... was für ein Spektakel. 'Endlich' geht der große Krieg los und damit auch diese Staffel. Storytechnisch alles astrein, Dramatik sowieso immer da wenns wirklich um die große Geschichte geht. Besondere Erwähnung verdient die Vir-Londo: 'don't do this'-Szene, die zum Besten gehört was ich von B5 bisher sehen durfte. Wenn JMS irgend etwas an dieser Serie geglückt ist, dann sind es die Anspielungen auf die große Tragödie.
Etwas schade ist nur, dass einem bei mehreren Szenen gleich das fehlende Geld für Kulissen aufällt.
Zu viele Emoticons. Kein Wunder bei so einer Folge.


2.10. GROPOS/Die Schlacht um Matok:
Fängt vielsprechend an, hört aber fruchtbar auf. Das die Erde im großen Spiel mitmischen will und dazu Babylon 5 zweckentfremdet wird, ist eine konsequente Idee, was daraus gemacht wird nervt eher.
Von den drei Stories ist lediglich der Vater/Sohn-Teil geglückt. Sowohl gut geschauspielert, als auch gut geschrieben. Garibaldis und Warrens Szenen pendeln dagegen zwischen nett und nervig. Für meinen Geschmack ist da einfach zu viel Zeit auf Keilereien und Vorhersehbarkeit verschwendet.
Das Ende ist schlicht grässlich. Ob die Erde nun siegt oder nicht, ist nicht entscheidend, aber das zufälligerweise jegliche näher benannten Soldaten beim Angriff sterben und das am Ende auch noch gezeigt wird, ist mit dem kleinen, bösen Wörtchen 'plump' nicht mal annähernd beschrieben.
@Geldmangel: Was bei The Coming Of Shadows kaum aufgefallen ist, wird hier sehr deutlich.



2.11 All Alone in the Night/Alarm in Sektor 92:
Hmm, ja. Was sollte das jetzt? Was will [i]All Alone in the Night[i] eigentlich? Ein bisschen Entführung, ein bisschen Kosh ein bisschen Minbari und kein bisschen Orientierung. Was wollen die Entführer überhaupt?
Absolut unausgewogen, bringt der Vorlonen-Lynch-Psycho-Traum von Sheridan wenigstens einen kleinen Bonus.
@Kulissen: Der Graue Rat hat mir immer schon gefallen, aber die Flucht vom Alien-Schiff sah grotesk aus. Das ist wirklich mies.
Das Verschwörungsende war auch nur semi-interesting. daher


2.12 Acts of Sacrifice/Auf dem Pulverfaß:
Wie schon so oft wird eine ansehnliche A-Story, in diesem Falle Narn vs. Centauri @ Babylon 5, mit einer nicht wirklich amüsanten, obwohl auf Humor getrimmten B-Story, hier: Ivanova, Diplomatie und verunglückte Gag, versüßt. Wie immer klappt das auch hier nicht, was aber nicht weiter stören würde, wenn die Auflösung der B-Story nicht so ein grotesker Müll wäre.
Dem gegenüber stehen wirklich ansehnliche Charakterportraits von Londo und G'Kar, die wieder schön schauspielern, sowie ein netter Auftritt der bisher viel zu oft nicht verwendeten Na'Toth.
tippen meine Finger, während mein Kopf sich nicht entscheiden kann.