Hmm, hier in Ba-Wü war das ein bisschen anders.

Bei uns wurden alle schriftl. Prüfungen innerhalb von zwei Wochen abgehalten. Angefangen wurde in der ersten Woche mit Deutsch (Mo), Englisch (Di) und Mathe (Mi). Also die wichtigen Fächer zuerst (bei uns zumindest). Da war es egal, ob Gk oder Lk. Wer das Fach als Prüfung gewählt hatte , hat mitgeschrieben. Anschließend gings weiter mit dem ganzen Rest. Französisch, Bio, Geschichte, Erdkunde etc.


Hatte man ein Fach als LK, konnte man von 4 Aufgaben 1 streichen (die waren aber so gestellt, dass sie mit Halbjahren nix zu tun hatten), im Gk musste man alle vorgegebenen Aufgaben bearbeiten.

Danach war 6 1/2 Wochen nix. Normaler Unterricht eigentlich, aber da waren die wenigsten regelmäßig da.
Eine Woche vor der mündl. Prüfung hat man festgelegt, in welche Fächer man geht. Insgesamt waren es 2. Das erste musste man schon am Anfang von 13.1 festlegen, das andere eben eine Woche vorher (das 2. musste eines der drei bereits schriftl geprüften Fächer sein).

Die mündl. Prüfungen waren innerhalb von zwei Tagen erledigt. Man bekam keine Themen oder sonstigen Vorgaben, man musste einfach alles wissen. Ein Blatt mit Fragen, 20 min Vorbereitung, 10 min Fragen des Blattes zusammenhängend runterleiern und zum Schluss ca. 10 min Fragen zu irgendwas der letzen 2 Jahre beantworten. Fertig!

Im Endeffekt sah das bei mir so aus:
1. Schriftliches: Deutsch (LK)
2. Schriftliches: Bio (LK)
3. Schriftliches: Mathe (GK)

1. Mündliches: Reli (weil ich noch was geisteswissenschaftliches brauchte)
2. Mündliches: Mathe (entweder D, Bio oder M)

Jetzt im Nachhinein fand ichs auch nur halb so schlimm, aber so ist es ja immer danach.
Ach ja, ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass mein Jahrgang in Ba-Wü der letzte war, der sein Abi so machen durfte. Dank der Oberstufenreform sieht es nächstes Jahr gaaaaaaaaaaaaanz anders aus. Allerdings hab ich davon keine Ahnung. Ich wurde nur dauernd beglückwünscht, dass ich das "alte" Abi noch machen durfte. :P
Kennst sich jemand mit der Reform aus? Mich würd nämlich schon mal interessieren, was es mit diesen "Neigungsfächern" etc. so auf sich hat.