So, dann werde ich als Opfer der Oberstufenreform mal meinen Senf dazugeben.
Wir haben im Moment 5 vierstündige Kurse (Kernkompetenzfächer Mathe, Deutsch, Fremdsprache; Profilfach Naturwissenschaft oder noch eine Fremdsprache; Neigungsfach beliebiges Fach). Diese Kurse werden angeblich nicht auf dem Niveau der ehemaligen 5-stündigen Leistungskurse unterrichtet, in der Praxis ist aber fast nichts aus den Lehrplänen gestrichen worden. Ähnlich siehts bei den Grundkursen aus (2-stündig statt früher 3-stündig).
Von unseren 4-stündigen Fächern müssen wir zwei doppelt gewichten lassen, davon mindestens 1 Kernkompetenzfach.
Im schriftlichen Abi werden wir in vier Fächern geprüft, und zwar in den 3 Kernkompetenzfächern und zusätzlich im Profilfach oder im Neigungsfach (sprich, jede/r von uns muss Mathe und Deutsch schreiben).
Es gibt 2 mündliche Prüfungsfächer, das erste müssen wir Ende 13.1 festlegen (ist der aktuelle Stand der Information, so genau weiß das nämlich keiner). Wer keine Gesellschaftswissenschaft schriftlich macht, muss als erstes mündliches Prüfungsfach eine Gesellschaftswissenschaft nehmen.
Das zweite Fach wird nach dem schriftlichen Abi festgelegt und ist eines der schriftlichen Fächer. Wer in der 12ten einen Seminarkurs gemacht hat, kann das 2. mündl. Fach wegfallen lassen.
Vermutlich wird sich an der zeitlichen Aufteilung nicht viel ändern (also ungefähr so wie bei Betty). Aber bisher weiß da niemand was Genaues, und wie die Abi-Aufgaben aussehen werden weiß auch noch keiner.
PS: Mir tun nur die Leute leid, ab 2004 auch noch den flächendeckend eingeführten achtjährigen Zug machen müssen; d.h, 2012 werden gleich zwei Jahrgänge auf einmal fertig sein
PPS: Wen wunderts da noch, dass Kultusministerin Annette Schavan inzwischen zum gemeinsamen Feindbild aller 2004-Abgänger geworden ist...?





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