Also im klassischen Star Wars steht und fällt die Handlung mit der Macht. Sie ist es, die aus einem Farmboy die letzte Hoffnung für die Rebellion gemacht hat. Die Macht hat also einen sehr großen Teil an Star Wars ansich. Ohne sie wäre Luke vielleicht ein Rebellenpilot gewesen und wäre irgendwann abgeschossen worden. Oder er wäre, wie er es vorhatte, selber ein Imp geworden.
Und nun werfen wir einen Blick auf Star Trek... Ohne die Organianer hätte sich eine andere Lösung für den Konflikt gefunden. Immerhin hätte man Aliens nie den Sieg über die "Guten" zugestanden. Ohne Q wären die Borg vielleicht nie in TNG eingeführt worden... oder erst viel später. Sisko wäre so oder so Commander auf DS9 geworden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Propheten ihn erst in der Gegenwart ausgewählt und dann mit einer ensprechend mysteriösen Vita ausgestattet haben, ist sehr hoch, immerhin kennen sie das konzeot der linearen Zeit nicht.
Wo liegt der Unterschied?
Der Unterschied liegt darin, dass bei Star Trek die "unlogischen", übernatürlichen Elemente Aufhänger sind, mit denen sich die Hauptcharaktere befassen müssen. Q ist ein Gaststar. Er kommt, stiftet Unheil und geht wieder. Und nächste Folge ist ein technisches Problem dran. Das Übernatürliche macht keinen der Charaktere aus, nicht einmal bei Sisko hatte es massive Auswirkungen, dass er der Auserwählte war. Jeder andere auch hätte sich Dukat in den Feuerhöhlen stellen können, wenn er es gewußt hätte. Bei Star Wars hingegen steht und fällt alles mit der Macht. Sie ist essentieller Teil der Geschichte und auch der Charakterentwicklung von Luke Skywalker. Auch im Expanded Universe, auch wenn dort die Macht ein wenig in den Hintergrund tritt.
Whyme






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