Mann, zu dem Thema muss ich als Bio-Studentin doch nu auch mal was sagen *g*
Hmm, diffuse Angst vor Genfood, ich glaube da leiden 99 Prozent der Bevölkerung dran und sind deswegen allem was genetisch verändert worden ist ablehnend gegenüber. Dass wie Kaff schon gesagt hat Zucht im Grunde auch eine Form von Genmanipulation ist weiss meiner Erfahrung nach dann aber nur noch ein drittel dieser Leute. Habt ihr schon mal gesehen aus welch kleinem erbärmlichen Grashalm der heutige Weizen in Jahrtausenden von Zucht entstanden ist? Das war im Grunde auch genetic engeneering, nur da war der Prozess halt langsamer.
Und dass schon seit Jahren künstlich Insulin hergestellt werden kann weil man das Genom von Bakterien so geändert hat dass sie das lebenswichtige Hormon herstellen und für Diabetes-Kranke eine sichere und relativ billige Quelle des Stoffes genutzt werden kann? Na? Jahaa, da sagt niemand was gegen, und warum? Weil nicht alle betroffen sind, ganz einfach.
Und dann diese tollen Berichte mit Frankenstein-Ausblicken! Motten-Gene in der Tomate! Anderes Wachstum als erwartet! Huuuuu! Bei uns heisst das "Versuche" und das Ergebnis pflanzt man sicher nicht nach draussen bzw. gibts dann dem Konsumenten.
Meiner Meinung nach ist einfach zu viel von dieser diffusen Angst im Umlauf.






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