Die zweite Staffel setzt das fort, was in der ersten begann: Episoden, in denen die Charaktere so in ihren Tag hineinleben und dabei mal witziges, mal nachdenkliches erleben. Nachdem ich die erste Folge noch ziemlich langeilig fand, hätte ich fast aufgehört. Aber das wäre wohl ein Fehler, denn bereits in der zweiten Folge musste ich an vielen Stellen so herzhaft lachen, dass ich mich für den Rest der Staffel auch begeistern konnte. Als Thomas/Trip in Georgias (Nach-)Leben trat, droht es wieder abwärts zu gehen (nichts hätte der Serie mehr geschadet, als eine überglücklich verliebte Georgia, die die Welt dadurch die rosarote Brille sieht). Aber zum Glück für uns (und zum Pech für Georgia) wurde da nix draus. Spannender war da schon Daisy's Beziehung zu Ray. Nur leider wurde das wieder bgewürgt, als es interessant wurde. Es wär sicher interessanter gewesen, wenn es für Mason noch mehr Konsequenzen gegeben hätte. Ein wenig stört mich auch, dass sich viele Sachen in einigen Folgen scheinbar entwickeln und in der nächsten doch noch einen Schritt zurück gehen. Glaubte man in einer Episode noch, dass der Graben zwischen Joy und Reggie langsam überbrückt wird, gibt es dann doch wieder Spannungen und Famileienstress.
Wiederhole also die Meinung zur ersten Staffel: teilweise vergnüglich, teilweise nachdenklich, freue ich mich auf eine dritte Staffel, aber nochmal anschauen werde ich mir das alles nicht.