Gar nix, null, nada... Wennschonhin ist es John, der "visionen" hat, noranti hilft höchstens etwas nach. Als zuschauer wird man sich sowieso fragen, wer zum hezmana "Noranti" ist. Immerhin verrät sie die ganze folge über ihren namen nicht.....

Oder ist die antwort auf..

"Who are you, old woman?" - "It doesn't matter who I am."

.. in der deutschen Synchronisation zu "Servus, ich bin Noranti und ich habe Zukunftsvisionen" mutiert?

Die synchronisationsdeppen können sich immerhin herausreden: "Das Wurmloch ist an allem schuld" ....


Im übrigen bin ich der meinung, dass alle 4 staffelfinal-folgen spitzenklasse sind. Lediglich von "Dog With Two Bones" war ich etwas enttäuscht - in der folge selbst passiert mir zu wenig, nach dem hervorragenden "Into The Lions Den" war hier irgendwie die luft raus. Die geschichte mit dem "Rogue Leviathan" empfand ich als minutenfüller, ich konnte dieses schiff nicht als die bedrohung wahrnehmen, als die es die Crew von Moya gesehen hat - im gegensatz zu ihnen wusste ich nämlich, dass sie damit schnell fertig werden würden. Ebenso fand ich Johns Phantasien etwas zu langatmig.. und kitschig. Mir kam Jochen Malmsheimer in den sinn "Ein Leben in Pastelltönen macht mich depressiv". Zum ende hin zieht die folge aber unglaublich an und sorgt dafür, dass einem auch nach dem abspann noch das kinn runtergeklappt bleibt. *g*

Als staffelfinale unerreicht ist meiner meinung nach "Die Me Dichotomy". Gelegentlich neige ich sogar dazu, in ihr die beste Farscape-folge überhaupt zu sehen, aber das schwankt. Ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, wie es jemand aushalten konnte, nach dieser folge nicht weiterzusehen.. *g* (Naja, das ist bei Bad Timing ja nicht wesentlich anders).
Man ahnt die ganze zeit, dass diese lang aufgebaute mental-chip-geschichte in einem grossen kracher enden muss - aber man erwartet nicht *DAS*. Wow.