weil wir schon mal ein ähnliches thema hatten, habe ich die beiden threads unter dem thema "tierquälerei" zusammengefasst.
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weil wir schon mal ein ähnliches thema hatten, habe ich die beiden threads unter dem thema "tierquälerei" zusammengefasst.
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"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Diese alte Diskussion war aber wirklich unheimlich gehaltvoll und es wert, aus den Annalen des Forums hervorgeholt zu werden.
Aber noch mal zu meinem Beiträg zurück, ich denke das Beste was wir persönlich machen können um die Tierquälerei in unserem Lande wirklich etwas zu lindern (von Online-Wutausbrüchen haben unsere pelzigen Freunde rein gar nichts), ist die Macht als Konsument zu nutzen. Weniger und dafür hochwertigeres Fleisch zu essen, dass nicht vom Billigsupermarkt kommt. Damit tut man nicht nur was gegen die alltägliche Tierquälerei bei Konzernen wie Wiesenhof und Co., es ist auch noch gut für die eigene Gesundheit und obendrein ein Beitrag zum Umweltschutz - Nutztierhaltung ist nämlich eine der umwelt- und klimaschädlichsten Industrien.
im vergleich zum beginn dieser neuen diskussion, ist die alte fast preisverdächtig.ich schäme mich allerdings nicht für meine jugendsünden. du etwa?
100%ige zustimmung. wer es wirklich ernst meint mit seiner abneigung gegen die tierquälerei, kann auch die nutztierhaltung nicht nicht einfach die augen verschließen. ein totes tier, das sauber abgepackt im regal vom discounter zum dumping-preis angeboten wird, hat nicht unbedingt weniger gelitten als die offensichtlichen tierquäler-opfer, die ihr hier (zurecht) anprangert. aber es ist eben viel bequemer, auf andere mit dem finger zu zeigen, während man genüsslich in sein mit billgwurst belegtes brötchen beißt.Aber noch mal zu meinem Beiträg zurück, ich denke das Beste was wir persönlich machen können um die Tierquälerei in unserem Lande wirklich etwas zu lindern (von Online-Wutausbrüchen haben unsere pelzigen Freunde rein gar nichts), ist die Macht als Konsument zu nutzen. Weniger und dafür hochwertigeres Fleisch zu essen, dass nicht vom Billigsupermarkt kommt. Damit tut man nicht nur was gegen die alltägliche Tierquälerei bei Konzernen wie Wiesenhof und Co., es ist auch noch gut für die eigene Gesundheit und obendrein ein Beitrag zum Umweltschutz - Nutztierhaltung ist nämlich eine der umwelt- und klimaschädlichsten Industrien.
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Geändert von Dr.BrainFister (06.09.2010 um 20:10 Uhr)
"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Da ich mir einbilde sonst selten auf diesem Niveau zu sein, nehme ich mir diese Freiheit jetzt heraus. Frei nach Sarazin ... man wird ja wohl noch sagen dürfen.
Sollte Bademeister deswegen Probleme bekommen, kann er meine Äußerungen editieren. Ich werde mir diesbezüglich keinen Maulkorb anlegen.
Ich habe auf den asiatischen Hintergrund desnicht hingewiesen. Und auch mir ist klar, dass Deutschland kein Märchenland ist. Das macht diese Tat aber nicht besser!
Sooo ländlich ist die Gegend, in der ich aufgewachsen bin nicht, aber auch hier habe ich von solchen Sachen gehört. In der Vergangenheit. Allerdings denke ich schon, dass inzwischen ein Umdenken stattgefunden hat. Die jungen Bauern sind oft nicht mehr so kaltherzig wie die Altbauern. Zumindest bei denen, die ich kenne. Ewig Gestrige gibt es aber überall. Ich hoffe sie sterben recht bald aus!
Mein Schwager meinte mal, er müsse seinem kleinen Sohn beibringen, auf einen bereits toten Raben einzuschlagen. Da war dann ordentlich Feuer unterm Dach.
Wer solche Aktionen braucht um "männlich" (wobei das jetzt nicht generell gegen Buben/Männer gerichtet ist) zu sein, der kann einem eigentlich nur leid tun. Ich werde - so denn ich kann - dagegen vorgehen. Auf so ne abstruse Idee kam mein Schwager nicht mehr.
Meine Güte, dann frag ich mich allerdings wirklich wo ich aufgewachsen bin.
Mein Vater stammt nicht aus einer wohlhabenden Familie, aber er hat uns Kindern den Respekt vor jedem Lebewesen beigebracht.
Vielleicht gehe ich deshalb davon aus, dass das Gang und Gäbe ist.
Und mit dieser Argumentation: Bei uns wurden früher auch Katzen an die Wand geworfen oder ertränkt ... damit können z. B. die Inder locker ihre unliebsamen-Bräute-Verbrennungen rechtfertigen. "Haben die in Europa in der Vergangenheit auch gemacht. Nennte sich Hexenverbrennung".
Merke: Nur weil etwas in der Vergangenheit gemacht wurde, war es a) nicht unbedingt gut und b) ist keine Rechtfertigung für heutige Grausamkeiten.
Der Mensch sollt sich weiterentwickeltn haben!
Wie mir hier aber bewiesen wird, ist dem wohl nicht so.
Die Verwarnung nehm ich zur Kenntnis. Aber es ist meine Meinung.
Ich finde es aber erstaunlich, dass verbale Gewalt gegen eine mir unbekannte Person, die ich aller Wahrscheinlichkeit nie zu Gesicht bekommen werde, hier schlimmer geächtet wird, als die reale Gewalt eben dieser Person gegen ein wehrloses Tier.
Das lässt tief blicken.
Mist, ich hatte gehofft, das sei eine "Videoleiche".
Echt jetzt? Da frag ich mich, was sind das für befangene Richter?
Vermutlich genau so Leute, denen Tiere einfach nichts wert sind.
Wie allerdings ein 24-jähriger Täter nach Jugendstrafgesetz verurteilt werden kann ist mir ein Rätsel. Es sei denn, er war zum Tatzeitpunkt unter 22. Da ist doch was faul.![]()
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umgekehrt wird ein schuh draus: wenn du dich nicht an die regeln hältst und uns bewusst einem rechtlichen risiko aussetzt, wird früher oder später eine verwarnung ausgesprochen. sollten dann weitere regelverstöße folgen, wird dein account gesperrt. dasselbe gilt für teamwinchester.
ich habe das nicht geschrieben, um die tat zu rechtfertigen. bitte hol noch mal tief luft und denke nach, bevor du deinen frust über dieses thema an den mitdiskutierenden hier auslässt.Ich habe auf den asiatischen Hintergrund desnicht hingewiesen. Und auch mir ist klar, dass Deutschland kein Märchenland ist. Das macht diese Tat aber nicht besser!
das ist kein rein männliches problem. hinter solchen jungs stehen auch immer frauen, die dieses verhalten als mutter/oma/tante entweder passiv dulden (oder sogar aktiv fördern) oder als freundin/ehefrau von dieser aggressiven "männlichkeit" fasziniert sind. und wie an den "katzenkiller"-videos zu sehen ist, haben auch frauen spaß am töten und quälen.Mein Schwager meinte mal, er müsse seinem kleinen Sohn beibringen, auf einen bereits toten Raben einzuschlagen. Da war dann ordentlich Feuer unterm Dach.
Wer solche Aktionen braucht um "männlich" (wobei das jetzt nicht generell gegen Buben/Männer gerichtet ist) zu sein, der kann einem eigentlich nur leid tun. Ich werde - so denn ich kann - dagegen vorgehen. Auf so ne abstruse Idee kam mein Schwager nicht mehr.
ich habe nur meine persönlichen erfahrungen zu diesem thema geschildert. damit wollte ich nicht argumentieren oder irgendwas rechtfertigen. bitte unterlasse diese unterstellungen.Und mit dieser Argumentation: Bei uns wurden früher auch Katzen an die Wand geworfen oder ertränkt ... damit können z. B. die Inder locker ihre unliebsamen-Bräute-Verbrennungen rechtfertigen. "Haben die in Europa in der Vergangenheit auch gemacht. Nennte sich Hexenverbrennung".
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Feel Free.
Ob ich Teil einer Gemeinschaft sein will, die zu so etwas billigend schweigt, muss ich noch überlegen.
Jetzt bitte ich dich, genauer zu lesen. Und zitiere mich selbst:
Ich dachte, das hätte deutlich gemacht, dass Gewalt kein reines Männerphänomen ist. Denn sowohl die Katzenkillerin als auch die Hundebabykillerin sind weiblich.Wer solche Aktionen braucht um "männlich" (wobei das jetzt nicht generell gegen Buben/Männer gerichtet ist) zu sein, der kann einem eigentlich nur leid tun.
Wie aber nennt man diese Art? ... Früher - in der guten alten Zeit - hätte man dazu Mannbarkeitsritus gesagt. Ich bin Alternativworte dankbar.
Ich will dir nur aufzeigen, wohin deine Argumentation führen könnte. Wenn du darin eine Unterstellung siehst. *Achselzuck*
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wer schweigt hier denn billigend? es geht nur um das diskussionsniveau und gewisse rechtliche grenzen, die einzuhalten sind. muss ich dir das wirklich erklären?!
wie gestaltest du denn dein leben, um gegen tierquälerei anzukämpfen? und ich meine jetzt nicht das anmotzen von kollegen in online-foren. engagierst du dich politisch oder in einem verein? hilfst du im tierheim? achtest du beim kauf von tierischen produkten auf die herkunft bzw. auf die herstellung?
mich würde das nur mal interessieren, weil du in das thema ja scheinbar viele emotionen investierst (zumindest beim virtuellen frust-ablassen. also bei einer tätigkeit, die rein gar nichts verändert). all diese energie und überzeugung können tierschutzverbände nämlich dringend brauchen.
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"Wissen sie woraus der Leberkäs gemacht wird? Aus den Resten der Knackwurst. Und die Knackwurst? Aus den Resten vom Leberkäs. So geht das ewig weiter: Leberkäs, Knackwurst, Leberkäs, Knackwurst..." - Simon Brenner (Josef Hader) in "Silentium"
Wie gesagt, bevor es rechtliche Konsequenzen gibt, kastriert meine Beiträge.
Ich bin Mitglied im Verein "Aktion Tiere e.V.", ich habe Unterschriften gesammelt, Spende hin und wieder Geld (wenn ich es denn übrig habe) und achte tatsächlich beim Kauf auf die Herkunft. Eier kaufe ich z. B. von einem bekannten Bauern.wie gestaltest du denn dein leben, um gegen tierquälerei anzukämpfen? und ich meine jetzt nicht das anmotzen von kollegen in online-foren. engagierst du dich politisch oder in einem verein? hilfst du im tierheim? achtest du beim kauf von tierischen produkten auf die herkunft bzw. auf die herstellung?
Zeitlich kann ich nicht im Tierheim mithelfen. Und auch sonst wäre das keine gute Idee, weil ich vermutlich sämtliche Tiere mit nach Hause nehmen würde. Ein Tiermessi zu werden ist auch keine Hilfe für Tiere.
Aber ich habe z. B. erst letztens eine Katze aufgenommen, die sonst "an der Wand gelandet" wäre. Jetzt ist Lola ein Familienmitglied. Ich hatte auch schon einen Pflegehund. Mich von diesem zu Trennen war unheimlich schwer.
Sollte nach meinem jetzigen Hund wieder ein Hund ins Haus kommen, dann bestimmt aus dem Tierheim.
Hätte ich mehr Geld zur Verfügung würde ich Patenschaften übernehmen. Vielleicht nächstes Jahr, wenn eine Abzahlung fertig ist.
So Leute wie mich eher nicht, denn ich würde vermutlich handgreiflich werden und das ist contraproduktiv für den Tierschutz.mich würde das nur mal interessieren, weil du in das thema ja scheinbar viele emotionen investierst (zumindest beim virtuellen frust-ablassen. also bei einer tätigkeit, die rein gar nichts verändert). all diese energie und überzeugung können tierschutzverbände nämlich dringend brauchen.
Ich bin schon bemüht meine schwarze Seele zu bändigen, aber angesichts solcher Videos fällt mir das zunehmend schwerer.
Na? Hab ich den Test bestanden?
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Ich habe die AGB-Verstöße bereits herauseditiert. Dabei sollte auch nicht vergessen werden dass nicht nur ich, sondern auch Ihr im Zweifelsfall für sowas vor dem Kadi landen könnt - es wurden schon User für Beiträge wie "Arschloch" verurteilt. Es wäre doch schade wenn wir das Forum irgendwann dicht machen müssten weil uns ein Abmahnanwalt erwischt - dann kann nämlich niemand mehr seine Meinung sagen.
Mein bester Freund wurde vom Papa zum Jagen mitgenommen seitdem er laufen konnte. Er hatte auch als Zehnjähriger Zugriff zum Waffenschrank - derweil wurden die Schädel der erlegten Wildtiere im Garten häufiger von den Ameisen abgenagt bis man sie sich an die Wand tackern konnte (sehr zur Freude der Nachbarn). Das ist in ländlicheren Gegenden sicher nichts Ungewöhnliches.Mein Schwager meinte mal, er müsse seinem kleinen Sohn beibringen, auf einen bereits toten Raben einzuschlagen. Da war dann ordentlich Feuer unterm Dach.
Wer solche Aktionen braucht um "männlich" (wobei das jetzt nicht generell gegen Buben/Männer gerichtet ist) zu sein, der kann einem eigentlich nur leid tun. Ich werde - so denn ich kann - dagegen vorgehen. Auf so ne abstruse Idee kam mein Schwager nicht mehr.
Das Jagen ist ein weiteres Themenfeld welches positive wie auch Schattenseiten hat. Persönlich finde ich wenig heldenhaftes oder männliches daran, ohne jedes eigene Risiko ein Tier über hunderte Meter per Druck eines Abzugs zu töten.
Ich habe den Eindruck dass unsere Gesellschaft mit der zunehmenden Durchökonomisierung in allen Bereichen in den letzten 20 Jahren wieder spürbar härter wird. Mitleid und Mitgefühl werden den Menschen aberzogen und Lebewesen - Mensch wie Tier -werden auf einen reinen Nutzbarkeitswert reduziert (Herrn Sarrazins Beliebtheit ist u.a. ein Resultat dieser Entwicklung).Meine Güte, dann frag ich mich allerdings wirklich wo ich aufgewachsen bin.
Mein Vater stammt nicht aus einer wohlhabenden Familie, aber er hat uns Kindern den Respekt vor jedem Lebewesen beigebracht.
Vielleicht gehe ich deshalb davon aus, dass das Gang und Gäbe ist.
Der Mensch entwickelt sich wesentlich langsamer weiter als wir denken, tausend Jahre sind in der Evolution nur ein Wimpernschlag. Der heutige Mensch ist von Natur aus auch nicht moralischer als der des Mittelalters, dass er ein Auto fährt statt eine Pferdekutsche, ändert daran wenig. Wir sehen doch an den Vorkomnissen um die bayerische Schülerin, die als Hundetöterin nun aus dem Land gehetzt wurde, dass genügend wütende Menschen nach wie vor blind ihren Aggressionen freien Lauf lassen, ohne auch nur irgendeinen Beweis zu haben dass die Person in dem Video mit der in der Adresse übereinstimmt.Und mit dieser Argumentation: Bei uns wurden früher auch Katzen an die Wand geworfen oder ertränkt ... damit können z. B. die Inder locker ihre unliebsamen-Bräute-Verbrennungen rechtfertigen. "Haben die in Europa in der Vergangenheit auch gemacht. Nennte sich Hexenverbrennung".
Merke: Nur weil etwas in der Vergangenheit gemacht wurde, war es a) nicht unbedingt gut und b) ist keine Rechtfertigung für heutige Grausamkeiten.
Der Mensch sollt sich weiterentwickeltn haben!
Wie mir hier aber bewiesen wird, ist dem wohl nicht so.![]()
Aus meiner Sicht beweist man keine moralische Überlegenheit dem Täter gegenüber, wenn man sich auf und noch unter dessen Niveau begibt. Tierquäler gehören ins Gefängnis - so wie andere Kriminelle eben auch. Vom Foltern des Täters werden die Tiere nicht wieder lebendig, diese Energie ist sinnvoller in jene Tiere investiert welche noch Leben und unsere Unterstützung benötigen.Die Verwarnung nehm ich zur Kenntnis. Aber es ist meine Meinung.
Hier im Münchner Speckgürtel laufen die Tierheime fast über, weil sich viele Menschen bei der Wirtschaftslage ihre Haustiere einfach nicht mehr leisten können.
Verbale Gewalt ist keine Lösung und unser Forum nicht das geeignete Ventil um Wut und Aggressionen gegen Unbekannt abzulassen. Die Personen die es betrifft werden es sowieso nie zu lesen bekommen, derweil wir Alle aber uns an die Gesetze in unserem Land halten müssen, wenn wir dieses Forum weiter betreiben wollen.Ich finde es aber erstaunlich, dass verbale Gewalt gegen eine mir unbekannte Person, die ich aller Wahrscheinlichkeit nie zu Gesicht bekommen werde, hier schlimmer geächtet wird, als die reale Gewalt eben dieser Person gegen ein wehrloses Tier.
Das lässt tief blicken.
Soweit ich weiß kann die Jugendstrafe nur vor dem 21. Lebensjahr verhängt werden - in dem Fall kann ein 24-Jähriger keine Jugendstrafe erhalten.Echt jetzt? Da frag ich mich, was sind das für befangene Richter?
Vermutlich genau so Leute, denen Tiere einfach nichts wert sind.
Wie allerdings ein 24-jähriger Täter nach Jugendstrafgesetz verurteilt werden kann ist mir ein Rätsel. Es sei denn, er war zum Tatzeitpunkt unter 22. Da ist doch was faul.![]()
Stimmt schon, aber wie Simara schon richtig feststellte, kommt es auf den Tatzeitpunkt an, wie alt man war, nicht auf den Zeitpunkt der Verurteilung. Wer also was mit 20 anstellt und aus welchem Grund auch immer erst mit 22 vor Gericht das abgeurteilt wird, kann Jugendstrafrecht Anwendung finden.
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fictionBOX auch auf Twitter unter http://twitter.com/fictionBOX
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sig by diapadme (mit Ausnahme der Drachen)
Ava hab ich selbst gemacht
Wenn ein Mörder, wie im Falle Brunner, mit Mitte 20 wieder freie Luft atmet und sein gesamtes Leben noch vor sich hat, finde ich das grundsätzlich bedenklich - aber so sind eben unsere Gesetze, und die Jugendstrafe wird offensichtlich gerne bei Volljährigen verhängt, auch wenn sie nicht verhängt werden muss.
Der Jugendliche der in Hamburg vor ein paar Monaten einen anderen Jugendlichen abgestochen hat, war auch ein polizeibekannter Wiederholungstäter der seinem Lehrer u.A. den Kiefer gebrochen hat. Für diese Tat bekam er 5 Sozialstunden aufgebrummt. Solche läppischen Strafen die den Täter eher noch anspornen statt ihn abzuschrecken, sind also selbst bei Gewalt an Menschen nicht ungewöhnlich.
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Ava hab ich selbst gemacht
Dass das Alter während der Tatzeit und nicht der Verurteilung zählt, ist mit Sicherheit Jedem klar.
Wut ist auch keine per se schlechte Emotion, es kommt eben darauf an was man Daraus macht - das kann etwas Positives sein (wie das Engagement in einem Tierheim, Aufnahme von Tieren etc.), oder etwas Negatives, wie das Aalen in Rachegedanken. Rache und Folter verwandeln unsere Gesellschaft jedenfalls in einen schlechteren, und nicht in einen besseren Ort.
Einen Tierquäler in ein Tierheim zu Sozialstunden zu schicken finde ich im Übrigen so intelligent, wie einen Kindesmissbraucher in einen Kindergarten zu stecken - welches Gericht kommt auf solche Ideen? So eine Person muss man fern von Tieren halten. Ich bin zwar kein Fan des amerikanischen Justizsystems, aber die haben für solche Leute eine sinnvolle Tätigkeit - Müllaufsammeln an Highways in orangenen Overalls.
Und genau deswegen ärgert es mich maßlos, wenn nach einem Amoklauf hauptsächlich die Schützenvereinsmitglieder ins Visier geraten. Von den Möchtegern-Jägern hört man nichts.
Ich bin eh dafür, dass nicht jeder Heini ein Waidmann werden kann. Die Wildhege sollte den Förstern überlassen bleiben.
Da sind wir einer Meinung.Das Jagen ist ein weiteres Themenfeld welches positive wie auch Schattenseiten hat. Persönlich finde ich wenig heldenhaftes oder männliches daran, ohne jedes eigene Risiko ein Tier über hunderte Meter per Druck eines Abzugs zu töten.
Witzigerweise hatte ich das gegenteilige Empfinden. War wohl ein Trugschluss.Ich habe den Eindruck dass unsere Gesellschaft mit der zunehmenden Durchökonomisierung in allen Bereichen in den letzten 20 Jahren wieder spürbar härter wird. Mitleid und Mitgefühl werden den Menschen aberzogen und Lebewesen - Mensch wie Tier -werden auf einen reinen Nutzbarkeitswert reduziert (Herrn Sarrazins Beliebtheit ist u.a. ein Resultat dieser Entwicklung).
Oder nehmen wir die Leute, die Sarazins Äußerungen blind für wahr erachten.[...] Wir sehen doch an den Vorkomnissen um die bayerische Schülerin, die als Hundetöterin nun aus dem Land gehetzt wurde, dass genügend wütende Menschen nach wie vor blind ihren Aggressionen freien Lauf lassen, ohne auch nur irgendeinen Beweis zu haben dass die Person in dem Video mit der in der Adresse übereinstimmt.
Das ist mir bewusst, aber so bin ich nun mal, wenn ich wütend bin. Und sowas macht mich einfach wütend. Wie Leute sagen können "Oh ich bin wütend" und dabei in aller seelenruhe ihren Tätigkeiten weitergehen, werde ich nie verstehen. Das ist so nach dem Motto: Jo mei.Aus meiner Sicht beweist man keine moralische Überlegenheit dem Täter gegenüber, wenn man sich auf und noch unter dessen Niveau begibt. Tierquäler gehören ins Gefängnis - so wie andere Kriminelle eben auch. Vom Foltern des Täters werden die Tiere nicht wieder lebendig, diese Energie ist sinnvoller in jene Tiere investiert welche noch Leben und unsere Unterstützung benötigen.
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