Pferdekrise in Irland: Verhökert, vergessen, verhungert - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - WirtschaftPferdekrise in Irland
Verhökert, vergessen, verhungert
Von Marco Evers
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Crispin Rodwell/ DER SPIEGEL
In den Boomjahren leisteten sich viele Iren edle Pferde als Statussymbol - in der Krise werden die Vierbeiner zur Last. Die Folge: Viele Tiere werden einfach ausgesetzt und streifen herrenlos über die Insel. Ihnen droht im Winter ein qualvoller Hungertod.
Die Franzosen nehmen das Pferdefleisch aus Irland anscheinend gerne, die mögen sowas. Den Tieren als schwächsten Lebewesen im kapitalistischen Verwertungskreislauf geht es mal wieder zuerst an den Kragen (bzw. die Hufe), wenn die Wirtschaft nicht mehr so läuft. Anscheinend waren Pferde im Finanzsspielplatz Irland nicht nur Freizeit- sondern auch ein beliebtes Spekulationsobjekt um den schnellen Euro zu machen.






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