Wir haben schon vor einigen Jahren in Punkto Fleischkonsum weitgehend von Schwein auf Geflügel umgestellt, v.A. aus Gesundheitsgründen. Allerdings ist auch beim Geflügel die Massentierhaltung als kritisch zu sehen. Lesenswert:

Der Überflieger

Im Jahr 1960 schlachteten die Menschen sechs Milliarden Hühner. 2010 werden es 45 Milliarden sein. Was ist da passiert? Über den unglaublichen Erfolg eines Nutztiers im Zeitalter der Globalisierung.
Quelle: SZ-Magazin

Die schiere Menge der getöteten Hühner und die Geschwindigkeit mit der sie computerüberwacht gemästet und anschließend um die Ecke gebracht werden, ist schon irgendwie pervers. Bei diesem auf Effizienz getunten Töten anderer Lebewesen kann es Einem kalt den Rücken herunterlaufen. Dies ist wohl Jedem zumindest unterbewusst klar, aber die Meisten verdrängen es um sich den Geschmack nicht verderben zu lassen.

Ich werde wohl in näherer Zukunft nicht zum Vegetarier, werde allerdings Fleisch als tägliches Standardlebensmittel weiter zugunsten von Fleischersatz oder Grünzeugs einschränken. Gerade dort wo der Eigengeschmack des Fleisches nicht so im Vordergrund steht - z.B. bei Gerichten mit Saucen - kann man Fleisch wie Putengeschnetzeltes eigentlich gut weglassen und stattdessen Pilze oder Fleischersatz wie Tofu verwenden.