Ich möchte mich nochmal für die Verzögerung entschuldigen. Das war so wirklich nicht geplantAber ich war mit dem letzten Teil nicht ganz so zufrieden.. und dann hatte ich etwas mehr zu tun und dann hatte mein Betaleser (nochmals Vielen Dank an Nilag) etwas mehr zu tun.. Hat also alles sehr gut nicht zusammengepasst
Aber hier ist nun das Ende, ich hoffe sehr, dass es euch gefällt.
H2O
Teil 6 v. 6
Die Atmosphäre unter Wasser war eigenartig. Die Warn-Signale der Selbstzerstörung konnte man kaum noch vernehmen. Das heranrauschende Wasser war zur Ruhe gekommen und es wurde beinahe still.
John wollte so vieles sagen, sich für so vieles entschuldigen, doch es war zu spät. Nach einem lautlosen "Ich liebe dich", beugte er sich vor und umfasste Aeryns Gesicht um sie zu küssen. Es war ein langer Kuss.. Doch irgendwann bemerkte Aeryn, wie sich Johns Lippen und Hände von ihrem Gesicht lösten und sein Kopf auf die Brust sank.
Entsetzt von Johns Anblick versuchte sie noch einmal mit aller Kraft, sich von dem Bauteil zu befreien. Und sie schaffte es, war es nun weil sie plötzlich eine enorme Kraft entwickelt oder weil das Wasser die Bewegungen erleichtert hatte. Sie kam frei und zog John hastig an die Wasseroberfläche.
Aeryn schrie ihn an, schüttelte ihn - keine Reaktion. Schließlich wanderte Aeryns Blick zu dem Loch in der Decke, wo das Bauteil heruntergebrochen war. Es legte einen kleinen Raum frei, der rundherum verschlossen und deshalb noch trocken war. Das Wasser im Korridor stand gerade so hoch, dass Aeryn in den Raum klettern und John mit sich ziehen konnte. Nachdem er neben dem Loch auf festem Untergrund lag, begann Aeryn mit der Wiederbelebung, die sie einst von dem Menschen gelernt hatte.
Nach mehrmaliger Mund-zu-Mund-Beatmung begann John zu husten und Wasser zu spucken. Als ihm die Situation wieder bewusst wurde, blickte er die Gestalt über ihm an, als würde er ein Wunder betrachten, "Honey.." Der Sebaceanerin war die Freude nicht ganz so deutlich anzusehen.. "Keine Zeit!" Schnell packte sie John am Arm und sprang mit ihm zurück in den Korridor.
Die Realität hatte die beiden wieder eingeholt. Aeryn war beinahe froh, dass sie schwimmen konnte anstatt mit ihrem verletzten Bein laufen zu müssen. Doch die Zeit rannte davon. Nicht nur mussten sie die Lande-Zone vor dem Ende des Countdowns erreichen sondern auch bevor sich D'Argo mit dem Transport-Pod aus dem Staub machte. Eine lange Zeit verging, in der nur wenig Worte gewechselt wurden.
Als die Zwei endlich in die Nähe der Lande-Zone gelangten, waren sie sichtlich erleichtert den Transport-Pod dort stehen zu sehen. Anscheinend war dieser, als die Systeme des Schiffes wieder hochgefahren wurden, mit der Docking-Automatik in einen der Hangars transportiert worden.
"D'Argo!", riefen John und Aeryn, während sie erschöpft die letzten Meter zurücklegten. Der Raum war bereits halb mit Wasser gefüllt. Mit letzter Kraft hämmerten sie an die Tür des Pods. Es dauerte nicht lange bis sich diese auch tatsächlich öffnete.
D'Argo hatte keine Zeit um großartig überrascht zu sein. Das Wasser strömte in den Innenraum und er musste sich beeilen, John und Aeryn hineinzuziehen, und die Tür wieder zuzudrücken. "Was ist passiert?", fragte D'Argo aufgeregt. Doch das einzige was er von den beiden zu hören bekam, war ein lautes "Bring uns hier raus!!" Zwar konnte man innerhalb des Transport-Pods die Ansage des Countdowns nicht mehr entziffern, doch sie wussten, dass nur noch wenige Microts Zeit blieben um das Schiff zu verlassen..
D'Argo blieb regungslos. John und Aeryn stoppten in ihren Bewegungen und schauten den Luxaner entsetzt an. Schließlich wanderte Johns Blick nach draußen und er sah den Grund, warum D'Argo nicht schon längst die Flucht ergriffen hatte. "Die Automatik für das Öffnen der Tore funktioniert nicht mehr." Nach D'Argos Erklärung wurde es plötzlich still. John nahm Aeryn in den Arm.
Mit einem enormen Krach begannen innerhalb des Schiffes einzelne Sektionen zu explodieren. Schließlich wurde der Transport-Pod mitsamt des Wassers durch die Tore gedrückt und aus der Konstruktion hinausgeschleudert. Die Insassen des Pods wurden unsanft an die Wände gedrückt.
Nachdem die Erschütterungen abgeklungen waren, fanden sich John und Aeryn auf dem Boden wieder. Sie taten nichts weiter als sich tief in die Augen zu schauen. Und sie bekamen gar nicht mit, wie D'Argo vorne im Pod zu fluchen begann: "Ich hab keine Kontrolle mehr, die Steuerung ist ausgefallen!"
Plötzlich fuhr ein Ruck durch den Pod. Nun schreckten John und Aeryn hoch. John sah D'Argo fragend an, "Sind wir mit etwas zusammengestoßen?" Der Luxaner blickte nach draußen und begann zu lächeln, "Nein, es ist Moyas Docking-Web.."
"Pilot?", fragte Aeryn und war sichtlich erleichtert, "Wie geht es Moya?" - "Moya geht es gut", kam die Antwort über die Comms zurück, "und wir freuen uns darauf, euch wieder zu sehen."
Nachdem auf Moya die übliche Ruhe eingekehrt war, gesellten sich John und Aeryn zueinander auf ein Bett. Diesmal hatte Aeryn ihre Arme von hinten um John gelegt. Dieser war ungewöhnlich still und schien mit seinen Gedanken ganz woanders. Es dauerte eine Weile bevor er sprach, sein Tonfall resigniert, "Ich hab Mist gebaut. Und ich hab dich in Gefahr gebracht.." Aeryn seufzte, "Du musstest das Schiff zerstören, sonst hätten sie weitergemacht.." - "Ich kannte ja nichtmal ihre Motive.." Nach einer Weile fügte er hinzu, "Ich hab diese Leute zum Tode verurteilt. Die auf dem Schiff. Die auf ihrem Planeten." - "Das warst nicht du, das waren sie selbst.. Du hast getan, was du für richtig hieltst." Aeryn küsste ihn auf die Wange.
Ein paar weitere Momente der Stille vergingen bis Aeryn hinzufügte, "Unter einem romantischen Abend hatte ich mir allerdings etwas anderes vorgestellt.." John drehte sich zu ihr um und sah, dass sie schmunzelte. Auch er konnte nicht anders und begann zu lächeln. Der Abend war ja noch nicht zu Ende..
Ende






Aber ich war mit dem letzten Teil nicht ganz so zufrieden.. und dann hatte ich etwas mehr zu tun und dann hatte mein Betaleser (nochmals Vielen Dank an Nilag) etwas mehr zu tun.. Hat also alles sehr gut nicht zusammengepasst 
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