So. Ich kram den Thread mal wieder hoch.

Wie Gilgamesh in einem anderen Thread geschrieben hat, gehöre ich zu den Personen, die sich einfach mal auskotzen müssen, damit es ihnen besser geht.

Ich möchte denjenigen, die es interessiert auch nur mitteilen, wie ich mich in dieser Sache entschieden haben.

Wider der Vernunft und trotz meines ganzen Gemotzes: Ich bleibe bei meinem schlecht bezahlten Kinojob.
Ich bin eben ein Gewohnheitstier. Aber das ist es nicht allein.
Ich hab mir das ganze wirklich lange und gründlich überlegt und alles was mir einfiel abgewogen.
Ich hab den Kinojob ja eigentlich nie wegen Geld gemacht, sondern weil ich ein Filmfreak bin.
Das Arbeiten macht meistens Spaß und ich hab eine Super-Kollegin dort, die ich auch (wieder) eine beste Freundin nennen kann.
Was will man mehr?
Ich hab mir im Kino ziemlich viele Privilegien erarbeitet, die ich im neuen Job nicht hätte. Ich hab durch das reduzierte Wochenende auch Zeit für Dinge, die ich bei nem anderen Job nicht hätte. Klingt verwirrend, ist es aber nicht - nicht von meinem Standpunkt aus.
Meine Freundin hat mir klar gemacht, dass ich auf das Gerede meiner Chefin doch nichts geben brauche und wenn ich so darüber nachdenke hat sie Recht. Diese Chefin ist kaum da also was mach ich mich wegen ihr verrückt. Okay sie hat dieser anderen Kollegin nach dem Mund geredet. Traurig, aber sie weiß es wohl nicht besser.
Obwohl unser Vorführer, der unser eigentlicher Ansprechpartner ist, inzwischen mehrmals versichert hat, dass die Chefetage weiß, was sie an meiner Schicht hat.
Ich frag mich nur, warum die Chefetages das nicht zeigt und stattdessen auf uns rumhackt.
Mittlerweile haben sie meine Schichtkollegin aufs Korn genommen. Jetzt ist es an mir sie zu trösten. Sie wollte auch schon alles Hinschmeißen. Und da wurde mir bewusst, was wir für ein Team sind und nur das ist wichtig.
Ich lass die Chefin jetzt reden.
Die Kollegin aus der anderen Schicht, die diesen ganzen Aufruhr verursacht hat, hört angeblich in nem halben Jahr auf. Dann hat sich das Problem mit dieser Giftspritze auch erledigt.
Und auf das Gelabere dieser Giftspritze brauch ich auch nichts zu geben. Das hat mir meine Schichtkollegin ebenfalls klar gemacht.

Man ist nur eben nicht immer gut drauf und dann ist man angreifbar. Wohl dem, der Freunde hat, die einem dann da durch helfen und vor Kurzschlussaktionen bewahren.

Whyme hat ebenfalls in nem anderen Thread geschrieben: "Getroffene Hunde bellen".
Den Schuh muss ich mir wohl anziehen.
Ist ein Fehler meinerseits. Aber ich arbeite daran.
Ich muss mich mehr an Mukenukems Rat halten: Jeder ist sich selbst der nächste.

Also an alle, die mir zugehört haben bzw. gelesen ........ also ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben und mir mit Ratschlägen helfen wollten: Danke.
Es hat sich erledigt und es bleibt beim alten.