3.18 Walkabout/Die Schlacht der Telepathen
Ach ja, Musikern eineinhalb Minuten seiner kostbaren Sendezeit zu schenken gehört zu den größten Verbechen der amerikanischen Fernsehgeschichte (Neulich habe ich auf meinem Lieblingssender MTV gesehen Miss Aguilera sei eben auf diesem Weg berühmt geworden. Brr...). Schön zu sehen, dass man 2260 noch die gleiche Musik hört wie Mitte der Neunziger. Manchmal vergisst JMS einfach Teile seiner Welt von der Gegenwart zu lösen (siehe dazu auch diverse Zeitungsgeschichten).
Leider ist die Geschichte um die Telepathen weit davon entfernt das Versprechen einzuhalten, welches Ship of Tears so vollmundig gegeben hatte. Nicht wirklich aufregend gemacht, dies.



3.19 Grey 17 is Missing/Das Rätsel von Grau 17
Bei weitem nicht so schlecht wie man vermuten durfte aufgrund der sehr spärlichen Geschichte. Natürlich reißt Garibaldis Ausflug niemanden vom Hocker, und natürlich ist das Monster am Ende arg trashig geraten, aber who cares? Der Ton des A-Plots stimmt. Und der ungleich bedeutendere B-Plot um Delenn ist auch ordentlich, wenn auch nicht umwerfend.

Schlechteste Folge? Ganz sicher nicht. Dem, der das behauptet sollte man nocheinmal einige Glanzlichter der Frühphase vor Augen halten. Remember TKO...


3.20 And the Rock cried out, no hiding place/Tod eines Intriganten
So etwas nennt man auch Glorifikation. Natürlich freut man sich wenn der Bösewicht stirbt. Muss man die Freude aber auch durch Pathos/Gospel-Klänge, die die ultra Slow Motion-Ästhetik unterstützen, verstärken?
Abgesehen davon: Schöne Geschichte, die endlich mal wieder durch ihre Wandlungen den Zuschauer überraschen kann, was bekanntlich sonst nur im großen Stil geschieht bei Babylon 5. Dazu ein semi-interessanter, aber nicht schlecht gemachter B-Plot.