Er hat den Nobelpreis aber zu ganz anderen Zeiten bekommen. Damals gab es echt einen Chance für den Frieden im Nahen Osten, aber es war ein Israeli, der mit der Ermordung von Perez den Rückfall in den Terror einleitete. Das darf man nie vergessen. Arafat und Perez wollten den Frieden, aber die Mehrheit im Gazastreifen und wohl in Israel wollten ihn nicht...
Arafat wollte nie den Frieden. Arafat ist ein Terrorist, das war er sein Leben lang, und Gewalt und Machthunger wurden irgendwann zu so einer zentralen Punkt in seinem Leben, dass er den Frieden aus reiner persönlicher Gier verhindert hat.
Ein Lügner und Betrüger, der Multimillionen Hilfsgelder, die für sein Volk gedacht waren, auf seine Privatkonten ins Ausland umgeleitet und gestohlen hat - der hält sich nur deshalb an der Macht, weil Krieg herrscht. In einem friedlichen demokratischen Palästina ist kein Platz für einen Yassir Arafat, und das weiss er auch ganz genau. Nicht umsonst klammert er sich an die letzten Reste seiner Macht wie ein Drogensüchtiger an die Spritze, nicht umsonst hat er jeden seiner pragmatischeren und moderneren Ministerpräsidenten geschasst, weil die seine Machtbasis (im Wesentlichen die direkte Befehlsgewalt über alle Geheimdienste) verkleinert hätten.

Mit der Regierung Barak hätte er als verantwortungsvoller Führer seines Volkes einen weit reichenden und gerechten Frieden schließen können, doch hat er die Verhandlungen wegen Nichtigkeiten einfach platzen lassen, und das seinem Volk dann auch noch scheinheilig als "Sieg" und "Unbeugsamkeit" verfolgt.

Er ist genau wie Scharon - beide Männer hält alleine dieser Konflikt am politischen Überleben. Beide sind Kriegsverbrecher, beide sind Lügner, beide opfern ihre Bürger für ihre persönliche Machtgier.