Im Zuge der Gleichberechtigung ist es völlig egal, ob Männer wegen ihres Geschlechtes benachteiligt werden, oder ob dies bei Frauen der Fall ist.
Bei Frauen ist es lediglich ein wesentlich präsenteres gesellschaftliches Problem, da es sehr viel häufiger auftritt, als umgekehrt.

Die einzig gesetzlich vorgeschriebene Diskriminierung trifft z.B. Männer, nämlich die Pflicht zum Wehr- oder Ersatzdienst.

Und übrigens: im öffentlichen Dienst werden bei Stellenbewerbungen Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt. Ist das nicht eine Diskriminierung der Gesunden?
Es ist im Prinzip eine abgeschwächte Form der Quotenregelung, und somit ebenfalls diskriminierend.

Seid Ihr eigentlich für die Quotenregelung?

Aber wenn Du es beruflich als Frau in eine gehobenere Position gebracht hast und die Geisteshaltung vieler männlicher Kollegen/Vorgesetzten kennenlernst, dann muß frau sich schon öfters fragen, ob wir tatsächlich nicht mehr im Mittelalter leben.
Studien haben auch gezeigt, dass das Sozialverhalten von Frauen im gehobenen Berufsbereich von Nachteil ist, da weibliche Führungskräfte weibliche Mitarbeiter nicht fördern, während es bei den Männern das in der Geschäftswelt weit ausgeprägte Mentor-Schülerverhältnis gibt, bei dem ältere Führungskräfte ihre jüngeren, vielversprechenden Mitarbeiter bewusst fördern und fordern - womit diese schneller selber in entsprechende Posten gelangen, als Frauen.