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Thema: Auch Frauen hauen Männer

  1. #1
    Dauerschreiber
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    James Brown hat kürzlich mal eben so seine Frau verprügelt. Etwas das ja bekanntlich auch in deutschen Wohnstuben oft genug passiert und trotzdem keine Schlagzeilen macht. Mittlerweile hat das sogar die Politik erkannt und seitdem muss z. B. der Schläger die Wohnung räumen.

    Was aber kaum bekannt ist: Ein paar Männer werden Opfer von Frauengewalt.

    Stichwort: Gewalt gegen Männer.

    Der Mann als Opfer der Frau - in Deutschland immer noch ein Tabu, meint der Mainzer Kriminologe Michael Bock. Dabei sind überraschend viele Männer von häuslicher Gewalt betroffen.

    Erste wissenschaftliche Studien zum Thema weibliche Gewalt stammen aus den USA der 1970er-Jahren. Mittlerweile liegen international über 100 Studien vor, u. a. aus den USA, Kanada, Dänemark und Irland. Eine Auswertung durch den britischen Psychologen John Archer im Jahr 2000 ergab, dass Männer ebenso oft Opfer häuslicher Gewalt werden wie Frauen.

    Als bisher wichtigster deutscher Beitrag gilt eine Untersuchung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen von 1992, die zum gleichen Schluss kommt. Für Deutschland belegte weiterhin der Bremer Soziologe Gerhard Amend das große Ausmaß an Frauengewalt im sozialen Nahraum, sprich im häuslichen Bereich. Im Internet befragte er unterhaltspflichtige Väter über Gewaltanwendungen in Beziehungen. Vor Trennungen gingen, so das Ergebnis der "Väterstudie", Handgreiflichkeiten in jedem vierten Fall von Männern, zu 58 Prozent jedoch von Frauen aus. In 17 Prozent der gewaltsamen Konflikte ist es mal die Frau, die zuerst zuschlägt, mal der Mann.

    Wie Amend weiterhin feststellte, gibt es einen Unterschied in der Wahl der Waffen: Während Männer sich auf ihre Körperkraft verlassen, greifen Frauen häufiger zu Gegenständen wie Messern oder schütten dem Partner heißen Kaffee ins Gesicht.

    Die Notwendigkeit von Männerhäusern ist von Regierungsseite bislang nicht erkannt worden. Das könnte sich ändern: Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat eine Pilotstudie "Gewalt gegen Männer" in Auftrag gegeben, deren Ergebnis bis Ende März 2004 erwartet wird. (cg)

    panorama
    Offizielle Statistiken zählen meist nur männliche Täter. Schlagende Frauen passen nicht ins Schema. Doch allein die Berliner Polizei erfasste 2002 in 7552 Fällen häuslicher Gewalt knapp 1000 Frauen als Täterinnen. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich um ein Vielfaches höher, denn die Betroffenen scheuen sich oft, Anzeige zu erstatten.

    gesehen
    Eine wirklich sehr lesenwerte Gerichtsreportage über einen solchen Fall kann man hier nachlesen.

    Es ist natürlich klar, das noch immer mehr Frauen von Männern verprügelt werden als andersherum. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, das so viele Männer verprügelt werden, damit habe ich wirklich nicht gerechnet.

    Ich stellt mir das als nicht gerade angenehme vor. Weil, es glaubt ja schon kaum jemand einer Frau wenn ihr das passiert, wer glaubt denn da bitte schön erst einem Mann?

    Weil Fragen so beliebt sind, und um Nagerchen, der mich ja nie versteht, auf die Sprünge zu helfen: Hat irgendjemand Erfahrung mit prügelnden Frauen? Ist das vielleicht nur miese Männerpropaganda? Hat das hier jemandes Weltbild erschüttert? Was muss sich ändern? Sind die Männer selber schuld? Und wo liegt eigentlich der Unterschied, von wegen Grund bzw. Motivation, zwischen Frauengewalt und Männergewalt?
    "Both destiny's kisses and its dope-slaps illustrate an individual person's basic personal powerlessness over the really meaningful events in his life: i.e. almost nothing important that ever happens to you happens because you engineer it. Destiny has no beeper; destiny always leans trenchcoated out of an alley with some sort of Psst that you usually can't even hear because you're in such a rush to or from something important you've tried to engineer."

  2. #2
    Mittlerer SpacePub-Besucher
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    Ich hatte ausreichend Zeit, dieses eigenartige Verhalten bei meinen Eltern zu studieren. Früher, als ich noch ein Kleinkind war, war es immer mal wieder mein Vater, der zulangte. Da zerklatschte auch schon mal ein Ei im Haar meiner Mutter.

    Die Frage dabei ist jedoch, welche Gewalt an sich gemeint ist. Im Gegenzug zur körperlichen Gewalt, welche mein Vater (jedoch in seltenen Fällen) meiner Mutter angedeihen ließ, verstand sie es, ihn grenzenlos zu provozieren. Sie wußte genau, welche Hebel sie schalten musste, um ihn auf 180 zu bringen. So hatte das ganze auch irgendwie eine eigene Dynamik. Frau will etwas, was Mann nicht will. Ergo bringt Frau Mann so auf die Palme, dass Mann zuschlägt. Frau ist das arme Opfer und bekommt was sie will.

    Ich will hiermit meiner Mutter bestimmt keine bösen Absichten unterstellen, ich denke mal eher, dass das unterschwellig so funktioniert, ohne dass sie sich richtig dessen bewusst ist. Mittlerweile hat meine Mutter aber auch angefangen, zurück zu schlagen. Was dann schlußendlich in einem angeknacksten Nasenbein meines Vaters endete. Irgendwie schon traurig, dass sich zwei Menschen, die sich angeblich lieben, so an den Kragen gehen. Ich hoffe mal, sollte ich mich denn irgendwann mal wirklich langfristig binden, dass mir so etwas nicht passiert. Denn da weiß ich, dass das für mich den Exodus bedeutet, und zwar den finalen, selbst initiierten.

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  3. #3
    Treuer SpacePub-Besucher Avatar von Estefan
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    Ich glaube, die Motivation zum Prügeln ist von Fall zu Fall unterschiedlich, und die Frage nach der Schuld stellt sich im Einzelfall und nicht allgemein für ein Geschlecht...

    Hmmmh ich denke, der Unterschied zwischen Männer- und Frauengewalt ist, dass Männer für gewöhnlich kräftigere Muskeln haben, als Frauen...
    (Zumindest, was meinen Erfahrungsbereich angeht.)

    Auch wenn Frauen häufiger zuschlagen würden als Männer, würde ich doch die körperliche Gefahr bei Männergewalt aufgrund der größeren Muskelkraft höher einschätzen...
    Die Folgen dürften bei der betroffenen Frau dementsprechend größer sein.

    Auch würde ich wegen der körperlichen Möglichkeiten den Männern größere Chancen einräumen, sich gegen Frauengewalt zu wehren. Frauen, die diese Möglichkeit in vielen Fällen nicht so haben, sollten schon sichere Zufluchtsorte haben.

    Die Rollenverteilung kann auch im Einzelfall andersrum sein, halt mit geringerer Wahrscheinlichkeit. Wobei, im Zuge der Gleichberechtigung könnts auch Männerhäuser geben, spricht von mir aus nichts dagegen. Naja, persönliche Erfahrung mit prügelnden Frauen hab ich nicht.

    Ich würde vermuten, dass die hohe Dunkelziffer bei Gewaltanwendung seitens Frauen dadurch zustande kommt, weil deren Gewalt oft zu harmlos ist, und wenn was passiert, dann hängt das oft mit den erwähnten Hilfsgegenständen zusammen...
    Natürlich alles ohne Gewähr.

    Hmmmh was sich ändern muss? Die menschliche Natur vielleicht?
    Radiaton... too much radiation...

  4. #4
    Kleiner SpacePub-Besucher
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    Ich bin seit ca. 11 Jahren beruflich u.a. auch mit dem Thema "häusliche Gewalt" befaßt. In der ganzen Zeit hatte ich zwar viele Fälle von Gewalt gegen Frauen und Kinder, allerdings nur 3 Fälle von Frauengewalt gegen Männer, wobei von diesen 3 Fällen ein Paar zweimal beteiligt war. Allerdings erhebt das keinen Anspruch auf Repräsentativität.

    M. E. ist es auch so, daß Männer in der Regel (aber natürlich nicht immer) aufgrund der körperlichen Voraussetzungen einfach "kräftiger hinlangen" können, weshalb die Folgen auch deutlich gravierender sind. Mal angenommen die Durchschnittsfrau verliert die Beherrschung und trommelt dem Mann wütend auf die Brust, dann hat das bei weitem nicht solche Folgen, als wenn der Durchschnittsmann seiner Frau eine Ohrfeige einschenkt. Nach meiner Erfahrung zumindest schlagen Männer übermäßig häufig in das Gesicht ihres Gegenübers (egal ob Mann oder Frau). Häufige Verletzungen sind dann die sog. Monokelhämatome (zu deutsch "Veilchen") und Nasenbein-, Jochbein- und Orbitabodenfrakturen. Und diese Frakturen müssen ärztlich behandelt, häufig auch operiert werden. Damit wird es dann halt auch aktenkundig. Ein paar blaue Flecken am Oberkörper brauchen dagegen ja nicht unbedingt einen Arzt...

    Leider wird häusliche Gewalt - egal ob gegen Frau, Mann,Kind - von der Gesellschaft immer noch zu sehr toleriert.
    Nur weil Du unter Verfolgungswahn leidest, mußt Du nicht glauben, daß sie nicht hinter Dir her sind.

  5. #5
    Plaudertasche Avatar von Armitage
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    naja ich weiß nicht toleriert glaub ich kaum sondern einfach negiert und weggeschaut wird gern

    also ich glaube die gewalt bereitschaft ist bei frauen einfach geringer man sieht ja z.b nicht täglich in der schule wie sich mädchen gegenseitig verprügeln was aber bei jungs schon eher der fall ist.

    ich glaube das es bei einer frau-schlägt-mann-beziehung es lange vorher schon totale verbale und psychische erniedrigungen gegeben haben muß seitens der mutter des mannes oder mehrer weiblicher bezugspersonen damit es möglich wird das ein mann sich für längere zeit körperverletzend schlagen läßt

    ich wurde einmal in meinem leben von einem mann geschlagen und das weil ich eben NICHT das gleiche wollte wie er&#33;
    das hat der arsch dann bitter bereut weil er wußte natürlich nicht das ich auch extrem hart zuschlagen konnte weil ich es gelernt habe also sah er ganz schön blöd drein als er ein boxhieb ins gesicht bekam und sein nasenbein brach
    naja also ich würde sagen klar können frauen zuschlagen denn es gibt immer jemanden der schwächer ist als man selbst
    nur neigen männer eben eher dazu das auszunutzen und es als druckmittel zu verwenden
    es liegt eben an den betroffenen frauen oder männern sich dagegen zu währen

  6. #6

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    mein vater hat von berufswegen auch des öfteren mit dem thema "gewalt zwischen männlein und weiblein" zu tun. da erzählt er natürlich auch viel und es kommt wirklich relativ oft vor, dass vor allem in sozialschwachen familien, geprügelt wird (wobei man sich über die bezeichnung "sozialschwach" auch streiten kann). was zahlen und statistiken angeht so glaube ich keiner einziger&#33; ich will euch auch kurz sagen warum:

    nehmen wir mich als beispiel - etwas über 1,80 groß, etwa 90 kg schwer (he, kein kommentar...) - nicht gerade schmächtig, wird von seiner freundin bzw. frau "verdroschen". spuren im gesicht oder am körper&#33; ich würde euch das blau vom himmel lügen bevor ich zugebe, dass mich meine kleine 1,70 große und 50 kg schwere frau verprügelt hat. und warum? weil ich als "MANN" viel zu stolz wäre das zu zugeben. unterm strich bedeutet das: weil männer viel zu stolz sind um zu zugeben, dass sie von ihrer frau verprügelt wurden, ist die dunkelziffer der statistik so groß, dass diese jegliche glaubwürdigkeit verliert.

    zum punkt: frau - und sich ihrer haut wehren. seit klein auf mach ich kampfsport und bin somit oft (training) auf prügelnde frauen gestoßen&#33; ich bin mir bewusst, diese situation ist nicht vergleichbar, aber frauen sind nicht so schwach wie sie denken. das ist alles eine frage der einstellung. es liegt einfach in der natur der menschen, dass der mann derjenige ist, der weniger hemmungen hat gewalt anzuwenden als die frau. warum das so ist habe wir wärend meiner schluzeit im unterricht erörtert. das wäre jetzt aber zuviel...

    leider sind die frauen der meinung, sie müssten auch beim thema gewalt eine art "gleichberechtigung" an den tag legen. wenn ich meinem vater zuhöre, sind frauen (vor allem teen-mädchen) auf dem besten weg, den vorsprung im bezug auf gewalt, zu verkleinern.

    fakt ist, meine freudin schlägt mich nur wenn ich´s verdient habe :unsure:
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  7. #7
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    Originally posted by CharNode@20.02.2004, 17:11
    Die Frage dabei ist jedoch, welche Gewalt an sich gemeint ist. Im Gegenzug zur körperlichen Gewalt, welche mein Vater (jedoch in seltenen Fällen) meiner Mutter angedeihen ließ, verstand sie es, ihn grenzenlos zu provozieren. Sie wußte genau, welche Hebel sie schalten musste, um ihn auf 180 zu bringen. So hatte das ganze auch irgendwie eine eigene Dynamik. Frau will etwas, was Mann nicht will. Ergo bringt Frau Mann so auf die Palme, dass Mann zuschlägt. Frau ist das arme Opfer und bekommt was sie will.

    Ich will hiermit meiner Mutter bestimmt keine bösen Absichten unterstellen, ich denke mal eher, dass das unterschwellig so funktioniert, ohne dass sie sich richtig dessen bewusst ist. Mittlerweile hat meine Mutter aber auch angefangen, zurück zu schlagen. Was dann schlußendlich in einem angeknacksten Nasenbein meines Vaters endete. Irgendwie schon traurig, dass sich zwei Menschen, die sich angeblich lieben, so an den Kragen gehen.
    Genau richtig das was du schreibst. Frauen werden immer als Opfer dargestellt, weil sie doch so schwächlich sind. Was für ein Bullshit. Gerade Frauen beherrschen das Instrument der seelischen Attacken so gut, daß dem Mann keine andere Möglichkeit bleibt den Stecker zu ziehen und zuzuschlagen. Um so besser ist, wenn Frauen nun zuschlagen, weil sie es nicht mehr besser können. Das ist nur ausgleichende Gerechtigkeit und gibt mir Mut zum weiterleben. Lieber prügele ich mich mit meiner Frau als das ich sie liebe. Reiner Selbstschutz, um nicht als seelischer Krüppel zu enden.

    The Brain-Bug

    PS: Wenn ich geschlagen werde schlage ich dementsprechend zurück, egal ob Kind, Frau, Mann oder Greis. Ganz einfach.

  8. #8

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    Originally posted by The Brain&#045;Bug@03.03.2004, 22:44
    PS: Wenn ich geschlagen werde schlage ich dementsprechend zurück, egal ob Kind, Frau, Mann oder Greis. Ganz einfach.
    gott sei dank gibt es menschen wie dich&#33; ich habe mir schon ernsthaft sorgen gemacht, den weltfrieden zu erleben...

    wenn deine einzige möglichkeit dich zu verteidigen darin besteht, deinem gegenüber eines in die fresse zu bügeln (sorry für die ausdrucksweise), dann tust du mir echt leid.

    wenn ich den vergleich ziehe ist es einfach nicht notwendig, sollte eine frau mich schlagen darauf so zu reagieren, dass ich sie ins land der träume schicke. ich will hier nicht den macker raushängen, aber es ist einfach so, dass wenn der durchschnitts mann der durchschnitts frau eine "einschenkt", dann gehen bei ihr die lichter aus. hingegen sollte es umgekehrt sein, hat der mann sehr wohl die körperlichen voraussetzungen, sie an weitern schlägen zu hindern ohne sie gleich ins koma zu befördern...

    mann mann - wenn ich diesen scheiß lese - sorry&#33; ich bin kein pazifist&#33; überhaupt nicht&#33;&#33;&#33; aber das...
    egal ob Kind
    boa ich muß schluss machen - ich reg mich gerade nur noch auf...
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  9. #9
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    wenn ich den vergleich ziehe ist es einfach nicht notwendig, sollte eine frau mich schlagen darauf so zu reagieren, dass ich sie ins land der träume schicke. ich will hier nicht den macker raushängen, aber es ist einfach so, dass wenn der durchschnitts mann der durchschnitts frau eine "einschenkt", dann gehen bei ihr die lichter aus. hingegen sollte es umgekehrt sein, hat der mann sehr wohl die körperlichen voraussetzungen, sie an weitern schlägen zu hindern ohne sie gleich ins koma zu befördern...
    Hier geht wohl deine Fantasie mit dir durch. So meinte ich das nicht, doch rechtfertigen für meine Aussage muß ich mich nicht. Es ist doch so, daß das Recht auf Selbstverteidigung, sprich Notwehr, immer noch legal ist und es ist ebenso bekannt, daß sog. Kinder unter 14 Jahren genauso wissen wie wir, daß sie nicht strafbar zu machen sind. Wie du mir so ich dir, steht auch schon in der Bibel geschreiben: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Wenn du allerdings so ein Gutmensch bist, der sich lieber zu Tode prügeln lassen läßt, als daß er sich verteidigt... Gut, gibt es einen Laschi weniger auf der Erde. Soll mir Recht sein.

    The Brain-Bug

  10. #10

    Standard

    das mit der phantasie kann schon möglich sein. ich stelle mir solche szenen immer vor meinem geistigen auge vor ... manchmal vielleicht zu sehr...

    dein recht auf verteidigung spreche ich dir nicht ab. ich behaupte nur, dass du angemmessen auf attacken regieren kannst. nicht mehr und nicht weniger. ich finde, dass meine reaktion immer von der situation abhängen sollte und nicht pauschal getroffen werden kann. sollte ich jemals in eine dieser situationen kommen - kann ich heute unmöglich sagen wie ich reagieren werde&#33;

    zum punkt rechtfertigung-der-eigenen-meinung: ist das nicht der sinn eines forums? über seine meinung und ansichten zu diskutiern?

    den laschi kannst du dir im übrigen sparen. aber aus deinem mund nehme ich das als kommpliment.

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  11. #11
    Flinker Finger
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    es gibt ja wohl noch andere methoden sich zu wehren als reines zurückschlagen. das ist die schnelle und einfache lösung für das "problem". es gibt aber wesentlich bessere arten auf attaken von einer der genannten personen gruppen zu reagieren, fest halten am weiteren schlagen hindern oder zig andere möglichkeiten. willst du uns wirklich im ernst sagen das du ein kind verprügelst wenn es dich gehauen hat? tut mir leid aber das kann ich mir nicht vorstellen, ich will es auch einfach nicht.
    Wie du mir so ich dir, steht auch schon in der Bibel geschreiben: Auge um Auge, Zahn um Zahn.
    einige seiten später steht aber auch "Und wer dich auf die eine Backe schlägt, dem biete die andere auch dar"

    klar würde ich mich nicht einfach so vermöbeln lassen, aber es gibt vernünfitigere lösungen.
    &quot;Logbuch des Käptns, es regnet schon den ganzen Tag und Niemand mag mich&quot;

    &quot;Logbuch des Käptns, ich habe mein Toupet verloren und mein Hüfthalter bringt mich um, die neuen Pomps passen auch nicht zur Uniform, was für ein Leben.&quot;

    Mystery Science Theater 3000

  12. #12
    Wiederholungstäter
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    Standard

    Zuerst zur Aussage vom Brain-Bug: Ich wollt nur sagen, das du dich ruhig Verteidigen kannst, ich würde mich genauso verhalten. Doch was du, laut meiner Meinung, offensichtlich nicht verstanden hast ist, dass wenn man sich verteidigt, eine Bedrohung voran gegangen sein sollte. Nun ich weiss nicht wie es bei dir ist, aber ich sehe in einem Kind keine sonderliche Bedrohung, genauso wenig wie bei einem Greis. Ich bin ihnen körperlich weit überlegen und deswegen sehe ich ein zurückschlagen nicht als Selbstverteidigung. Wenn eine Frau einen Mann schlägt, der ihr körperlich überlegen ist, denke ich das der Mann einfach weggehen könnte oder sie einfach packen könnte, er muss sie nicht gleich schlagen. Die einzigen Fälle wo der Mann die Frau, wirklich schlagen könnte (wobei auch das nicht unbedingt notwendig sein sollte) ist wenn sie ihn mit einer Waffe verletzt, da dann erst sein Leben bedroht wird. Ich möchte noch zu diesem Beispiel dazusagen, das die Gewalt die dann aufgebracht wird, nur zur Entwaffnung eingesetzt werden sollte.

    Doch meine Aussage sollte auch andersherum verstanden werden, da Frauen, falls sie ihrem Partner überlegen sind, nicht das Recht haben ihn zu schlagen, wenn ihr Leben nicht wirklich bedroht ist.
    -------------
    +
    -------------

  13. #13
    DerBademeister
    Gast

    Standard

    Zum Thema:

    Gewalt gegen Frauen ist alltäglich
    Lanciert: Kampagne von Amnesty
    International gesehen, ist die von Männern ausgeübte Gewalt die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 16 und 44.

    Bern - Jedes Jahr werden Millionen Frauen weltweit Opfer von sexueller Gewalt und genitaler Verstümmelung. Aus diesem Grund hat die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (AI) am Freitag, vor dem Internationalen Frauentag, die Kampagne «Stoppt Gewalt gegen Frauen» lanciert. Gewalt gegen Frauen sei einer «der grössten Menschenrechtsskandale und die alltäglichste Menschenrechtsverletzung unserer Zeit», schreibt Irene Khan, Generalsekretärin von AI im Vorwort des Berichts «It&#39;s in our Hands - Stop Violence against Women».

    Dieser belegt anhand von zahlreichen Beispielen, dass Frauen überall auf der Welt Erfahrungen mit Gewalt machen, sei es in Kriegs- oder Friedenszeiten, in aller Öffentlichkeit oder hinter verschlossenen Türen.

    Erschreckende Zahlen

    So werden in den USA gemäss AI-Bericht jedes Jahr 700 000 Frauen vergewaltigt oder erleiden andere Formen sexuellen Missbrauchs. In Bosnien wurden 1992 während der ersten fünf Monate des Krieges 20 000 bis 50 000 Frauen vergewaltigt, in Ruanda erlitten während des Völkermords 1994 ungefähr eine halbe Million Frauen dieses Schicksal. Geschlechtsspezifische Gewalt ist bei Frauen zwischen 16 und 44 Jahren die häufigste Todesursache, vor Krebsleiden und Verkehrsunfällen.

    Obwohl sich Regierungen und Staaten gemäss den internationalen Menschenrechtsabkommen verpflichten, geschlechtsspezifische Formen der Gewalt und der Diskriminierung zu ahnden, habe die Gewalt gegen Frauen nicht abgenommen, ist ein Fazit des AI-Berichts.

    Konsequente Ahndung

    Mit der von AI lancierten weltweiten Kampagne soll unter anderem erreicht werden, dass Straftaten gegen Frauen konsequent verfolgt und Täter bestraft werden. In der Schweiz haben sich über 50 Persönlichkeiten aus Politik, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft bereit erklärt, die auf zwei Jahre ausgerichtete Kampagne zu unterstützen.

    Dazu gehören unter anderem Peter Arbenz, Präsident der Helvetas, Christiane Brunner, SP-Präsidentin, Fulvio Caccia, Präsident der Caritas Schweiz, Paola Ghillani, CEO der Max Havelaar Foundation, und Bundesrätin Micheline Calmy-Rey.
    Die Schweizer Aussenministerin bekräftigte ihre Solidarität zudem mit einem Abdruck ihrer Hand auf einem weissen Transparent. Diesem symbolischen Akt sollen sich im Lauf der Kampagne Tausende von Personen anschliessen. (sda)
    http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=104311

  14. #14
    Dauerschreiber Avatar von Whyme
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    TV-Tipp zum Thema:

    Das Sat.1-Magazin Akte &#39;04 - Reporter decken auf gibt es heute einen Beitrag über Männer, die von ihren Frauen geschlagen werden.

    Uhrzeit: 22:15 Uhr
    I used to think it was awfull that life was so unfair. Then I thought wouldn't it be much worse if life were fair and all the terrible things that happen to us came because we deserve them? So now I take great comfort in the general hostility and unfairness of the universe.

  15. #15
    Dauerschreiber
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    Gewalt ist keine Frage von Bildung

    Eine erste umfangreiche Studie liefert erschreckende Zahlen über die Misshandlung von Frauen. In der Hälfte der Fälle ist der eigene Partner der Täter. Aber auch Männer können Opfer sein. Familienministerin Schmidt will Notrufnummer einrichten

    AUS BERLIN KARIN LOSERT

    Von wegen trautes Heim: Jede vierte Frau wird im eigenen Zuhause Opfer von Gewalt. Ob Schläge oder sexueller Missbrauch - in rund der Hälfte der Fälle ist der Täter der eigene Partner. Zu diesem Ergebnis kommt die Untersuchung "Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland", die Bundesfamilienministerin Renate Schmidt (SPD) gestern in Berlin vorstellte. Die Befragung unter 10.000 Frauen liefert im Gegensatz zu früheren Schätzungen erstmals verlässliches Zahlenmaterial zum Thema Gewalt.

    Und das ist erschreckend: 58 Prozent der befragten Frauen gaben an, bereits einmal sexuell belästigt worden zu sein, 37 Prozent haben in ihrem Leben schon körperliche Gewalt erlebt. 13 Prozent - und das ist immerhin jede siebte Frau - haben mindestens eine Vergewaltigung hinter sich. Ministerin Renate Schmidt warnte angesichts der Ergebnisse aber vor einer Überdramatisierung: "Wir leben nicht in einer Prügelrepublik." Gewalt in Deutschland sei kein zunehmendes Problem, erklärte Schmidt, "es wird nur heute offener darüber geredet".

    Häusliche Gewalt, und das ist das eigentlich erstaunliche Ergebnis der Studie, ist weder vom Bildungsstand noch von der Schichtzugehörigkeit abhängig. "Selbst Alkoholismus und Arbeitslosigkeit bieten keine ausreichende Erklärung", so Monika Schröttle, Betreuerin der Studie.

    Die Absicht, sich zu trennen, ist sehr häufig Auslöser von Gewalthandlungen seitens des Partners. Neben Frauen in Trennung und Scheidung gehören insbesondere Migrantinnen aus der Türkei und Osteuropa zu den Risikogruppen. Fast die Hälfte der Türkinnen ist zu Hause schwerer Gewalt ausgesetzt. Dabei werden sie nicht nur häufiger geschlagen oder sexuell missbraucht als deutsche Frauen, im Regelfall sind die Verletzungen auch schlimmer.

    Für alle Betroffenen gilt: Schmerzen und blaue Flecken vergehen - was bleibt, sind die psychischen Folgen. Viele Frauen berichten von Schlafstörungen, erhöhten Ängsten, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken, Selbstverletzung und Essstörungen. Wenn Frauen endlich den Mut fassen, über ihre Erlebnisse zu reden, sind Ärzte häufig die ersten Ansprechpartner.

    Während Gewalt gegen Frauen mittlerweile ein viel beachtetes Thema ist, führt eine andere Opfergruppe ein Schattendasein. "Männer sehen sich häufig nicht als Opfer, sind es aber dennoch", stellte Renate Schmidt fest. Deshalb widmete das Familienministerium auch dieser Gruppe eine Pilotstudie. "Ein Mann um die 20 hat eine größere Chance, Gewalt zu erleben, als eine Frau im gleichen Alter", erklärte Sozialwissenschaftler und Studienleiter Hans-Joachim Lenz. Häufig werde die Gewalt jedoch heruntergespielt. "Es gilt immer noch der Grundsatz: Ein Indianer kennt keinen Schmerz."

    Ein Großteil der körperlichen Misshandlungen von Männern findet nicht in den eigenen vier Wänden, sondern in der Öffentlichkeit statt, die Täter sind zumeist ebenfalls Männer. Aber immerhin jeder vierte Befragte erlebte Gewalt durch seine Partnerin. Zahlreiche Männer klagen über psychische Gewalt am Arbeitsplatz. Auf Grund der kleinen Datenbasis von 266 befragten Männern könne die Studie erste Tendenzen und Hinweise bieten, sei aber noch nicht repräsentativ, so Lenz.

    Renate Schmidt kündigte an, dass die Bekämpfung von Gewalt weiterhin eines der vordringlichsten Ziele der Bundesregierung bleibe: "Wir dürfen nicht nachlassen." Als nächsten Schritt plant die Ministerin eine bundesweite Notrufnummer für Betroffene. Für die Übernahme der Kosten in Höhe von zwei bis drei Millionen Euro sucht Schmidt allerdings noch Sponsoren.

    <<<
    bmfsfj forschungsberichte
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