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Thema: Dan Brown

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  1. #1
    Wiederholungstäter Avatar von Crais
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    Standard AW: Dan Brown

    Hallo

    Also ich habe vor kurzem "Illuminati" (mein erstes Buch von ihm) gelesen. Ich fand es ehrlich gesagt eher durchschnittlich: Sehr einfache Schreibweise,
    Vielleicht liegt es auch daran, dass ich vorher den Armageddon Zyklus von John. F. Hamilton gelsesen habe. Dieser Roman besteht aus 6 Büchern, je 900 Seiten... Vorher hab ich Asimov gelesen... den kompletten Foundation -Zyklus. Im Gegensatz dazu liest sich Illuminati wie eine Kurzgeschichte, in dem kein Platz für einen komplexen Handlungsstrang ist.

    Nicht gefallen an Illuminati hat mir außerdem, dass das Buch eine Fiktion als Authentisch versucht zu erklären. Was ich meine ist: Wenn ich SciFi lese, weiß ich, dass alles nur Fiktion ist und der jeweilige Autor macht darum auch nicht den geringsten Hel. Brown aber möchte seine Fantasien als authentisch unterjubeln...

    Irgendwie fand ich das Werk zerrissen zwischen zwei Welten...nunja, ich hoffe er glaubt nicht an das was er da so schreibt (was ich allerdings befürchte)

    Tschüß, Crais
    Geändert von Crais (30.05.2005 um 01:09 Uhr)

  2. #2
    Flinker Finger
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    Standard

    Dann will ich mal...

    Irgendwie ist es interessant, die verschiedenen Meinungen zu Dan Brown zu lesen. Vor allem frage ich mich, ob Kritiker aehnlich beherzt zur Sache gehen wuerden, wenn Brown nicht so viel verkaufen wuerde. Aber da ich selber fuer aehnliches Handeln beruechtigt bin, moechte ich mal runter von meinem hohen Ross und was zum Thema schreiben. Auch wenn das schwer faellt, denn so viel kann man zu jemanden, dessen Romane lediglich Entertainment sind, nicht sagen. Es ist Unterhaltung nichts weiter.
    Nachdem ich schon 18h unterwegs war, sah ich eine 40h-Bahnfahrt vor mir. Schon vorher hatte ich vage die Wörter 'DaVinci' und 'Code' in relativer Nähe zueinander gelesen und war semi-interessiert. Bei Scorpion fand ich Leonardo schon cool und allgemein auch, also warum nicht?
    Und fuer diese 40h im Zug war DVC genau das richtige. Kapitel enden mit Cliffhangern, die Story geht immer voran, der Hintergrund wird niemals ausufernd und Reflektionen sind schlicht nicht vorhanden; man wird unterhalten.
    Aber dann ist das Buch zu Ende und es bleibt nichts zurueck. Keine Erinnerung, kein Gedanke, keine Bedeutung. Die Lebenszeit von DVC in mir endet nach der letzten Seite. Das Literatur so viel mehr kann, darum geht es Dan Brown nicht und als jemand, dem es normalerweise bei Büchern durchaus darum geht, finde ich das schon etwas schade.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

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