Dolls (Japan, 2002)
Matsumoto verlässt seine Freundin Sawako für die Tochter eines reichen Geschäftsmannes. Diese erleidet einen Zusammenbruch und kommt in psychologische Behandlung. Von Gewissensbissen gepackt schmeisst Matsumoto alles hin und nimmt Sawako mit auf eine Reise. Über ein Seil verbunden wandern sie durch Japan.
Der alternde Yakuza Boss Hiro hat als junger Mann seine Freundin sitzen gelassen. Diese sitzt nun jeden Samstag im Park und wartet auf ihn. Nach über 30 jahren will Hiro sie wieder aufsuchen...
Haruna ist eine ziemlich schöne und erfolgreiche Sängerin. Bei einem Unfall wird sie entstellt. Danach zieht sie sich zurück und will von niemanden gesehen werden. Ihr grösster Fan Nukui entschliesst sich, sie aufzususchen.
In wundervoll fotografierten Bildern erzählt Takeshi Kitano die drei Geschchten um unerfüllte Liebe. Auch wenn die Erzählung manchmal etwas langsam voran schreitet, kam bei dennoch kaum Langeweile auf. Interessant ist, dass die Geschichten untereinadner mehr oder weniger verbund sind. Und wenn Matsumoto und Sawako schweigsam durchs Bild wandern, kann man sich ein Schmunzeln nur schwer verkneifen.
In den Interviews geht Takeshi Kitano auf die verschiedenen Aspekte der Geschcihete ein (und schliesst es nicht ganz aus, dass man es auch mit Humor nehemen kann). Wo finden sich die Interviews? Genau, auf der DVD. Und hier kann man sich sogar die deutsche Ausgabe von Sunfilm holen. Die ist nicht nur hübsch verpackt, sondern steht auch den internationalen Veröffentlichungen in nichts nach.





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