Die Silbenzahl ist an die Bedürfnisse des Zuschauers angepasst, denn die Bedeutung steht hier leider über der Form, da es nur begrenzt Platz gibt.
Deine Bedeutungen sind zu verknappt, der Zuschauer soll nicht in der "encyclopedia britannica" blättern, um den Inhalt zu verstehen.
Weiterhin ist auch der Raum der Subs und die Dauer der Subs begrenzt. Meine waren zu lang, beim Schauen am Fernseher war es eine Quälerei.
Deine müssen an den Timecode angepasst werden, da du statt 14 nämlich 15 Zeilen hast.
Das englische Original erinnert übrigens an ein Sonett, das ja 14 Zeilen (8 + 6) hat und die Richtung Shakespeare wird mir immer klarer, bei dem guten Stark. Aber die Zeieln sind ja im Film aus einander gerissen.
Die letzte Zeile geht klar, wenn das so über setzt wird.
Aus meiner Sicht sieht das Teil jetzt so aus, angepasst an MAX-Zeichen je Zeile, kompatibel mit Timecode und somit ist das Ganze als Kompromiss zu sehen:
Jenseits bekannter Karten, am fernen Rande,
leben der garstge Mensch und seine Bande.
Obwohl sie heut' andre Rollen geben,
ist deren Absicht Kern ganz klar gegeben.
Die Qual der Wahl auf dieser Reise ändert dich
in einer Weise, dass im deformierten Leibe
nur ein Traum lebendig bleibe.
Werden Weg und Richtung unbekannt,
der Weisheit Perlen geb' ich dir zur Hand.
Dein ganzes Streben sollst du binden,
bald Prinzessin 'Liebreiz' finden,
die durch des Menschen flüchtge Lieb zerbrach.
Dein Schwerte, zieh's, als Kerze,
das es das Dunkle ergründe und am Ende aller Schwärze
durch der Liebe Kuss entschädge, ach, und so ein Ende mach.
Und finden dein Mißfallen wir Schemen hier,
die grüne Tür schenkt deine Freiheit dir.





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