Post Skriptum zum Fister:
Was ja nicht nur hier so ist, sondern generell. Schließlich sind wir Männer so oberflächlich und gucken den Frauen immer auf die Brüste und den Arsch, während Frauen auf die inneren Werte schauen. Und wir sollen ja auch viel stärker auf visuelle Reize reagieren.das liegt daran, dass bestimmte frauen hier versuchen ein image zu wahren, welches so wenig wie möglich mit schmuddel zu tun hat. das ist auch schon der einzige grund. eine wette würde ich nämlich sofort ohne jeglichen beweis sehen zu müssen, abschließen: die meisten der vielposterinnen im fs-forum haben so viele chrichton-bildchen bzw. links dazu, dass ich das pin-up-dingens woche für woche neu auffüllen könnte. nur müsste der thread dann ungefähr so heißen: "frauen stehen eigentlich voll auf innere werte, gucken aber gern auf prägnante ärsche, weil dort die aura herauswächst"-bilder-thread.
warum der titel so lang ist? weil frauen eben anders sind. solche frauen zumindest würden es gerne sein.
Komisch, kaum fing ich mit 15 an Krafttraining zu machen stand ich bei den Mädchen anders im Kurs. Am Charakter kann's nicht gelegen haben.
Ich mag die Wissenschaft, muss ich zugeben. Wie die Wissenschaft nämlich auch mit Geschlechterklischees wie "Frauen sind blöd" Schluss macht, macht sie auch mit Geschlechterklischees wie "Männer gucken nur auf's Äußere" Schluss.
So fand eine Studie jüngst folgendes heraus: Männliche und weibliche Probanden wurden starken visuellen erotischen Reizen ausgesetzt. Dabei wurde die Aktivität des Gehirns gemessen.
Ergebnis: Bei Frauen wird zwar das für visuelle Verarbeitung zuständige Zentrum weniger stimuliert als bei Männern, das Erregungszentrum aber genauso stark.
Auf BILD-Niveau subsummiert: Weiber werden von schönen Männern (Browder? Brad Pitt? Clooney? Timberlake?) genauso stark sexuell erregt wie die Herren der Schöpfung von schönen Frauen.
Für mich war das ja schon vorher klar, denn wie auch bekannt ist, sind Schönheit (Gesundheit) und Intelligenz bei uns Menschen eng miteinander verknüpft. Schöne Menschen sind im Schnitt gesünder und intelligenter als hässliche. Frauen mit 90-60-90 sind nachweislich bis zu doppelt so fruchtbar wie Frauen die stark vom Maßideal abweichen. Daher achten Frauen und Männer aus denselben unterbewussten Gründen (genetisch hochwertigerer Nachwuchs -> Überleben der Art) sehr wohl gleichermaßen auf's Äußere.
Männer stehen wenigstens dazu. Ich denke nicht daran mich dafür zu rechtfertigen, warum ich mir gerne schöne Frauen anschaue. Das ist ganz normal, auch wenn Meisterinnen der Selbstverleugnung das anders sehen.
Ich kann sogar so keck sein und sagen "Browder sieht klasse/heiß aus", und das ohne das übliche dahintergeschobene "und das obwohl ich nicht schwul oder bisexuell bin!". Jaja der Ben, wenn ich eine Frau wäre, so würde ich ihn mir auch mit einer gewissen Grundeinstellung anschauen. Wir verstehen das.
Im Amiland, dem Heimatland der Heuchelei, gibts ja seit zwei Jahren die xxxchurch, eine Internet-Kirche wo Frauen ihre Männer anmelden können. Die müssen dann immer ihren Verlauf (vom Browser) an die Kirche schicken, und je nachdem wieviele Pornoseiten darauf stehen gibt's Haue.
Wer sich nicht wehrt, wer nicht den Mund aufmacht ändert nichts, und verändert nichts. Wie Ralph Waldo Emerson sagte, es gibt immer Leute die Dir einreden dass das was Du tust falsch ist. Nur wer sich davon nicht abhalten lässt wird Erfolg haben.ahja, dein vielzitiertes umfeld. in meinem umfeld hörte ich mehr als einmal, man bräuchte frauen nur wie menschen dritter klasse behandeln. aber rechtfertigt das irgendwas? rechtfertigt das z.b. dass sich viele frauen wirklich so behandeln lassen?
es wird immer leute geben, die mit derartiger stammtisch-würze ihren sprachsalat aufpeppen. unterm strich bleibt der dann aber immer noch geschmackssache.
frauen, die ihn bedenkenlos runterschlucken, ja was ist mit denen. achja, opfer... amazonen, eilet zur hilfe!
Gibt's außerhalb des Farscapebereichs überhaupt Frauen hier? Also Frauen die nicht im Farscapebereich unterwegs sind, dafür in anderen Unterforen?tja, du siehst ja: selbst in diesem thread, der sich ganz deutlich mit der thematik mann&frau beschäftigt, bleibst du die einzig vertretene weiblichkeit. deutlicher gehts gar nicht mehr.
Ich komme einfach aus einem anderen Umfeld und habe gelernt, das man viel entdecken kann wenn man hinter die Masche des Provokateurs blickt, die einige Mitdiskutanten mit sichtlichem Genuss auskosten. Wen wundert's auch bei diesen Antworten.ich finds viel schlimmer, wenn sich jemand daran hochzieht, dass einer sätze bildet, die mehr als "ich bin drin!" aussagen. sorry, wir sind hier keine werbetexter und müssen auch nicht einen leicht verdaulichen slogan nach dem anderen basteln. du sahst es ja mal als unterstellung als dich als bildleserin karrikierte. nun, ich könnte jetzt spitzfindig sein und behaupten, dass jemand, der sich anmaßt, zu definieren, was "normale deutsche sätze" sind, ziemlich eingeBILDet ist.
doch selbst wenn du die zeitung nicht liest: wo liegt dein problem? ich drück mich nicht geschwollen aus, ich nutze so gut wie keine fremdwörter, ich knall dir selten irgendwas hochgebildet-theorerisches gegens näschen. irgendwie kommt mir deine "ihr schreibt großkotzig!"-masche so unsachlich vor, dass sie mehr ein ablenkungsmanöver zu sein scheint. ziemlich ungeschickt. wovon abgelenkt werden soll? von der these, die wir großkotze aufstellten. nämlich, dass hinter deinen angeblichen stichelein, sarkasmen und witzchen die ewig gleiche jammer-botschaft steckt.
Ich versuche aber auch nicht ohne Grund es immer anhand von Beispielen und Analogien anschaulich zu gestalten. Ich verweise als Beispiel auf meine Analogie "Häuser - Staaten - Nachbarn - Staatslenker" im Vietnamkriegsthread.bade z.b. haut gern mal auf den putz was schwafel- und bildungs-niveau angeht. doch es wirkt für mich bei ihm authentisch. er scheint mir einer zu sein, der wissen nicht nur stupide wiedergibt, sondern wirklich auf vielseitige weise schlüsse daraus zieht und es lebenspraktisch darstellen kann. baut er es in bestimmte komplexe, z.b. politische themen mit historischer dimension, ein, bleibt gar nicht weiter übrig als komplexe datzgebilde zu bauen. wie sonst soll sich sowas erklären lassen? natürlich ist es toll, alles im peter-lustig-deutsch aufgetischt zu bekommen. doch das hat seine grenzen. ich z.b. empfinde es als einen genuss, authentische komplexe texte zu lesen: schließlich ermöglichen sie es, dazuzulernen. ich erfahre neues wissen bzw. zeigen sich mir neue möglichkeiten, es besser bzw. genauer zu veranschaulichen.
Ein gewisses Sprachniveau ist auch immer eine Art Schutzwall. Wie ich im Vorgängerbeitrag schrieb, ich will es nicht extra simpel formulieren, und bei Fragen wie Folter und Krieg geht das auch nicht, weil sie viel zu vielschichtig sind. Denn das sind komplexe Themen, da möchte ich die Meinungen derjenigen erhalten die sich damit differenziert auseinandersetzen können. Wenn ich ein gewisses Textniveau vorlege, filtere ich dadurch die BILD-Fraktion aus, denn die liest nicht mal meinen Beitrag. Und auf diese Leute kann ich auch verzichten.
Exakt. Ist auch eine Sache des Anspruchs den man für sich selbst stellt. Ich bin im Diskutieren "gut" (relativ - gibt immer einen Besseren) geworden, weil ich mich permanent mit Leuten gemessen habe die besser waren als ich. Nur so lernt man. Meine Noten in allen sprachlichen Fächern verbesserten sich damals als ich damit begann Forencommunities zu bauen.mit leuten, die solcherlei ausdrucksweise gern als großkotzerei oder dergleichen abtun, stellte ich eines oft fest: sie fühlten sich dadurch stark unterlegen, das ego schrie aua und lief davon. um nicht ganz in der flucht zu erliegen, wurde der "überlegene gegner" zum scheinbaren großkotz degradiert, was ihn fürs aua-ego erträglicher und weniger gefährlich machte
Mir macht diskutieren Spaß, und es hat für mich einen gewissen Wettbewerbsfaktor, nicht nur einen Informationsfaktor.
Für mich gibt es einfach ein paar Grundregeln. Eine ist, nie in Gebieten zu wildern wo ich keine Ahnung habe, und auch nicht so zu tun als ob. Man kann - wie Brain mal erwähnte, mit gewisser Rhetorik und Schwafeln 9 von 10 Leuten täuschen - aber vom zehnten kriegt man eins vor den Latz, der durchschaut das Spiel. Eine andere ist, keine Dinge zu behaupten, rhetorische Fragen zu stellen, auf die ich die Antwort nicht weiss (ist auch eine Grundregel für Anwälte, wen wundert's).
Es wird ja auch keiner als Genie geboren, Übung macht den MEister. Man kann von anderen Menschen sehr, sehr viel lernen, wenn man offen genug ist dafür, und sich nicht von Menschen die irgendwo besser sind als man selbst bedroht fühlt und alles in "Du bist plöd"-Manier abblockt. Um ehrlich zu sein finde ich genau diese Menschen arrogant und ignorant, weil sie sich selbst Glauben machen schon alles zu wissen, da ihr Ego die Tatsache nicht erträgt das dem nicht so ist, und nie so sein wird. Lernen kann man nie genug.
'nuff said.
Sticheln im Vehikel breitgetretener Geschlechterklischees wird schnell langweilig. Die charakterlichen Schwächen des Gegenübers geben doch meist viel mehr her!ich kenne viele männer, die solange die frau dabei ist, diese lustigen stichelein mitspielen und sobald die frau weg ist, sich mit ihren kumpels mal ganz unstichelig, aber sehr direkt über sie und ihre ewig gleiche witz-masche lustig machen. wenn du dort auch immer witze mit demselben inhalt wie hier im forum machst, könnt ich sowas sogar verstehen. obwohl die männer, die du kennst und zu deinen freunden und zum teil deiner umgebung zählst, sicher ganz anders sind.
Aber Vorsicht, wenn ich noch ein oder zwei in mein Stammhirn eingebrannte Studien hervorkrame, dann kann die Mühle auch ganz schnell überdrehen. Und das wollen wir doch nicht, oder?wasser auf schimmis mühlen, die zur zeit in richtung "hach, schreibt ihr großkotzig! drehen
Man sieht ja schon wie Wenige beim Thema Missbrauch wirklich mitreden können. Wobei ich mir noch nicht sicher bin ob das gut oder schlecht ist.schau mal, es gibt da die von mir sehr gemochte objektivität. funktioniert ein thread von mir nicht, schaue ich mal ganz objektiv drauf. das heißt, so weit es geht, ego ausknippsen und seelisch nüchtern bleiben.
im fall deines kollegschen-themas würd ich objektiv betrachtet folgendes sagen: es war kaum möglich daraus eine lebhafte diskussion zu ziehen. denn es ging um eine von dir sehr private situation. um eine gegenteilige meinung dazu aufzubauen, bräuchte es mehr an hintergrundwissen dazu als nur deinen beitrag. man müsste mehr über dich wissen, mehr über deine kollegen, weitere standpunkte haben. wie will man ansonsten beurteilen können, ob du recht hast? natürlich war das, was du beschrieben hast, unfair. sofern die situation wirklich so war wie von dir beschrieben, ist das einzige was darauf folgen kann, ein schulterklopfer im sinne von "hast recht, arme simara!". wie soll eine gegenteilige meinung aussehen? die lässt sich nur durch den bereits erwähnten tieferen einblick in die situation bilden. denn nur an den daraus ersichtlichen details ergeben sich agrumentationswerkzeuge, die gegen das von dir dargestellte sprechen könnten.
War auch mein Gedanke. Deine Eltern haben Dich, ob Du es willst oder nicht, geprägt, so wie alle Eltern ihre Kinder in guten und schlechten Dingen stark prägen.hmmmm... ich würd mal sagen, da liegt bei dir der hund begraben.
Da braucht es keinen Freud um zu erkennen, dass da die Vaterfigur als männliches Rollenmodell abschreckt, ebenso wie die Mutter, von deren Verhaltensweisen Du Dich ganz bewusst abgegrenzt hast, bzw. die Du verachtest.
Das alleine ist aber nicht schlimm sondern normal. Die Frau meines Herzens nannte meine Vorgänger das "Arschlochtrio", und dies nicht ohne Grund. Weil sie für die nur Sexobjekt und Repräsentationsobjekt ("Mein Haus, mein Auto, meine Frau") war. Sie hatte daher ebenfalls eine tendenzielle Meinung über Männer. Aber sie war offen. Ansonsten würde sie heute nicht mein Bett teilen.
Selbst wenn alle anderen 3.199.999.999 Frauen allesamt Männerquälende Furien in Medusa-gestalt wären, so hätte ich doch immer noch die Eine die anders ist und würde sie kein Iota anders behandeln, noch von der Aussage abrücken dass sie (Frauen) mir wichtig sind. Die Menschen die einem was bedeuten, also die kleine Gruppe auf die es im Leben wirklich ankommt, wird man sowieso nach seinen entsprechenden Wünschen und Ansprüche an den Charakter anderer Menschen selektiert haben.
Deswegen ist Diskriminierung auch letztenendes deshalb schon dumm, weil sie immer auf denjenigen der diskriminiert zurückfällt. Denn der verkleinert seinen eigenen Lebenshorizont in allen Dingen, wenn er mit gewissen Vorurteilen durch sein Leben rennt. Völlig wurscht ob die Vorurteile auf Geschlecht, Rasse, oder sonstwas beruhen. Wer in der Lage ist zuerst den MENSCHEN zu sehen und danach einzelne Eigenschaften wie das Geschlecht, hat einen größeren Horizont, und profitiert entsprechend davon.
Das ist aber nicht leicht, besonders wenn man vorbelastet ist durch schlechte Erfahrungen. Es ist aber absolut möglich wenn man sich etwas anstrengt.
Exakt. Wem seine Freunde wirklich etwas wert sind, der lässt sie nicht einfach alleine. Viele Menschen machen auch den Fehler Freundschaft und Liebe gegeneinander werten zu wollen. Beides ist wie ich finde sehr wichtig für ein glückliches und erfülltes Leben, zumindest für Menschen die nicht als Einsiedler in Alaska leben sondern die Gesellschaft anderer Menschen genießen.hier missdeutest du etwas: diese liebe ist keine liebe, sondern pure abhängigkeit. und die vernachlässigten freunde waren nie freunde, sondern nur füllwerk für die einsame phase. wörter wie liebe und freundschaft werden gern von seelisch kränkelnden menschen gebraucht, um ihre kränkelei erklärbarer zu machen. falls du also erlebt hast, dass eine freundin für ihre "liebe" ihre "freunde" aufgab, lass dir gesagt sein, dass dadurch weder wirkliche liebe entstand noch echte freundschaft zerbrach.
Wenn man Leute hat die für einen die Hand ins Feuer legen und für die man die Hand ins Feuer legt ist das unschätzbar, gerade in schlechten Zeiten. Schließlich sind wir alle in gewissem Maße auf andere Menschen angewiesen.
Dr. Sommer empfiehlt die Lektüre der Königin Elisabeth in Schillers "Maria Stuart".sorry, nicht dass du denkst, ich wollte dir wieder in die radlerhose kneifen. aber bei der aussage wurde mir echt übel. ich meine, wo hattest du die letzten 30 jahre deine augen, wenn dir diese tatsache erst seit den folterbildern bewusst wurde? auauaauauaua... ich muss erstmal eine ladung kalte erdbeeren essen, sonst weine ich. eins ist klar, schimmi, ob du nun beispiele dafür haben willst oder nicht: wenn dir in deinem bisherigen leben nie auffiel, dass weder frauen noch männer besonders gut dafür geeignet sind, mit macht, gerade im wachsenden maße, umzugehen, hat dich etwas derart geblendet, dass du nicht klar sehen konntest.
Unheimlich, dem Herrn Fister dauernd zustimmen zu müssen. War bei mir auch nicht anders. Dass man (Beispiel) jemanden mehr lieben kann als sich selbst, das kann man in sovielen Büchern und schmalzigen Liebesfilmen sehen soviel man will, das können einem soviele "großkotzige" Leute die die "Weisheit mit Löffen gefressen" haben erzählen soviel sie wollen, wirklich daran glauben und wissen was es eigentlich bedeutet tut man erst, wenn man es erlebt.was das angeht, scheint bei dir der nächste hund begraben zu liegen. über solche erfahrungen kannst du natürlich weder aus deinem umfeld noch aus büchern, filmen usw. was erfahren. hier ist was gefragt, was letztenendes als einziges das ausbuddeln von hunden ermöglicht: eigene lebenserfahrung, umgesetzt und reflektiert in das, was sich individualität nennt, eingebunden.
dann braucht man auch keine kathegorien mehr und keine klischees. denn das was diese beiden notbehelfe versuchen auszufüllen, füllt sich dann mit eigens erfahrenem leben.
Mr. Emerson sagt nicht umsonst:
All life is an experiment. The more experiments you make the better.




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