Also eine Begründung warum hier keine "Forumsweibchen" auftauchen und Männer daran schuld sein sollen, habe ich von Dir allerdings nicht gelesen.O.k., es war geflunkert, daß ich nicht weiß worum es hier überhaupt noch geht. Ich wollte ich hier (widerrechtlich) nicht unbedingt etwas zum Thema beitragen, sondern mal einen Eindruck vermitteln, warum sich vielleicht hier niemand mehr eingeklinkt hat, insbesondere nicht die Spezies der "Forumsweibchen".
Du selbst hast ja, anstatt zum Thema (obwohl Du sicher eine Stunde dran gelesen hast! Denn Du hast ja alles gelesen) Stellung zu nehmen Deine Zeit lieber darin verwendet, Deine Mitdiskutanten zu diskreditieren.
In wieweit ist es "männliches" Diskussionsverhalten, wenn man eine Person wegen ihres Verhaltens und hochgradig diskriminierenden Aussagen wie "Frauen sind die besseren Menschen" kritisiert?Vermutlich hast Du Recht. Ich habe aus Versehen versucht, mich dem männlichen Disskusionsverhalten eines anderen Diskutanten anzupassen. Danke für den Hinweis.
Stellen wir uns einmal die Gegenseite vor:
Ich gehe auf ein Forum in dem überwiegend Frauen unterwegs sind, zum Beispiel
http://www.gofeminin.de/world/commun...rum/forum0.asp
Dort stelle ich folgende These in den Raum: "Männer sind die besseren Menschen", und werde dieses mit allerhand Belegen untermauern.
Nun stelle man sich die darauf folgenden Reaktionen vor. Anschließend vergleiche man die zu erwartenden Reaktionen mit dem Verhalten der weiblichen und männlichen Mitdiskutanten in diesem Thread.
Wenn es "männliches" Diskussionsverhalten ist, zu versuchen weiblichen Diskussionsteilnehmern mehr Toleranz abzunötigen und gewisse Verhaltensweisen wie das ständige Ausspielen der Opferkarte zu überdenken, es aber andererseits (von Dir mustergültig präsentiert) "weibliches" Verhalten ist, Diskussionsteilnehmer abzuwerten, Dich mit "armen" Mitdiskutantinnen zu solidarisieren, statt konstruktiv auf die vorliegenden Beiträge einzugehen, dann - ja dann bin ich in der Tat froh, ob meiner Fähigkeit eine Diskussion zu führen, zum richtigen Geschlecht zu gehören. Ironie inbegriffen.
Machen wir uns aber nichts vor, dass ist tatsächlich Typisch Frau.
Denn während die meisten Männer Gleichberechtigung mit Frauenrechten assoziieren, wird man nur wenige Frauen antreffen, welche erkennen, dass Gleichberechtigung nicht nur bedeutet "Gleiche Rechte für Frauen wo Frauen benachteiligt sind" sondern auch "Gleiche Rechte für Männer wo Männer benachteiligt sind". Wen wundert's, selbst im Duden steht ja schon dass Geschlechtsdiskriminierung etwas ist, was (immer!Männer Frauen angedeihen lassen, und keineswegs umgekehrt.
Also ich fühle mich nicht diskriminiert wenn Frau Engelen-Käfer impliziert, das Lebensrecht von Frauen wäre größer als das von Männern, wenn Frau Schwarzer eine Frau zur Heldin erklärt die ihrem Partner das Glied abgehackt hat weil er seinen sexuellen Pflichten ungenügend nachkam, oder eben wenn Simara sagt, dass eine von Frauen geführte Welt besser wäre (was dies an Denkmustern über den Wert von Männern voraussetzt führte ich bereits aus).
Das Problem von Frauen (ich spreche natürlich von unserer westlichen Gesellschaft, die freundlichen Taliban sind ein anderes Thema) ist, dass sie in Punkto Diskriminierung beinahe kritikresistent sind, wenn es einmal um eigene Fehler geht, und nicht um die vom bösen "starken" Geschlecht.
Insofern ist dieser Thread auch mustergültig. Eine Frau wurde von Männern für ihr Verhalten kritisiert, ständig auf Kritik mit dem Ausspielen der Opferkarte zu reagieren. Im weiteren Verlauf der Diskussion stellte sich heraus, dass diese Frau klare Vorurteile gegenüber Männern hat(te). Eine andere Frau machte sich davon unabhängig die Mühe, das ganze ellenlange Thema durchzuarbeiten. Anschließend selektierte sie aus einer riesigen Textansammlung wahllos einzelne Abschnitte und setzte sie in falschen Kontext um damit die Männer, welche es soeben gewagt hatten ihre Geschlechtsgenossin zu "beleidigen", abzuwerten.
Ich lasse die Opferkarte einfach nicht gelten. Wie es Brain schon einmal ausführlich darlegte, ist es wenn man sie ständig ausspielt, völlig egal, ob man das immer in einem ironisierenden Unterton tut. Das ändert am Effekt den die Opferkarte hat rein gar nichts, und man kann sich später einfach nicht immer mit der Begründung "War ja sarkastisch gemeint" rausreden.
Leider ist Simara nicht bereit einzusehen dass dies nicht richtig ist.
Die Opferkarte, von Frauen ausgespielt, ist mittlerweile zu einem reinen Machtinstrument geworden. Sie ist ein absolutes Totschlagargument welches von Menschen angewandt wird, welche sich mit richtigen Argumenten nicht mehr zu helfen wissen.
Vom Prinzip her funktioniert sie genauso wie die Holocaustkeule. Eine Gruppe (vormals sog. "Täter") kritisiert eine andere Gruppe (vormals sog. "Opfer"). Da diese Gruppe der Kritik nicht auf sachlicher Ebene begegnen kann, zieht sie die Opferkarte. "Ihr seid doch die Täter und wir sind die armen, hilflosen Opfer - und Ihr nehmt Euch das Recht heraus uns zu kritisieren?"
Das ist unsachlich. Und es ist diskriminierend. Denkt mal drüber nach.




Männer Frauen angedeihen lassen, und keineswegs umgekehrt.
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