Schön, dann tragen meine Bemühungen ja doch noch ein paar Früchte.@Bademeister,
Glückwunsch.
Mit deinem Beitrag, hast du es geschafft, mich tatsächlich von der Palme zu holen und zum Nachdenken zu bewegen.
Ich würde diese Zeit übrigens, wie Dir vielleicht bewusst ist, auch nicht investieren, wenn ich nicht glauben würde jemanden vor mir zu haben der in der Lage ist seine Meinung zu bestimmten Dingen zu überdenken.
Den guten alten John hätte ich sicher nicht mit so hartnäckigen Beiträgen bedacht.
Ich denke man sollte die Kinder eher in sozialkompetenten Dingen wie Konfliktvermeidung, Streitschlichtung etc. unterrichten, als darin, wie sie sich möglichst effizient weh tun können.So hab ich das in der Tat noch gar nicht gesehen.
Bin ja auch der Meinung (größerer Rahmen, ähnliches Prinzip) die 250 Mrd. Mehrausgaben die Bush seit seinem Amtsantritt jedes Jahr ins Militär pumpt wären in der Entwicklungshilfe (die USA zahlen derzeit 10 Mrd. Entwicklungshilfe) sehr viel besser investiert - im Hinblick auf die Sicherheit und das Wohlergehen der USA. Denn damit bekämpft man die Ursachen der Gewalt und nicht deren Auswüchse. Genau so ist's bei den Kindern auch.
Ja, das Dumme ist, dass es kein weibliches Äquivalent zu den Eiern gibt, aber da muss man sich dann bei Mutter Natur bzw. Gott (wer dran glaubt) beschweren, dafür kann ich nix.Also Eier- und Klit-Kraulen ist auch nicht viel besser.
Ich lasse mich auch lieber kraulen. Aber lassen wir das.Ich kann da nur für mich sprechen, aber ich kraule mir selbst gar nichts.
Aber ne Massage ist was sehr entspannendes..... egal.
Krault ihr euch was ihr wollt, ich belass es beim Nichtstun.
Ich bin in Bezug auf dieses Thema (Diskriminierung) aufgrund meiner eigenen Erfahrungen gerade mit Rassismus (Rassendiskriminierung) recht sensibilisiert, und habe daher ein paar grundlegende Prinzipien und Ansichten entwickelt.Stimmt, weil ich die letzte Schlussfolgerung: "--> somit sind Frauen bessere Menschen weil" nie wirklich gezogen habe.
Jetzt wird mir allerdings klar, dass es für Außenstehende so aussieht, als ob ich auf dem Weg dorthin bin.
Zumindest hier im Forum.
Aber niemand kann sicher sein, dass ich auch da gelandet wäre.
Ich meine, ist jeder, der ein Gewehr anlegt auch gleich ein Mörder?
Man kann das Gewehr doch anlegen, zielen und dann doch nicht schießen.(?)
Die deutsche Geschichte gibt in Bezug auf Rassendiskriminierung jede Menge Stoff her.
Ich subsummiere es auf folgenden Erkenntnis: Zwischen einer vermeintlich harmlosen Verbalentgleisung wie "Drecksjude" und einem Schlot in Auschwitz aus dem menschliche Asche geblasen wird liegen 10-15 Jahre. Niemand der um 1930 so genannt wurde, niemand der Leute die mitbekamen wie jemand so bezeichnet wurde ohne einzuschreiten hätte damals auch nur im entferntesten ahnen können, wo das alles enden würde.
Meine damalige Freundin (farbig) bekam auch gelegentlich solche Verbalentgleisungen wie "Niggerfotze" zu hören. Auch meine heutige Freundin (Asiatin) wurde schon mit Nettigkeiten wie "Schlitzauge" oder "Reisfresser" bedacht. Die Frage ist: Was tut man dagegen?
Meiner Erfahrung nach raten einem die meisten Menschen, dies einfach zu ignorieren, bzw. so tun als hätte man es nicht gehört. Wegzulaufen eben. Was sie dann auch tun.
Wegsehen, weglaufen, das sind die Tugenden in unserem schönen Land.
Erinnern wir uns doch einmal an folgende Geschichte welche sich letztes Jahr in unserem Land zutrug.
Ja, das ist Zivilcourage made in Germany.Die Wegschauer von Heide
Von Jule Lutteroth
Himmelfahrt, der Tag, den deutsche Männer gern im Alkohol ertränken, wurde für ein Mädchen aus Schleswig-Holstein zum Alptraum. Die 14-Jährige wurde in der Fußgängerzone in Heide von einem sturzbetrunkenen Mann vergewaltigt. Die Tat hätte verhindert werden können, sagt Reinhold Laaser von der örtlichen Polizei. Etliche Passanten schauten dem Verbrechen tatenlos zu.
Heide - Es war noch hell am Donnerstagabend, als sich die 14-Jährige auf den Weg nach Hause machte. Ihr Rad hatte sie in der Nähe der Heider Fußgängerzone abgestellt. Dort traf sie auf ihren Peiniger, einen 19-Jährigen, der an diesem wolkenlosen Tag zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Mann drängte das Mädchen in einen Ladeneingang, versuchte sie zu küssen. Sie bat eine Passantin um Hilfe, doch die Frau mittleren Alters ging einfach vorbei.
Mehrmals habe das Mädchen Passanten um Hilfe gebeten, berichtet Reinhold Laaser von der Polizei Heide. Inzwischen war sie von dem Mann in der Mitte der Einkaufsstraße zu Boden gedrückt worden. Doch weder die Gruppe junger Männer, die auf einem Balkon standen und die Tat beobachten konnten, noch die drei jungen Frauen, die mit einem Mann in der Fußgängerzone der 20.000-Einwohner- Stadt standen, seien ihr zur Seite gesprungen.
Mindestens 30 Minuten vergingen, so schätzt Laaser, bevor einer der Passanten zum Handy griff und die Einsatzkräfte alarmierte. Warum es so lange dauerte, bis endlich jemand eingriff, kann der Kripobeamte nicht verstehen.
Dabei habe sich das Mädchen eigentlich richtig verhalten, sagt Laaser. Sie sei ruhig geblieben, habe versucht, beruhigend auf den Täter einzureden, Mitmenschen auf ihre Lage aufmerksam zu machen. Sie habe ja nicht wissen könne, was der Mann für ein Gewaltpotenzial hatte. Erst als der Vater des Mädchens herbei eilte, griff einer der Umstehenden zu seinem Mobiltelefon und alarmierte die Polizei. "Hätten die Menschen nur ein wenig Courage gehabt, dann hätten sie wenigstens die Polizei informiert", sagt der Polizist.
"Eine Sauerei" nennt der zuständige Oberstaatsanwalt Wolfgang Zepter aus Itzehoe das Verhalten der Augenzeugen. Dass sie ein 14-jähriges Mädchen in solch einer Situation allein ließen und nicht eingegriffen hätten, sei nicht nachvollziehbar. Gleichzeitig befürchtet der Jurist, dass Wegschauen ein allgegenwärtiger Trend sei.
Inwiefern die Passanten für ihr Wegschauen verantwortlich gemacht werden, ist offen. Zwar werde die Staatsanwaltschaft "ganz genau hinschauen". "Personen nachzuweisen, dass sie eine Notlage erkannt, aber trotzdem nicht gehandelt haben, ist sehr schwierig", sagt Zepter. Die Höchststrafe auf unterlassene Hilfeleistung liegt bei einem Jahr Freiheitsentzug.
Unklar ist indes auch, inwiefern der Täter zur Rechenschaft gezogen wird. Da der 19-Jährige zum Zeitpunkt der Tat volltrunken war - nach Angaben der Polizei lag sein Alkoholspiegel bei mehr als zwei Promille - wird er für die Tat kaum schuldfähig sein. Derzeit sei er auf freiem Fuß, denn schließlich bestehe keine Flucht- oder Verdunklungsgefahr, sagt Zepter. Auch könne man zum derzeitigen Zeitpunkt nicht davon ausgehen, dass Wiederholungsgefahr bestehe. Daher lägen keine Haftgründe vor.
Quelle: Spiegel.de
Das Ding an Auschwitz ist, dass man das 1930 noch recht einfach hätte verhindern können. Man hätte nur ein paar Menschen gebraucht die den Mund aufgemacht hätten um "Nein!" zu rufen wenn einer ihrer Mitbürger diskriminiert wurde. Der Prozentsatz an wirklich aktiven Nazis lag selbst zum Höhepunkt der Nazidiktatur im Jahr 1940 bei 10-20%, der größte Teil (der Teil der alles erst ermöglichte) war einfach nur die schweigende Masse, die nie ihre Stimme erhob.
Daher glaube ich an das "Wehret den Anfängen"-Prinzip welches ich schon in meinem letzten Beitrag angeführt habe. Ich kann in solchen Situationen nicht wegsehen. Ich stelle mir vor, ihr Leben endet im Jahr 2020 in einer Gaskammer, nur weil ein paar Leuten die Form ihrer Augen nicht gefiel und man zu feige war diese darauf hinzuweisen (mit welchen Mitteln auch immer) dass das unsinnig ist.
Das klingt natürlich super weit hergeholt und wahnsinnig weit weg.
Schließlich geht es hier um Geschlechtsdiskriminierung und Rassismus.
Wie ich aber bereits ausführte, unterscheiden sich diese auch nur darin, dass man eine andere Eigenschaft wählt. Um die Rechtfertigung für Missetaten an anderen Menschen zu erhalten muss ein Mensch sich immer ein Hilfskonstrukt (Ideologie, Religion etc.) schaffen welches ihm glaubhaft versichert, dass das was er diskriminiert weniger wert, weniger Mensch ist, als er selbst.
Daher ist der moderne Feminismus (leider werden kritische Feministinnen systematisch von Leuten wie Frau Schwarzer ausgegrenzt und mundtot gemacht) eine mittlerweile gefährliche Ideologie mit z.T. hochgradig faschistoiden Gedankenzügen geworden, weil er auf die simple Botschaft "Frauen sind besser als Männer" und "Was Männern schadet nützt uns" herausläuft.
Um sich anzuschauen welche Auswirkungen es hat wenn eine Hälfte der Menschheit derart über die andere Hälfte denkt, muss man sich nur ein paartausend Jahre Kulturhistorie anschauen, oder sich archaische Gesellschaften wie die der Taliban ansehen.
In so einer Welt möchte ich nicht leben.
Ich denke mir selbst dass Du diese letzte Schlussfolgerung nie gezogen hast, und dass Du dort gelandet wärst ist auch nicht sicher. Du gehörst ja nicht zu den Radikalfeministinnen die Männer hassen und verachten, sondern hast eben nur eine tendenzielle Meinung und ein paar "harmlose" Vorurteile. Somit bist Du aber als Mensch trotzdem mitschuldig an der gesellschaftlichen Situation und auch an dem was noch kommen mag, wenn wir nicht endlich aufwachen. So wie eben auch die Nazis das was sie taten nur deswegen tun konnten, weil die 15 % wirklich Aktiven unter ihnen 50 % Passive hinter sich hatten die in ihre Richtung tendierten.
Das ist übrigens ein Vergleich (Nazis - Radikalfeministinnen), keine Gleichsetzung, nicht dass mir wieder vorgeworfen wird ich würde jemanden als Nazi bezeichnen.
Die Frage ist ja nicht inwieweit das andere Diskussionteilnehmer abstößt - was für mich nachvollziehbar ist - sondern inwieweit es gerade weibliche Diskussionteilnehmer abstößt.Aber vermutlich stößt genau diese "Diskussionkultur" andere Weibchen ab.
Mich ehrlich gesagt aber auch.
Exakt.Du meinst aber nicht den Bobbit-Fall?
http://www.dabbel.de/invisible-men/inv031ol.htmlAls Loreena Bobbit ihrem schlafenden Mann das Glied abschnitt, nahm es die Weltpresse eher als witziges Spektakel denn als schwere Körperverletzung wahr und Alice Schwarzer gab ihrer unverhohlenen Freude über diese Tat in einem "Emma"-Leitartikel Ausdruck: Sie bezeichnete das verstümmelte Opfer als endlich "entwaffnet". Tatsächlich handelte es sich bei dieser Gewalttat um keinen Einzelfall, bei sorgfältiger Recherche kann man immer wieder davon lesen. Ungewöhnlich ist allerdings der unter http://www.azcentral.com/news/articles/022...ation27-ON.html verlinkte Fall insofern, als der kastrierte Mann als Folge seiner "Entwaffnung" starb. Ein sehr interessantes Essay über die gesellschaftliche Ironisierung solcher Verletzungen sowie den offen ausgedrückten Hass vieler Frauen gegenüber männlichen Genitalien findet sich hier: http://strider.pgfn.bc.ca/Menus/pubs...ay.hatred.html.
Gerade durch Zufall bemerkt dass der Autor dieser Kolumne auch der des Buchs ist.
Die Frau wurde übrigens nicht verurteilt.
Er wäre einmal ruiniert und würde nie mehr irgendwo Arbeit finden, und zweitens würde er mit einer Klagewelle überzogen werden. Frau Schwarzer ist eine bekannte und geschätzte Person des öffentlichen Lebens, Herausgeberin eines Frauenmagazins und wird zu Herrn Jauch zum Promi- Wer wird Millionär eingeladen um dort mit ihm über Kravatten als Phallussymbol zu fabulieren.Wenn dem so wäre, dann wäre er (Bohlen) vermutlich erledigt. Aber nur, wenn dem wirklich so wäre.
Das ist eine gemeine Frage, denn ich möchte nie wirklich über Leben und Tod anderer Menschen entscheiden müssen.
Ich weiß es nicht.
Vielleicht losen?
Aber wenn ich ehrlich bin, das sind so Situationen, in denen ich froh bin, eine Frau zu sein.
Die israelische Armee (die einzige Armee m.W. die Frauen zur Wehrpflicht heranzieht, auch wenn diese nur halb so lange dienen wie die Männer) ging deswegen dazu über, wenn irgend möglich, Frauen nicht mehr in Frontbereichen einzusetzen, weil im Kriegsfall ihre männlichen Soldatenkollegen so ziemlich jede Vorsicht vergaßen und extreme Risiken eingingen um sie zu retten oder zu beschützen.Und wieder: So hab ich das noch gar nicht gesehen, aber du hast recht.
Denke nur mal daran, wie mediengerecht die Rettung von Jessica Lynch im Irak ausgeschlachtet wurde. Ich verglich das in einem anderen Thread über US-Propaganda mal mit alten Märchengeschichten, wo wack're Ritter den bösen Drachen besiegen und die Prinzessin aus ihrem Gefängnis im Schlossturm befreien.
Frauen wollen Ritter. Männer wollen (logisch) daher Ritter sein.
A propos: Noch von keiner einzigen Feministin hörte man ein sinnvolles Argument auf die Frage, wieso sie als Vertreterinnen der Gleichberechtigung (= Gleiche Rechte aber auch Gleiche PFLICHTEN) nicht auch dafür eintreten, dass Frauen Wehr- oder Ersatzdienst leisten müssen.
Während also meine Freunde (denn ich bin weil ich von einer Frau mal angefahren wurde ausgemustert und durfte nicht "ran") Kinder, Behinderte und psychisch Kranke betreuten, während mein Bruder beim Zivildienst (Johanniter Unfallhilfe) alten Menschen den Arsch abwischte oder Motorrad-unfallopfern die Gedärme wieder zurück in den zersäbelten Leib stopfte, währenddessen durften und dürfen Frauen bereits studieren und sind dann, wenn es in die Arbeitswelt geht, ein Jahr früher fertig.
Auch der Kriegsdienst ist eine interessante Sache. Jodie Foster sagte einmal über Vietnam, dass Krieg und Gewalt männlich sind, schließlich wären nie Frauen in Vietnam gewesen um vietnamesische Babies zu töten.
Wie sollen sie allerdings auch, wenn nur Männer das "Privileg" hatten am Arsch der Welt sinnlos zu verrecken. Böse, böse Männer.
Es hat nämlich in der Tat alles zwei Seiten.
Männer sterben ja auch nicht deshalb in allen erste Welt-Ländern 7 Jahre früher weil sie genetisch unvollkommener sind, sondern weil sie die gefährlicheren Jobs machen (Bergbau z.B.), zum Kriegsdienst herangezogen werden, aufgrund der wesentlich stärkeren Ernährerrolle schneller verschleißen, weil für ihre Gesundheit deutlich weniger Geld ausgegeben wird, weil das Gesellschaftssystem Schwäche bei ihnen wesentlich unbarmherziger ahndet etc. etc.
Ich nehme mich ja selber nicht aus.
Klar kann ich bei dem Fallbeispiel hier vom bequemen Schreibtischsessel aus sagen "Also gerecht wär' auf jeden Fall 50 Kinder, 25 Männer und 25 Frauen in das Rettungsboot zu stecken". Aber im Fall des Falles diese Entscheidung zu treffen 25 Männer entgegen der "Frauen (und Kinder) zuerst"-Philosophie statt den restlichen 25 Frauen in das Boot zu stecken ist dann ein ganz anderes Thema. Könnte ich das? Ich weiss es nicht.
Was ich weiss ist, dass ich pers. (ich sprach das bereits gegenüber Loser in diesem Thread an) so ziemlich alles tun würde um meine Liebste vor Gefahren zu beschützen, und wäre in dem Rettungsboot nur noch ein Platz frei, würde ich sie reinsetzen und nicht mich. Das ist natürlich eine rein persönlich motivierte Entscheidung. Für mich basiert sie darauf, dass Menschen die sich lieben auch Verantwortung füreiander übernehmen, und dazu gehört, sich gegenseitig zu beschützen - sofern das möglich ist (da ein Mann i.d. Regel stärker ist fällt der Schutz vor physischen Gefahren ihm zu). Aber: Ich weiss nicht, in wieweit diese Einstellung nicht doch auch vom Syndrom der Ritterlichkeit geprägt wurde.
In jedem Fall finde ich es pervers, wenn eine Frau ganz selbstverständlich 50 Frauen in das Boot setzt und damit klar zu verstehen gibt dass sie das Lebensrecht von Frauen für wertvoller erachtet.
Kann sein.Vielleicht "Mystic Pizza"? - Hab den aber nicht wirklich gesehen.
Dieser Julia-Film ist auch nur ein Einzelfall. Frauen die zuschlagen kommen definitiv sehr gut an (auch bei den Männern!Ja, in der Tat. Und wieder: So hab ich das noch gar nicht gesehen.
und sind ein fester Bestandteil der Popkultur geworden - wenn man sich aktuelle Serien wie Alias, Buffy, Xena oder Witchblade bzw. Filme wie Charlies Angels oder Dardevil anschaut.
Dieses Thema muss man differenziert betrachten.
Es ist natürlich eine Sache, wenn Sydney in Alias in jeder zweiten Folge ihre Gegner per beherztem Klötentritt ausschaltet, schließlich sind das die Bösen. Aber: Wenn Frauen Männer verprügeln gilt das als tough, cool, bewundernswert, mutig und eben einfach Powerfrau-artig. Wenn Männer hingegen Frauen verprügeln gilt das als abstoßend, grob und grausam.
Auch hier kann man sich einer gewissen Ironie nicht erwehren - obwohl Männer ja eigentlich stärker sind, ziehen sie aus moralischen, gesellschaftlichen und juristischen Belangen in Punkto Gewalt trotzdem sehr sehr oft den Kürzeren.
Die Moral sagt dem Mann: Schlage nie eine Frau. Was auch richtig ist. Aber die Moral sagt der Frau nicht ebenso: Schlage nie einen Mann. Das eine ist akzeptiert, das Andere nicht.
Was aber soll ich als Mann machen wenn mich eine Frau schlägt. Ich habe die Wahl zwischen zwei Optionen.
1.) Ich wehre mich nicht - dann werde ich von anderen ausgelacht, gedemütigt und werde nicht mehr ernst genommen. "Haha, der hat sich von einer Frau schlagen lassen."
2.) Ich wehre mich und schlage ich zurück - dann bin ich ein mieses Schwein das Frauen schlägt und werde ebenso ausgegrenzt.
Eine Situation in der Mann nicht gewinnen kann.
Die Lage sieht heute so aus (hypothetisches Beispiel). Ein Mann wird von seiner Ehefrau laufend verprügelt. Er hat mehrere Optionen.
1.) Er lässt es anstandslos über sich ergehen ("Wenn Du zurückschlägst lasse ich mich scheiden und Du siehst Deine Kinder nie wieder!. Dann werden die Prügel aufgrund zunehmender Enthemmung der Frau immer weiter zunehmen.
2.) Er wehrt sich und schlägt zurück. Die Frau wird die Polizei rufen, der Mann wird SOFORT aus der gemeinsamen Wohnung verwiesen. Anschließend lässt sie sich scheiden, bekommt das alleinige Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung und Unterhaltszahlungen die ihn ruinieren.
3.) Er will sich von ihr scheiden lassen mit der Begründung dass sie ihn schlägt. Der Scheidungsrichter hat immer im Hinterkopf dass eine Frau einen Mann nie grundlos schlägt, er folglich prügeln muss - sie bekommt das alleinige Sorgerecht für die Kinder, die Wohnung und Unterhaltszahlungen die ihn ruinieren.
Auch da nehme ich mich selbst wieder nicht aus. Mir würde es sehr schwer fallen eine Frau zu schlagen wenn sie mich zuerst geschlagen hat. Es verstößt gegen alles was mich ausmacht. Und das lässt sich je nach Lebenssituation gnadenlos ausnutzen.
Nicht ohne Grund werden 2/3 aller Ehen auf Initiative der Frau geschieden. Nicht ohne Grund bekommen 90 % der Frauen das Sorgerecht. Nicht ohne Grund überwiegt in der Partnerschaft die Gewalttätigkeit der Frau (bei schweren Gewalttätigkeiten 3x so viel wie umgekehrt).
Heute sieht es so aus:
-eine Frau kann ihren Mann verprügeln
- sich gegen seinen Willen mit seinem Samen künstlich befruchten lassen und ein Kind bekommen
- das alleinige Sorgerecht bekommen, sowie Unterhaltszahlungen und Alimente für das Kind
- welches auch dann noch weitergezahlt werden muss wenn sie arbeiten geht und wieder ein eigenes Einkommen bezieht
- welches auch dann noch weitergezahlt werden muss wenn sie wieder heiratet und einen neuen Mann mit Einkommen hat
- und, wenn ihr Ex-Mann auch wieder heiratet, wird seine neue Frau ebenfalls unterhaltspflichtig gegenüber seiner verheirateten Ex-Frau und ihren Kindern.
Es gibt übrigens sogar einen Ex-Ehemännerverein in dem sich auch viele von deren neuen Ehefrauen engagieren. Ist ja logisch, die verstehen nicht so ganz wieso sie Unterhalt an die erwerbstätige, mit einem ebenfalls verdienenden Mann verheiratete Ex-Frau ihres Göttergatten zahlen sollen.
Das ist Gleichberechtigung in unserem Land. Die andere Seite über die niemand redet, und niemand reden darf.
Es ist also dank des Feminismus gesamtgesellschaftlicher Konsens geworden, dass Männer aggressiver, rücksichtsloser und gewalttätiger sind, und immer nur Männer Frauen schlagen, misshandeln, vergewaltigen, töten. Frauen sind ausschließlich und nur Opfer, und wenn eine Frau doch einmal gewalttätig wird, so gibt es dafür IMMER einen rechtfertigenden und verständlichen Grund - denn von sich aus sind Frauen friedliebend und zu Gewalt nicht in der Lage.
Während die Gesellschaft also gegenüber Männergewalt sensibilisiert ist und diese weitestgehend (von ein paar ewig gestrigen Frauenverprüglern mal abgesehen) verachtet, herrscht die Auffassung das Frauengewalt nicht existiert, oder wenn doch, gerechtfertigt ist und somit toleriert wird. In der Popkultur ist sie sogar cool und bewunderungswürdig.
Nur ist diese Ideologie fatal, denn dadurch dass die Probleme einfach geleugnet werden werden sie erst befördert - so steigt die Frauenkriminalität auch v.a. deshalb drastisch (Raubüberfälle Verdreifachung in 10 Jahren, Ladendiebstahl Verzehnfachung, Mordrate um 25 % gestiegen etc.) an, weil dafür kein Problembewusstsein vorhanden ist. Frauen die ihre Männer verprügeln landen nicht - wie umgekehrt - im Knast, sondern werden mit Sorgerecht und Unterhalt belohnt. Frauen die ihre Babies ersticken werden vom Richter milde abgeurteilt, da sie ja mit dem Verlust ihres Kindes schon gestraft genug sind. Etc. etc. pp.
Deswegen sagte ich auch, dass Gleichberechtigung für mich bedeutet, in allen Bereichen gleiche Rechte und gleiche Pflichten zu haben, unabhängig davon ob die benachteiligte Gruppe in bestimmten Bereichen Männer oder Frauen sind. Gleichberechtigung darf nicht bedeuten Frauen möglichst viele Waffen in die Hand zu geben um damit Männern zu schaden. Das läuft nämlich nur letzenendes auf ein Gegeneinander heraus, nicht auf ein Miteinander.
Wie es Dein Nachposter richtiggehend bemerkte, ist damit natürlich keine Welt gemeint in der es keine Männer mehr gibt, sondern eine, in der ein Matriarchat vorherrscht, in der also Frauen über Männer herrschen.Ich auch nicht mehr. Und das nicht erst seit den Folter-Bildern.
Ich würd ja jetzt gerne etwas auf die lustige Art sticheln, aber da wir uns gerade so gut und sachlich unterhalten, lass ich es.
Eine Welt mit nur Frauen wäre ..... ohje... Nein Danke. Dazu fällt mir nur Stutenbissigkeit ein.
Männer gehören einfach dazu. Ich denke, sie würden mir fehlen. Aus verschiedenen Gründen....
Übrigens: Die Machtverhältnisse in einer Gesellschaft nur daran festzumachen, wieviele mehr Chefsessel von Männern als von Frauen besetzt werden, ist kurzsichtig. Da gibt es sehr viel mehr Machtfaktoren, wie z.B. die, dass Frauen die größere Wählergruppe bilden.
In Punkto Medien- und Meinungsmacht sieht es nämlich so aus: Würden wir in einem Patriarchat leben so wie es Schwarzer und Co. immer an die Wand malen, wären wohl SIE diejenigen welche bei 90 Verlagen betteln müssten um eines ihrer hasstriefenden Pamphlete zu veröffentlichen - während der kleine Autor mit seinem im Gegensatz dazu einfach kritischen aber nicht unsachlichen Buch und seinen Thesen die Magazine und Nachrichtensendungen füllen würde.
Es hat den Vorteil dass das Gegenüber dadurch stärker den Eindruck eines Ignoranten macht. Allerdings ziehe ich aufgeklärte Gegenüber jederzeit Ignoranten vor, insofern...
*kopfschüttel*
Aber keine Angst, auch wenn ich dich nach dem Beitrag wieder rausnehmen könnte....... du bleibst drin. Wenn du dich dort so viel wohler fühlst...
Ich sehe nicht in wieweit sich der Beitrag von seinem Vorgängerposting unterscheidet. Ich habe nur meine Meinung weiter erläutert da sie aufgrund einer Abwehrhaltung falsch verstanden werden wollte.Willst du damit implizieren (blödes Fremdwort), dass du mir evtl. nach dem Mund redest?
Nicht doch.
Deine Ausführungen in dem Thread kamen diesmal nicht als Anschuldigungen rüber.
Überhaupt ist die ganze Atmosphäre sachlicher.
Könnte man nicht immer so diskutieren?
Oder ist das zu langweilig?
Das ist aber ein Grundproblem welches ich andernorts einmal beschrieb - schließlich ist nicht jeder der einem etwas mitteilen möchte ein Oberlehrer mit erhobenem moralischen Zeigefinger welcher da spricht "Schüler, stell Dich in die Ecke und schäm' Dich!". Manche Menschen wollen ihre Mitmenschen einfach nur von ihren Erfahrungen profitieren lassen - womit sie natürlich sofort böse arrogante Arschlöcher sind.
Aber damit müssen sie halt leben, das gehört zum Spiel dazu.




und sind ein fester Bestandteil der Popkultur geworden - wenn man sich aktuelle Serien wie Alias, Buffy, Xena oder Witchblade bzw. Filme wie Charlies Angels oder Dardevil anschaut.
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