Originally posted by Alucard
kann mich ja auch irren aber sind frauen wirklich seit jeher so brav jährlich zum arzt gegangen oder gabs da nicht auch mal ne kampagne die sie dazu bewogen hat, dass es besser ist zum arzt zu gehen als an brustkrebs zu verrecken?
In den Achtzigern gabs in Österreich für Frauen sogar Geld (15000 ATS, ~1090¤), wenn sie einen Arzt aufsuchen zwecks Vor- und Nachsorgeuntersuchungen.
Ins Leben gerufen wurde das aber in erster Linie für die neugeborenen Kinder, um mehr Familien dazu zu bringen, ihre Kinder gegen alles impfen zu lassen und für das Kind insgesamt mehr Arztbesuche zu machen (-> Mutter-Kind Pass&#33.

Auch wenn ein Vater-Kind-Pass was Absurdes hätte, weil der Körper des Mannes keinerlei Anteil an der Geburt hat, Gesundheitspolitik beginnt immer beim vermeintlich "schwachen" Geschlecht. (Und für den Fall, dass da jetzt ein Einwand mit den weiblichen Beschneidungen unter unmöglichsten Bedingungen kommt, in Arne Hoffmanns tollem Buch findet man auch einen Haufen Kulturen angeführt, bei denen das genau umgekehrt verläuft, nur gibts dafür keinen ARTE Themenabend.)

wenn ich mein buch nicht verborgt hätte
...

P.S. Ich habe gerade bei der hiesigen Buchhandlung angerufen und das Buch bestellt. Nachdem ich die ISBN durchgegeben hatte, meinte die Telefonistin:
"Ja.. ok... ein Treffer... "Sind Frauen bessere Menschen"?... haha.. na no na.." (-> österr. für "na was sonst")
Keine Ahnung ob sies nur witzig gemeint hat (wozu ich auch tendiere) oder sonstwie.. witzig irgendwie oder?