Ich bin ja ein großer Fan des 33er - Films und fand die 70er - Jahre - Version noch ganz in Ordnung, aber diese Verfilmung fand ich einfach nur langweilig und völlig überfrachtet. Für mich wirkt es mystisch, wenn auf einer Insel im Nebel hin und wieder ein einzelner Dinosaurier durch den Urwald stapft und finde es spannend, wenn Kong seine Kräfte mit einem T - Rex misst. Wenn aber 10 Brontosaurier 'ne Massenkarambolage veranstalten und es gleich fünf Exemplare der besagten Spezies sein müssen mag das ein Pluspunkt für die Tricktechnik sein, aber für die Dramaturgie der Geschichte ist es der sichere Tod! Das originale Skull Island ist ein Ort, den die Zeit vergessen hat, an dem es noch vereinzelt Lebewesen gibt, die überall anders längst ausgestorben sind. Das neue Skull Island scheint der Ort zu sein, an dem sich all die Urviecher versammelt haben, damit wir glauben, sie wären ausgestorben. Deshalb steht da nämlich hinter jedem Baum mindestens 1 Dinosaurier! Für mich zerstört das die Atmosphäre. Das "Verhältnis" zwischen Kong und der Frau fand ich dann auch sehr überzogen und nachdem sie dem großen Affen im Titanic - Sonnenuntergang lustige Kunststückchen vorgeführt hat habe ich den Film ausgemacht und ihn zurück in die Videothek gebracht. Für meinen Geschmack wäre da weniger mehr gewesen!