Die psychologische Tiefe, die Scott einem Replikanten gibt (Rutger Hauer!, ist für mich der entscheidende Faktor, der das Duell zwischen dem Blade Runner und den Replikanten wirklich heraushebt aus der Masse der Filme, die eine eher düstere Zukunftsvision thematisieren!
Sicher sind Cut, Atmosphäre und Story bahnbrechend, aber wiklich fesselnd ist für mich das finale Psycho-Duell der 2 "Gegenspieler". Metaphorisch für Jakob und Esau - das erste Bruder-Duell, daß mit dem Tod eines Bruders endet (ich bestehe zwar nicht darauf, daß Dekker ein Replikant ist - Scott gibt darauf eher eine bewußt undeutliche Antwort - aber psychologisch wäre es um viels interessanter, wenn es so wäre, entscheident ist es aber nicht, da alleine die Möglichkeit - oder die Ahnung von Dekker selber, daß es so sein könnte für mich schon ausreicht)!
Änlich einer griechischen Sage, einem fast biblischen Epos gemäß, wird hier agiert und Scott, der Meister der vielschichtigen Bildsprache, vollbringt für mich das "Wunder" trotz des unabwendbaren Endes dennoch 2 Sieger zu kreieren: den moralischen (der Replikant) und den physischen (Dekker)!
Neben Ford ist es eindeutig Rutger Hauers glänzendem Spiel zu verdanken, daß dies alles mit "Leben" versehen wurde - nichts wirkt unglaubhaft, nichts wirkt aufgesetzt (wie so manche Szene in Minority Report)!
Ich liebe diesen Film eben!





, ist für mich der entscheidende Faktor, der das Duell zwischen dem Blade Runner und den Replikanten wirklich heraushebt aus der Masse der Filme, die eine eher düstere Zukunftsvision thematisieren!
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