worauf willst du eigentlich hinaus, alucard?

das spielchen mit den unsicheren wählergrüppchen kann man immer weiterspielen... denk nur an die mütter und väter deren kinder jetzt im irak sind, und die so drastisch vor augen geführt bekommen haben, wie direkt sie der krieg eigentlich wirklich angeht, entgegen der angenehmen distanz im fernsehen. ob die alle wieder die kriegstreiberpartei wählen?
das beispiel hab ich jetzt nicht gebracht, um wieder irgendein gegenbeispiel zu provozieren, dem dann wieder irgendein gegenbeispiel folgen wird..
was ich sagen will, ist dass sich die zwei parteien amerikas grundsätzlich die waage halten. bei der präsidentschaftswahl im november 2000 waren es halt mehrere faktoren, die dann zum zünglein an der waage geworden sind (die demokraten waren in einem schlechten licht, noch wegen der lewinsky-affäre, generell war es glaub ich "in", republikanisch zu wählen. dazu wahlbetrug?). und genauso haben jetzt die demokraten nicht zuletzt wegen bush und seinem dekaden-desaster die chance, das kleine zünglein auf ihrer seite der waage zu sehen.
hoffentlich..

das einzige was ich an den demokraten hasse, ist dass es dem engagement einiger weniger radikaler (auch michael moore) bedurfte damit sie merken, dass sie eigentlich auch eine existente partei sind, die sich durchaus gegen den regierungskurs stellen kann. auch wenn dahinter vielleicht einiges an kalkül steckt, ists doch ein sehr feiges image, dass sie sich so eingehandelt haben. leute wie moore haben sich dagegen aufgelehnt und die demokraten im öffentlichen bild soweit aufgepeppelt, dass sie sich bush stellen konnten, was ihn und sein werk auf andere art und weise wieder sehr wahlentscheidend macht.

hier noch ein guter artikel über kerrys wahre bedeutung in diesem wahlkampf, dem ich mich eigntlihc nur anschließen kann.