An sich find ich das Thema äusserst interessant, nur leider ist bei dem ganzen Gerede um "Uuh, jetzt können wir Kriminalfälle lösen" meiner Meinung nach immer noch ein grosser Haken dran, nämlich das Unterbewusstsein des Hörers.
Ob der Sprecher selbst weiss, was er da von sich gibt sei hier mal dahingestellt, aber bei dem ganzen undeutlichen Äusserungen bleibt doch die Frage: Interpretiert der Hörer da nicht vielleicht zu viel hinein?
Unser Gehirn ist nunmal so konzipiert, dass es in allem einen Sinn finden will, um den Reiz richtig zu verarbeiten.
Dementsprechend funktionieren doch auch optische Täuschungen usw. So dreht das Hirn ja auch z.B. einen Gesichtsabdruck wieder zu einem "positiven" Gesicht um, damit das Bild Sinn ergibt.

Könnts nicht einfach sein, dass das Hirn denkt "Oh, Sprache, was sacht der denn bloss?" und solange zuhört, bis es was anständiges erkennt? Noch einfacher wird da Ganze dann natürlich, wenn mir wer vorher sagt, was ich zu hören habe.
Bei Kriminalfällen wäre das in sofern gefährlich, wenn der Fahnder von vornherein der Meinung ist, der Täter ist schuldig, wird er auch ganz klar so etwas im Rückwärtgang hören. Das müsste so sein wie beim Pendeln, wo auch der, der das Pendel hält den Schwung unbewusst beeinflusst.
Obwohl mir Stairway to heaven ganz schön Angst macht...
War nicht auch mal im Gespräch, dass dieses dumme Lied von Las Ketchup auch sowas rückwärts drin hat?