Zum Thema "Backup": Wieso ist es eigentlich nicht möglich, das Programm des Doktors in den autonomen Emitter zu laden und ihn gleichzeitig im Speicher des Voyager-Bordcomputers zu behalten? Damit wäre eine Sicherheitskopie möglich, der Datenabgleich/die Aktualisierung der unterschiedlichen Fassungen dürfte kein großes Problem sein. Die Voyager-Folgen scheinen eher den Schluß nahezulegen, daß der Emitter das MHN bei Übernahme aus dem Bordcomputer löscht.

@SLASH
Gut, das MHN mag ein Prototyp sein, und Zimmermann hat bei dessen Erstellung, weil es naheliegend war (und sicherlich aus Eitelkeit/Selbstüberzeugung), auf seine eigenen Charakteristika zurückgegriffen - obwohl ich mich fragen muss, was dann dieser Prototyp auf der Enterprise-E zu suchen hat; ich würde das Flaggschiff meiner Flotte nicht mit unausgereifter Software ausstatten.

Allerdings stellt der Computer für das MHN nicht seinen Körper dar. Der Computer steuert, wie das MHN aussieht (mittels Kontrolle der holographischen Emitter), er ist sein Gedächtnis, und er legt fest, wie das MHN denkt und handelt. Daß der dem MHN zugrundeliegende Computer ausgetauscht werden kann, ändert nichts an der Tatsache, daß hinter dem MHN der Computer steckt. Wenn der Computer in der Lage ist, etwas herzustellen, was man als denkendes Individuum auffassen könnte ... wie soll man sich dem Computer selbst gegenüber verhalten?

Was würde denn z.B. passieren, wenn man dem Bordcomputer selbst die Möglichkeit geben würde, sich zu visualisieren? Ein Hologramm, welches nicht nur mit einer medizinischen Datenbank und einem Satz einfacher Sensoren ausgestattet ist, sondern Zugriff auf alle Datenbestände des Schiffes und dessen Sensorik? Das wäre sicherlich möglich. Wenn Du diesem Wesen aufgrund Deiner Kriterien auch die Rechte des Doktors einräumst (und warum solltest Du ihm diese verwehren?), dann beginnen die Probleme ...