'The Shield': Wie Stars die Quoten retten

Es stand nicht gut um die Einschaltquoten der US TV Drama Serie „The Shield“, doch dies hat sich nun schlagartig geändert.

Um satte 18% sind die Einschaltquoten gestiegen, seit Glenn Close als neue Ermittlerin Captain Monica Rawling in der Serie ihre Präsenz zeigt. Man erreichte in der so wichtigen Zielgruppe der 18-49 Jährigen mit 2,26 Millionen Zuschauern den vierten Platz in der Wochenstatistik. Man verlor gegenüber dem Start der dritten Staffel lediglich 140.000 Zuschauer, die sicherlich nur wegen Glenn Close einschalteten, was man getrost als großen Erfolg für den kleinen Kabelsender werten kann.

Die ersten beiden Staffeln der Serie wurde von Publikum und Kritikern gleichermaßen geliebt. Doch mit Beginn der dritten Staffel wendete sich das Blatt. Die Zuschauer blieben weg und die Serie stand kurz vor der Absetzung bei US Sender F/X.

Doch nun, da Hollywood Star Glenn Close in der Serie mitspielt hat sich das Blatt gewendet. Glenn Close, deren Highlights unter anderem „The Stepford Wives“, „101 Dalmatians“ und „Fatal Attraction“ umfassen, spielte ihre Rolle so überzeugend, dass sich der Sender entschloss der Serie noch eine weitere, fünfte Staffel, zu genehmigen. Aber Glenn Close hat ja auch schon Serienerfahrung gehabt. Mit Gastauftritten in Serien wie „The West Wing“ und „Will & Grace“

Aber nicht immer retten große Hollywood-Namen auch die Serie. Abschreckendes Beispiel ist wohl die zur Zeit mit mäßigen Einschaltquoten dahin dümpelnde NBC Endzeit-Serie „Revelations“. Gestartet mit 15,6 Millionen Zuschauern, kann der Sender jetzt gerade einmal zwei Drittel seiner Zuschauer noch von der Mini-Serie überzeugen. Auch Schauspieler wie Bill Pullman, John Rhys-Davies und Natascha McElhone können wegen grausamer Vorlagen und langatmige, fast schon zäher, sich dahinziehender Storyline den Zuschauer nicht vor dem Tiefschlaf an der Flimmerkiste retten. Und das, wo doch der zum Universal Konzern gehörende Sender NBC ein Jahr lang mit der Entwicklung der Kurz-Serie verbrachte.

Allerdings beweisen Hollywood Stars wie Charlie Sheen in CBS's Comedy Serie „Two And A Half Men“, zur Zeit Samstags bei Pro Sieben im Programm, und Gary Sinise als Chef-Ermittler in „CSI: NY“ das es auch anders gehen kann.

Serienjunkies.de
Der Dienstag im Sommer: Sex, Freunde & Ärzte

Neben «Sex and the City», welches seit 12. April 2005, mäßig bis gut vor «Desperate Housewives» läuft, strahlt ProSieben auch die 10. und letzte Staffel NBC-Kultsitcom «Friends» aus.

Nach unbestätigten Quotenmeter.de-Informationen vertritt «Scrubs – Die Anfänger» (Bild) die Comedyshow «TV total» vom 5. Juli bis zum 16. August 2005. Dienstags um 22.15 Uhr sowie 22.45 Uhr zeigt ProSieben vorrausichtlich sieben neue Folgen und sieben Wiederholungen.

Dienstags, ab 5. Juli 2005
20.15 «Sex and the City»
20.45 «Sex and the City»
21.15 «Friends»
21.45 «Friends»
22.15 «Scrubs»
22.45 «Scrubs»

Aufgrund mehrerer Super-Size-Episode von «Friends» (40 Minuten) ist kann sich das Programm stark verschieben.

Quotenmeter.de
ProSieben siegt in der Zielgruppe an einem insgesamt schwachen 1. Mai

Die Komödie "Bad Company" sicherte ProSieben am Sonntagabend die klare Marktführung in der Zielgruppe. Die neue SAT.1-Show "Die Comedyfalle" startete mittelmäßig, RTL versagte am Sonntagabend hingegen auf der ganzen Linie

Blauer Himmel, Sonnenschein und warme Temperaturen bis in den späten Abend am Tag der Arbeit - da hatten viele Deutsche wohl besseres zu tun als sich vor den Fernseher zu setzen. Und so blieben die Zuschauerzahlen insgesamt auf einem für einen Sonntag sehr geringen Niveau. Während RTL mit dem Film "The Beach" am Sonntagabend völlig versagte, holte sich ProSieben den Sieg in der Zielgruppe.

Dank der insgesamt eher wenigen Zuschauer, die am Sonntagabend vor den Fernsehgeräten saßen, reichten schon 2,39 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer beim Film "Bad Company" für einen sehr guten Marktanteil von 18,9 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe. Insgesamt sahen 2,86 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die Komödie mit Anthony Hopkins und Chris Rock. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei für ProSieben ebenfalls sehr guten 9,6 Prozent. Damit lag der Sender aus Unterföhring auch bei den Zuschauern ab drei Jahren vor den Sendungen von RTL und SAT.1.

SAT.1 startete am Sonntagabend die nächste Show mit Kai Pflaume. Nachdem "Die Superfans" in den vergangenen Wochen eher maue Marktanteile einfuhr, kann auch die nächste neue Pflaume-Show "Die Comedy-Falle" nicht wirklich überzeugen. Insgesamt sahen nur 2,58 Millionen Zuschauer ab drei Jahren die Show, der Marktanteil beim Gesamtpublikum betrug somit lediglich 8,9 Prozent. Etwas besser sah es in der werberelevanten Zielgruppe aus, wo mit 1,58 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern ein Marktanteil von 12,8 Prozent erzielt wurde - genausoviel wie SAT.1 im abgelaufenen April durchschnittlich in dieser Gruppe erreichte.

Völlig in die Hose ging der Sonntagabend jedoch für RTL: Nur 2,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren wollten das Drama "The Beach" sehen. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum: Miserable 7,3 Prozent.
Im April erreichte der Sender im Schnitt 14,1 Prozent Marktanteil. Auch bei den jungen Zuschauern fiel der Film komplett durch: Nur 1,53 Millionen 14- bis 49-jährige interessierten sich für "The Beach", der Marktanteil betrug somit sehr schlechte 12,1 Prozent. Im Anschluss konnte auch die zweite Folge der Klöppel-Geschichtsdoku "Hitler: Größenwahn und Untergang" wieder nicht überzeugen: 11,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe sind für den Marktführer viel zu wenig. Insgesamt sahen 1,69 Millionen Zuschauer ab drei Jahren zu.

Mit den Tagesmarktanteile am Sonntag zufrieden sein kann dann auch lediglich ProSieben. Mit 13,6 Prozent war der Sender Tagesmarktführer vor SAT.1, das 11,3 Prozent erreichte und RTL, das sich mit lediglich 11,2 Prozent Tagesmarktanteil zufrieden geben musste. Beim Gesamtpublikum erreichte SAT.1 8,5 Prozent Tagesmarktanteil und lag damit trotz des schlechten Wertes auf Platz 3 hinter ARD und ZDF. RTL blieb bei miesen 8,0 Prozent hängen, nur ProSieben konnte auch hier mit 7,9 Prozent einen Wert deutlich über dem Schnitt des Vormonats, der bei 7,1 Prozent lag, erzielen.

DWDL.de