So, und jetzt noch neues vom Schwestersender unseres Lieblings-Kuschelsenders:

ProSieben plant Neustart von Programmfenster für die Schweiz - unverschlüsselt auf Astra

ProSieben plant ein Schweizer Programmfenster. Das berichtet das Online-Portal
persoenlich.com. Zu diesem Zweck sei Anfang Februar die Firma ProSieben (
Schweiz) AG gegründet worden. Christian Gartmann, Geschäftsführer für die
Schweiz der ProSiebenSat.1-Gruppe, sagt gegenüber persoenlich.com, dass es
primär um ein Format gehe. Es wird in dem Sinne kein Programmfenster geben, wie
es bereits vor ein paar Jahren existiert hat. So werde von Anfang an mehr Wert
auf die Finanzierung der Sendungen gelegt. Jede Sendung müsse durch Werbung
kostendeckend finanziert werden. Welche Sendungen genau geplant sind, mochte
Gartmann noch nicht verraten. Eine Lizenz wurde beim Bakom noch nicht beantragt.

Fest steht aber bereits, dass das Schweizer Programmfenster auch digital und
unverschlüsselt über Astra, 19,2° Ost ausgestrahlt wird, und zwar auf dem Kanal,
auf dem bislang schon das Schweizer Werbefenster zu sehen ist. www.prosieben.de
Quelle: Satnews.de

na und das erst, mal wieder eine Wende, wer Serpentienen nicht mag sollte
ProSieben wohl besser meiden...

ProSieben-Chef setzt wieder mehr auf Spielfilme

Der Münchner Privatsender ProSieben setzt - nach Monaten des Experimentierens -
wieder verstärkt auf Fiction: "Ab April wird der Mittwoch zum zweiten
Blockbuster-Abend." Das kündigt der ProSieben-Geschäftsführer Andreas Bartl im
Interview mit der Fachzeitschrift "w&v". Zudem sollen am Sonntag zwei große US-
Filme hintereinander laufen. Bislang gab es in der Regel nur einen Film um 20:
15 Uhr, anschließend folgten zuletzt Comedy-Formate. Bartl: "Wir müssen unseren
Zuschauern wieder verlässlicher ProSieben bieten."

Darüber hinaus wird der Montagabend mit neuen Mystery-Serien bestückt: Im Mai
startet «4400 - Die Rückkehrer». "Wir kombinieren die US-Erfolgsserie später
mit «Surface», so Bartl gegenüber "w&v". Hinzu kommen «Supernatural», eine
Mystery-Serie im Stil der japanischen Horrorfilme und «Invasion». Am Freitag
programmiert Bartl jetzt Abenteuerfilme und Event-Dokus. Den Auftakt macht im
Mai das Geschichts-Epos «Hannibal».

Der Sender ProSieben hat in den vergangenen Monaten deutlich an Marktanteilen
eingebüßt und fiel zuletzt unter den Privatsendern auf Rang drei - hinter RTL
und Sat.1 - zurück. Zuletzt sorgte der Privatsender meist für
Negativschlagzeilen. Serien wie «Las Vegas» oder «Empire» fielen beim Publikum
komplett durch. Auch «Emergency Room» und «Medical Investigation» bescheren den
Münchnern derzeit nicht gerade Traumquoten.
Quelle: Quotenmeter.de

und alle guten Dinge sind ja bekanntlich drei, in dem Fall wohl erstmal nur 2:

ProSiebenSat.1 startet zwei Pay-TV-Kanäle

Schon seit geraumer Zeit laufen bei ProSiebenSat.1 die Planungen für ein Pay-TV-
Angebot der Sendergruppe. Dies soll nun Wirklichkeit werden. Wie das
Unternehmen am Mittwoch mitteilte, sollen die beiden Pay-TV-Sender "Sat.1
Comedy" und "kabel eins classics" bereits im Mai 2006 auf Sendung gehen. Der
Comedy-Kanal und der Spielfilmsender sind über die digitalen Pay-Pakete der
Kabelnetzbetreiber erhältlich. Die ProSiebenSat.1-Gruppe hatte sich in den
vergangenen Wochen mit den Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland (KDG), Kabel
BW und Unity Media über die digitale Einspeisung ihrer Free- und Pay-TV-Sender
geeinigt.

Beide Pay-TV Sender sind 24-Stunden-Programme. "kabel eins classics" wird
Spielfilme aller Genres von den 40er bis zu den frühen 90er Jahren präsentieren.
Ausgewählte Film-Highlights der Hollywood-Studios, hochwertige europäische
Produktionen und Serienklassiker ergänzen das Programm. "Sat.1 Comedy" zeigt
Spielfilm-Komödien aus Hollywood und Europa, die nach eigenen Angaben "besten
Sitcoms aus den USA" sowie erfolgreiche Comedyformate von Sat.1 und ProSieben.
Die Pay-TV-Pakete "Kabel Digital Home" von KDG und "Tividi" von Unity Media, in
denen die beiden Kanäle der ProSiebenSat.1-Gruppe erhältlich sind, haben je
nach Zusammensetzung unterschiedliche Preise.

Guillaume de Posch (Foto), Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG: "
Mit den beiden Pay-TV-Angeboten eröffnen wir ein neues Geschäftsfeld für die
ProSiebenSat.1-Gruppe. Wir nutzen unsere starken Free-TV-Marken, um dem
Zuschauer spezielle zusätzliche Angebote zu machen. Als führendes kommerzielles
Fernsehunternehmen profitieren wir dabei von unserer Programmkompetenz und
unserem Programmvermögen."

Dr. Marcus Englert, Direktor Diversifikation der ProSiebenSat.1-Gruppe: "Unter
der Führung von Thomas Schultheis und Dr. Dirk Kleine wird SevenSenses bestes
Entertainment im Fernsehen auch digital erlebbar machen. Die beiden
ausgewiesenen Spezialisten haben die Aufgabe, unsere Inhalte und Marken in die
digitale Welt zu diversifizieren. Crossmediale Verbindungen der neuen Angebote
mit unserer Free-TV-Welt sind dabei ein wichtiger Faktor."
Quelle: Quotenmeter.de

Am Ende ein bischen weniger Marketing-BlaBla hätte es wohl auch getan...