ProSiebenSat.1-Gruppe stellt sein Pay-TV-Angebot vor

Am 3. April 2006 hat SevenSenses, das Unternehmen der ProSiebenSat.1-Gruppe für digitales TV, seine beiden neugegründeteten Pay-TV-Sender kabel eins classics und Sat.1 Comedy unter der Leitung der Geschäftsführer Thomas Schultheis und Dr. Dirk Kleine vorgestellt. Dies geschah im Rahmen in der internationalen Fernsehmesse Mip TV im französischen Cannes. Beide Sender werden am 1. Juni 2006 starten. kabel eins classics und Sat.1 Comedy sind über die digitalen Pay-Pakete der Kabelnetzbetreiber erhältlich, dazu hat sich die Sendergruppe Anfang 2006 mit den Kabelnetzbetreibern Kabel Deutschland (KDG), Kabel BW und Unity Media (ish, iesy) über die digitale Einspeisung ihrer Free- und Pay-TV-Sender geeinigt. Satellitenkunden können das Angebot noch nicht empfangen, aber die ProSiebenSat.1-Gruppe hat dies in Planung. DSL-Kunden sollen ebenfalls demnächst bedient werden. Da beide Sender Bestandteil der digitalen Basisangebote der Kabelnetzbetreiber sind, wird es keine Werbeunterbrechungen geben. Die Vermarktung übernimmt SevenOneMedia, die auch die Free-TV-Sender der Gruppe vermarkten.

kabel eins classics

Unter dem Motto "Die besten Filme aller Zeiten - Jederzeit" wird der Spielfilmsender einen neuen Spielfilm pro Tag ausstrahlen, darunter einmal die Woche im englischen Original. Zwei Serien-Slots am Tag möchte kabel eins classics von montags bis freitags präsentieren: einmal um 13.00 Uhr mit "Daytime"-Serien, wie zum Beispiel «Trapper John, M.D.», «Peyton Place» und «Chicago Hope» und dann noch einmal um 16.30 Uhr, wo unter anderem «L. A. Law» und «Der Polizeichef» laufen sollen. Abgerundet wird das Programm durch Event-Programmierungen. So wird anlässlich ihres 80. Geburtstag der Juni zum Marilyn Monroe Monat.

Sat.1 Comedy

Der Comedy-Kanal zeigt in erster Linie Produktionen aus der Senderfamilie. Sowohl Shows wie «TV total», «Was guckst Du?» und die «Harald Schmid Classics» als auch Serien wie beispielsweise «Sechserpack», «Die dreisten Drei», «Das Büro» und die «ProSieben-Märchenstunde» werden bei Sat.1 Comedy ihr zu Hause haben. Für den Pay-TV-Sender sollen sogar eigene Comedy-Formate entwickelt werden. Auf die US-Sitcoms «Roseanne», «Die Simpsons», «Wer ist hier der Boss?», «Eine schrecklich nette Familie», «Benson», «M*A*S*H» und «Sex and the City» können sich die Zuschauer ebenfalls freuen. Auch Klassiker wie «Charlie Chaplin» und «Dick & Doof» haben ihren festen Platz im Programm. Als einzige Erstausstrahlung ist bisher die ABC-Sitcom «Hope & Faith» angekündigt, die auch noch bei ProSieben laufen soll. Das englische Pendant zu «Stromberg» «The Office» wird man sogar im englischen Originalton bewundern können. Andere aktuelle britische und amerikanische Shows sollen noch folgen. Fans amerikanischer Late-Night-Shows dürfen sich zum Beispiel auf «The Tonight Show» mit Jay Leno und andere amerikanische und britische Late-Night-Shows freuen, die ebenfalls im englischen Originalton ausgestrahlt werden. Komödien, wie unter anderem «American Pie», «Ace Ventura», «Forrest Gump» und «My Big Fat Greek Wedding» runden das Comedy-Programm ab.

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Sat.1: «Roseanne» soll den Aufschwung bringen

Wer derzeit morgens das Programm von Sat.1 einschaltet, weiß oftmals nicht, was ihn erwartet: In den letzten Wochen strahlten die Berliner bereits Wiederholungen von «Für alle Fälle Stefanie», «alphateam» und «So ist das Leben! Die Wagenfelds» aus. Zudem wurde erst das Shoppingsfester von HSE24 gestrichen, ehe es durch das ebenfalls mäßig beliebte «Shop TV» ersetzt wurde. Nicht zu vergessen ist die deutliche Verkürzung des Mittagsmagazins «Sat.1 am Mittag», das aufgrund mangelnden Erfolgs schon nach kurzer Zeit von 90 auf nur noch 60 Minuten reduziert wurde.

Ab dem 18. April 2006 dürfen sich die Zuschauer von Sat.1 erneut umstellen: Dann nämlich werden die Wiederholungen der Ermittler-Doku «Niedrig und Kuhnt», die seit kurzer Zeit täglich um 10:30 Uhr laufen, durch die US-Sitcom «Roseanne» ersetzt, die bereits vor vielen Jahren bei ProSieben und zuletzt bei kabel eins am Vormittag ausgestrahlt wurde. Zunächst soll die achte Staffel der Sitcom mit Roseanne und John Goodman gezeigt werden, weitere Staffeln sind bei Erfolg nicht ausgeschlossen.

Zuletzt erzielten die Wiederholungen von «Niedrig und Kuhnt» nur einen schwachen Marktanteil von 5,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die passabel laufenden Wiederholungen von «Verliebt in Berlin» und «Richter Alexander Hold» bleiben nach derzeitigen Planungen weiterhin im Programm.

Der veränderte Sat.1-Vormittag ab Dienstag, 18. April 2006:

09:00 Uhr: «Shop TV»
10:00 Uhr: «Verliebt in Berlin»
10:30 Uhr: «Roseanne»
11:00 Uhr: «Richter Alexander Hold»
12:00 Uhr: «Sat.1 am Mittag»

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ProSieben-Magazin "Bizz" wandert Mitte Juni zu kabel eins

Da "Bizz" nicht mehr zum Senderprofil passe, strahlt ProSieben am 6. Juni das Magazin zum letzten Mal aus. Doch verzichten müssen die "Bizz"-Fans nicht auf die Sendung: Nur eine Woche später geht es mit neuem Moderator bei kabel eins weiter

Im Jahr 2000 startete ProSieben sein Verbrauchermagazin "Bizz", damals als Ableger der gleichnamigen Gruner + Jahr-Zeitschrift. Während die Zeitschrift jedoch schon im Jahr 2002 wieder vom Markt verschwand, bewies der TV-Ableger deutlich mehr Durchhaltevermögen. Zunächst moderierte Dominik Bachmair, später Stefan Gödde, derzeit führt Norbert Dobeleit am späten Dienstagabend durch die Sendung.

Doch nun passt die Sendung nach Meinung der ProSieben-Verantwortlichen nicht mehr zum "Profil des Senders". Daher läuft sie am 6. Juni zum letzten Mal bei ProSieben. Doch die Zuschauer müssen auch danach nicht auf "Bizz" verzichten, denn das Verbrauchermagazin wird in der Sendergruppe weitergereicht. Nahtlos geht es nur eine Woche später, also am 13. Juni, erstmals bei kabel eins auf Sendung.

Dann allerdings nicht mehr mit Norbert Dobeleit als Moderator. Dieser wechselt wie kürzlich bekannt wurde zum neuen Bundesliga-Pay-TV-Anbieter Arena. kabel eins sucht daher derzeit einen neuen Moderator, Namen wurden noch nicht bekannt. Produziert wird "Bizz" von der Berliner Firma Medienkontor.

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"Immer wieder Jim": RTL II zeigt Sitcom mit James Belushi

Wenn RTL II am 8. Mai sein Vorabendprogramm umbaut, waren zunächst drei Folgen von "Der Prinz von Bel Air" am Stück geplant. Doch nun kündigt der Sender an, stattdessen "Immer wieder Jim" in Erstausstrahlung zu zeigen

RTL II hat sein am 8. Mai startendes Vorabendprogramm noch einmal überarbeitet. Die zunächst geplanten drei Folgen "Der Prinz von Bel Air" am Stück, die der Sender zwischen 17:30 und 19 Uhr ausstrahlen wollte, entfallen komplett. Stattdessen nimmt RTL II die US-Sitcom "Immer wieder Jim" in Erstausstrahlung ins Programm und strahlt davon ebenfalls drei Folgen am Stück aus.

Die Hauptrolle in "Immer wieder Jim" spielt James Belushi, der aus Filmen wie "Red Heat" und "Mein Partner mit der kalten Schnauze" bekannt ist. Als seine Ehefrau Cheryl ist Courtney Thorne-Smith, bekannt aus "Ally McBeal" und "Melrose Place", zu sehen. In den USA läuft die Sitcom bei ABC derzeit bereits in der fünften Staffel unter dem Titel "According to Jim".


James Belushi spielt in "Immer wieder Jim" einen glücklich verheirateten Mann mit drei Kindern - und kennt den Schlüssel zu einer guten Ehe: verständnisvoll mit dem Kopf zu nicken, wenn die Gattin etwas sagt. Der Parade-Macho mag im Grunde seines Herzens ein ganz schöner Softie sein, aber er ist garantiert nicht der Erste, wenn es darum geht, seine Fehler zuzugeben. "Jim" Belushi meistert in dieser furiosen Sitcom, die ihm auf den Leib geschneidert wurde, immer wieder mit Charme, Schlagfertigkeit und Wortwitz verzwickte und absurde Situationen, in die er nicht ohne eigenes Zutun geraten ist, so RTL II zum Inhalt der Serie.

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Premiere sichert sich Formel-1-Rechte bis Ende 2007

Der Pay-TV Sender Premiere überträgt auch in der kommenden Saison der Formel 1 alle Rennen. Einen entprechenden Vertrag hat Premiere mit der Formula-One-Management-Gruppe abgeschlossen.

Der neue, zwischen Premiere und der FOM abgeschlossene, Vertrag soll beeinhaltet eine Ausstrahlung aller Rennen der Weltmeisterschaft bis Ende 2007. Erst kürzlich ließ auch Arena verlautbaren, dass man sich vorstellen könne, neben der Bundesliga nun auch für die Formel 1-Rechte mitzubieten.

Doch Premiere wird so auch in der kommenden Saison als einziger deutscher TV-Sender die Rennen ohne Werbeunterbrechung und auf mehreren Kanälen live zeigen. Bereits in der letzten Saison konnte Premiere durchschnittlich 1,7 Millionen Zuschauer für die Formel-1-Rennen gewinnen. Die Formel-1-Berichterstattung gehört somit zu den erfolgreichsten Programmen bei Premiere.

"Die Rechte an der Formel 1 zählen zu den wichtigsten Premium-Rechten im Pay-TV", kommentiert Carsten Schmidt, Vorstand Sport und New Business bei Premiere. "Mit den Rechten an der Formel 1 hat sich Premiere einen Garanten für breiten Publikumszuspruch gesichert, insbesondere in den Reihen der Sportfans."

Auch Formel-1-Chef Bernie Ecclestone zeigt sich erfreut über die verlängerte Zusammenarbeit mit dem Pay-TV-Sender: "Natürlich freue ich mich sehr, dass unser langjähriger Partner Premiere die Formel 1 auch nächste Saison auf dem gewohnt hohen Standart im digitalen Fernsehen präsentieren wird."

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