Nach dem Staffelfinale muss ich sagen, dass mir die letzten 3 Folgen nach der schwachen Reststaffel gut gefallen haben. Insbesondere 4.20 und 4.21, wo es noch nicht ganz so sehr um Zombies geht. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass JJ dieses Staffefinale tatsächlich die Auflösung zu dem Kampf der Schwestern macht und war deshalb positiv überrascht, dass er endlich eine Sache endgültig aufgeklärt hat. Und endlich gab es auch Rambaldis Endgame zu bewundern! Der wabernde rote Ball über der Stadt war wirklich gut gemacht und hat vor allem dafür gesorgt, dass die Straßen während der Folge in stimmungsvolles Rot getaucht wurden.

Klasse fand ich auch Irinas Rückkehr. Zum Abschied noch mal ein gemeinsamer Auftritt der SpyFamiliy. Und wer hätte gedacht, dass sie mal mitverantwortlich dafür sein wird, das Endgame zu verhindern. Genauso bei Sloane, der sogar noch auf seine eigene Tochter schießen musste. Bei der nehme ich allerdings an, dass sie in der nächsten Staffel wieder dabei ist.

Was mir allerdings nicht so gut gefallen hat, ist der Cliffhanger. Statt entweder einen wirklichen Cliffhanger zu machen oder ihn einfach wegzulassen wird noch mal schnell was aus dem Ärmel gezaubert. Schon wieder soll ein Charakter ein großes Geheimnis haben, das Sydney wie auch immer emotional treffen soll. Also genau das gleiche, was etwa 3mal pro Staffel passiert. Langsam wird's dann doch etwas langweilig. Statt Schock habe ich nach der Karambolage und der natürlich dadurch entstehenden Verzögerung des Geheimnisses jedenfalls erst mal zu lachen angefangen. Was ein Staffelende.

Ob ich mir die 5.Staffel noch ansehe, weiß ich noch nicht. Vielleicht sehe ich mir ja mal die 1.Folge an. Ob sie Vaughns Charakter auch noch anzweifeln, was ihm auch den Boden unter den Füßen wegziehen würde? Oder ob die Charaktere wieder etwas glaubwürdiger und mitfühlenswerter aufbauen? Mal sehen. Wenn es die letzte Staffel wäre, wäre ich auf jeden Fall dabei, aber es kann ja auch noch 2 Staffeln danach weitergehen.