Ok Leute, die Nominierungsphase ist im Prinzip abgeschlossen (wobei ich allfällige Ergänzungen und Änderungen heute noch entgegennehme), und jetzt möchte ich mich mit einer wichtigen Frage bezüglich der weiteren Vorgehensweise an euch wenden.

Die Frage, die mich bezüglich der Endabstimmung beschäftigt: Umfragen oder nicht?

Auf den ersten Blick mag dies wie eine überflüssige Frage erscheinen, immerhin sind Umfragen für diesen Zweck ohne jeden Zweifel sehr praktisch. ABER... es gibt da ein paar Punkte die mich überlegen lassen, ob nicht eine Abstimmung wie bei der Nominierung (also durch Eintrag und Text) klüger wäre:

1.) Ich fände es ohne Umfrage einfach spannender. Ich hab's gestern in der Nacht gesehen, als ich schon mal die erste vorläufige Auswertung vorgenommen habe - war einfach interessant zu sehen, wie sich die Punkte entwickeln und wer dann am Ende die Nase vorn hat. Es ist einfach keine Spannung da, wenn ich die Sieger dann am 27. 02. um 00:00 (also eigentlich schon der 28. *g*) verkünde, da ohnehin jeder bereits weiß, wer gewonnen hat.

2.) Ein Grund der wohl nur für Statistik-Fanatiker wie mich *g* interessant ist: Bei einer Umfrage sieht man nicht, wer für welche Option gestimmt hat. Ich persönlich würde es durchaus interessant finden, zu sehen, wie jene, die bereits ihre Nominierungen abgegeben haben, bei der endgültigen Abstimmung entschieden haben. Ob sie ihre Meinung mittlerweile geändert haben und insbesondere wofür sich jene Entscheiden, von denen es nur 1 oder ev. auch gar keiner der nominierten Filme in die Endabstimmung geschafft hat.

3.) Die Umfrage bietet Möglichkeiten der Manipulation. Ja, ich halte es ja auch nicht für sehr wahrscheinlich, aber theoretisch wäre es möglich, dass sich jemand bei einer knappen Entscheidung extra noch 1-2 Nicks anmeldet, um seinen Favoriten zu pushen. Wenn man einen Eintrag posten muss, fällt das meines Erachtens früher auf, als wenn ein einfacher klick auf eine der Umfrageoptionen ausreicht.

4.) Der wohl wichtigste Grund: Wenn man mal abgestimmt hat, gibt es kein zurück mehr. 1. sind Irrtümer nie ausgeschlossen (also das man sich einfach verklickt) und 2. halte ich es auch wenn die Umfrage nur 10 Tage geöffnet ist für möglich, dass jemand in der Zwischenzeit einen der nominierten Filme zum 1. Mal sieht und sich dann denkt "Mann, der ist ja DOCH der beste (Genre-)Film aus 2004!". Besonders "gefährlich" ist dies in Anbetracht des kürzlichen DVD-Releases von Butterfly Effect, der ev. den einen oder anderen hier im Forum dazu bewegen könnte, ihn sich mal auszuleihen - theoretisch ist es aber natürlich bei so ziemlich jedem Film möglich. Wenn die Abstimmung über Einträge verläuft, lässt sich dieses Problem vermeiden, da man die bis zur Deadline noch jederzeit editieren könnte...

Der eine große Grund, der natürlich FÜR eine Umfrage spricht: Es ist einfacher/bequemer. Die Frage ist nur: Wenn jemand wirklich seine Stimme abgeben will, lässt er sich dann davon abhalten, nur weil es nicht ausreicht, 1x klick zu machen, sondern einen neuen Eintrag mit der Stimme zu erstellen?

Da ich mit der Abstimmung bereits morgen starten will, bleibt leider nur 1 Tag Zeit, um Rückmeldungen in dieser Hinsicht zu sammeln. Daher seid jetzt ihr gefragt:
Soll das Umfragensystem verwendet werden, oder nicht?

Wofür auch immer ihr euch entscheidet, ich werde mich dann natürlich daran halten