Eigentlich eine gute Folge, aber für ein Staffel-Finale hätte es irgendwie ein bißchen mehr sein können. Es fehlte irgendwie der große Knall, obwohl eigentlich ja viel passiert ist. Lauren hat es jetzt erwischt, Sidneys Schwester tut sich mit Sloane zusammen und hat falsche Koordinaten aufgeschrieben, Irinas Schwester arbeitete fürs Konvent (und gibt noch Hinweise, dass wohl irgendetwas mit Sidneys Mutter ist), aber den Schluss fand ich einfach recht schwach. Sidney findet Akten über sich, die wohl was mit ihrer Kindheit zu tun haben, vom Vater unterschrieben. Was ist denn jetzt daran so überraschend. Wir wissen doch, dass es da ein Projekt Weihnachten gab, in dem auch Sidney war und wenn ich mich recht erinnere, weiß das Sidney doch auch, oder? Okay, wir haben ja nicht gesehen, was da genau in den Akten stand und vielleicht steht da ja noch was anderes, erschreckendes drin, aber als Staffel-Cliffhanger fand ich das nicht sehr gelungen.
Und über Vaughn, der eigentlich schwer verletzt ist, dann aber aus dem Krankenhaus flüchten kann und zu Sidney fliegt um sie vor einer Falle zu warnen, wundert man sich bei Alias wohl besser erst gar nicht. Okay bei vielen anderen Serien/Filmen läuft sowas auch nicht anders. Aber warum muss es erst heißen, dass er sich nicht bewegen darf, da sonst seine Lunge kollabieren würde und dann stürzt er sich mit einem Wasserschlauch mehrere Stockwerke runter. Würden die Autoren ihm einfach eine weniger schwere Verletzung geben bzw. nix genaues dazu sagen, wäre es gleich glaubwürdiger.
Das hört sich jetzt vielleicht alles recht negativ an, aber sowohl die letzte Folge, als auch die gesamte dritte Staffel haben mir sehr gefallen und ich freue mich auf die vierte Staffel.





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