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Thema: The Island

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  1. #1
    Tastaturquäler Avatar von Octantis
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    Standard AW: The Island

    Nun der Anspruch im Film geht nach den 1ten 30 Minuten im gewohnten Michael Bay Action Rausch dann doch etwas unter, aber kein Fehler sich den Film anzusehen, auch wenn die Autoverfolgungszene mit dem Truck fast eine 1:1 Kopie aus Bad Boys2 ist ^^

    Das Product Placement ist teilweise extwas extrem aber anderseits auch wieder realistisch, (ok das in jeder stadt Infozellen stehen die von Microsoft betrieben sind und groß "MSN Search" draufstehen haben ist zwar zur Zeit noch ein feuchter Traum von Bill Gates aber wer weiß schon wie es in 15 Jahren aussieht)

    jetzt zum Spoiler Teil

    Die haben die Technoligie um ausgewachsene Klone zu züchten aber nicht um einzelne Organe zu züchten was dieses ganze Gefängniss und den Massenmord an den "Ersatzteillagern" unötig gemacht hätte?
    gings nur mir so oder erinnerte die Verfolgsungsjagd mit den fliegenden Bikes sehr stark an Star Wars auf Endor (sogar der Sound war ähnlich)

  2. #2
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    Standard AW: The Island

    Vielleicht bin ich nicht der richtige Mensch um einen solchen Film zu schauen, aber selbst meine niedrigen Erwartungen hat The Island noch unterboten. Wahrscheinlich gucke ich nicht genügend Blockbuster, aber wenn dieser Film anspruchsvoll sein soll, scheint mir einiges nicht in Ordnung.
    {Die Story ist zwar an der Grenze zur Belanglosigkeit, aber wer trotzdem meint nicht gespoilert werden zu müssen, sollte sich den Text nicht zu Gemüte führen, da es eine Art Kritik ist.}
    Der Anfang hat noch einigermassen Story, auch wenn es nur circa einen semi-bedeutsamen Dialog gibt. Das mag man zwar damit erklären, dass die Hauptcharaktere auf dem Niveau von 15jährigen sind (Nun, in Sachen Sexualität sind sie wohl eher auf dem Niveau von 10-11jährigen), ist aber einigermassen langweilig.
    Dieser Ruhe entkommt der Zuschauer aber bald, wenn die Flucht angetreten wird. Ab da gibt es keine Story mehr, dafür aber ein visueller Eindruck von den USA im Jahre 2019. Interessanterweise gibt es dort eine Art Magnetbahn. Interessant deswegen, da die USA bisher ein eher rückständiges Eisenbahnnetz haben und ich noch nie von vergleichbaren Bahn-Projekten in Amerika gehört habe. In einer Grosstadt sehen wir dann auch noch Stadtbahnen in der Lüfte - man könnte glauben man wäre in New Crobuzon. Aber nein, nur 15 Jahre in der Zukunft. Wo gewisse Motorräder auch mal fliegen können. Und sich MSN-Telefonzellen an jeder Strassenecke finden lassen (Angesichts der heutigen Situation könnte man meinen es wäre wesentlich wahrscheinlicher, dass MSN & Co in 15 Jahren in Video-Handys mit Internet-Anschluss eingebunden sind, aber na ja...)
    Normalerweise stelle ich die Plausibilität von Zukunftsfilmen nicht in Frage, aber hier fehlten mir einfach gute, glaubwürdige Ansätze & Bilder, wie sie z.B. Minority Report geboten hat.
    Zurück zum eigentlichen Thema: Action. Es gibt sehr viel davon und zwei mal hat sie mir gefallen: 1. Die Auto-Verfolgungsszene a la Bad Boys 2. 2. Die Hochausszene, in der die Kamera sich im freien Fall befindet. Nichts neues also, aber manchmal interessant inszeniert. Die meiste Zeit allerdings stinklangweilig. Wie der story-lastigere Anfang des Filmes. Nur schlimmer.


    Die einzelnen Organe normal gezüchtet versagen aus irgendeinem Grund relativ schnell. Erst wenn sie in lebenden Wesen stecken funktionieren sie wie die richtigen Organe dauerhaft. Das gehört dann wohl in die Metaphysische Ecke, in der wie auch die Idee der unbewussten und ungewollten Erinnerungübertragung von Mensch auf Klon finden.
    I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?

  3. #3
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    Standard AW: The Island

    Vorläufige Kurzkritik:
    Der neueste Film von Regisseur Michael Bay (The Rock, Pearl Harbor, Bad Boys 1+2) wurde eher gemischt aufgenommen. Während sich die ansonsten bei seinen Filmen so unnachgiebigen Kritiker erstaunlich wohlwollend gezeigt haben, ist ihm das Publikum bei seiner Mischung aus (ernstem) SF-Film und Bay-typischer Actionkost fern geblieben. Da stellt sich die Frage: Ist dem Durchschnitts-Ami (oder Bay-Fan) der Besuch auf der „Insel“ schon zu anspruchsvoll, oder ist die Mischung tatsächlich nicht gelungen?

    Auch wenn ich grundsätzlich kein allzu großer Fan von Roger Ebert bin, hat er in seinem Review zu "The Island" die alles entscheidende Frage gestellt: The Island teilt sich quasi in 2 Hälften, einer beängstigenden SF-Zukunftsvision und dem eher oberflächlichen Action-Teil. Beide Teile funktionieren für sich genommen... doch funktionieren sie auch GEMEINSAM? Ich muss gestehen, dass ich durchaus skeptisch war, und in der Tat dürfte die Mischung nicht nach jedermanns Geschmack sein - viel eher ist zu vermuten, dass je nach persönlichen Vorlieben dem einen der "anspruchsvollere" SF-Teil und dem anderen der Action-Teil besser gefallen wird. Dennoch fand ich die Mischung durchaus interessant. Ich habe es schon oft gesagt, und ich sage es immer wieder gern: So sehr mir auch wirklich vollkommen sinnfreie Action-Blockbuster gefallen können, die besten Filme sind immer noch jene, die bei all ihrem Unterhaltungswert auch mit einer Prise Anspruch gewürzt sind. Auch "The Island" kann dies von sich behaupten, wirft der Film doch einige interessante Fragen auf - jedoch, und das ist der Punkt an dem sich die Geister scheiden werden, ohne sich sonderlich lang mit ihnen zu beschäftigen. Man wirft diese Fragen in den Raum, und überlässt es dann dem Zuschauer, sich (nach dem Ende des Films) näher mit ihnen auseinanderzusetzen, so er denn will. Denn trotz aller ansatzweise vorhandener ernsterer Thematik muss es natürlich auch noch genug Zeit für massig Action geben - und auch mit den Charakteren muss man sich ein wenig beschäftigen, damit sich der Zuschauer mit ihnen identifizieren kann.

    Interessanterweise war es bei mir jedoch nicht die Mischung, die mich gestört hat (auch wenn die Thematik in einer wirklich ernsthafteren Betrachtung wohl besser aufgehoben gewesen wäre), sondern die Action. Und das gerade bei Michael Bay, der sich in den letzten Jahren den Ruf als einer der besten Actionregisseure Hollywoods einheimes konnte (durchaus umstritten zwar, aber nichtsdestotrotz). Doch während er bei seinen bisherigen Filmen immer sehr auf gut inszenierte Action, tolle Bilder und möglichst viele Zeitlupeneinstellungen gesetzt hat, verlegt er sich diesmal zunehmend auf schnelle, hektische Schnitte und nahes Heranzoomen aufs Geschehen - zugegeben, bei Bay ist auch das keine vollkommene Neuigkeit, auch diese Art Action war schon immer teil seines Stils - jedoch in Maßen, immer mit den ruhigeren Aspekten ausgeglichen. Diesmal jedoch war die Action fast durchgängig so hektisch inszeniert, dass ich ihr mit der Zeit einfach nicht mehr folgen konnte. Und wenn man der Action nicht mehr folgen kann, schaltet man irgendwann ab, fühlt sich nicht involviert, kann nicht mitfühlen... und beginnt sich irgendwann mal (wenn die Szene etwas länger geht) zu langweilen. Exemplarisch sei hier die "Rückkehr der Jedi-Ritter Speederbike Gedächtnis-Szene" herangezogen: Diese hat wirklich mal etwas neues geboten (im Gegensatz zur Highwayverfolgungsjagd, in der sich Bay doch den Vorwurf gefallen lassen muss, sich selbst zu kopieren) und hätte das Potential gehabt, den Zuschauer zu packen und zu begeistern. Stattdessen hat Bay meines Erachtens all dieses Potential zum Fenster rausgeworfen, durch den viel zu hektischen Stil - Schade drum!

    Fassen wir also zusammen: Während mir die eigentliche Idee hinter der Story wirklich gut gefallen konnte (auch wenn ich es sehr schade fand, dass man diese Wendung im Trailer schon vorwegnehmen musste - wie eigentlich den gesamten Film; ja selbst das ENDE findet sich schon im Trailer - da fragt man sich schon, wo die Verantwortlichen ihren Kopf haben), und ich dieses Fünkchen Anspruch durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen habe, war es interessanterweise gerade die Action, die mich enttäuscht hat. Ein derart mageres Einspielergebnis, wie "The Island" es momentan in den USA zu verzeichnen hat, hat sich der Film aber dann sicher auch wieder nicht verdient. Daher kann eigentlich abschließend nur festgehalten werden: Die spinnen die Amis. Denn auch wenn "The Island" sicher alles andere als perfekt war, besser als Fantastic Four und Konsorten war er allemal...
    6/10

    Anmerkung zu Sepia's Kritik:
    Ich bin mir jetzt zu unsicher, um felsenfest darauf zu beharren, jedoch wenn ich mich richtig erinnere stammt die Information mit dem Datum aus der erfundenen Welt der "Insel" - wenn dem so ist, ist nicht auszuschließen dass die ihren "Bewohnern" einfach ein falsches Datum unterjubeln...
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    "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
    Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro


  4. #4
    Tastaturquäler Avatar von Octantis
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    Standard AW: The Island

    also den Vorwurf mit hektischen Actionszenen wo viel zu nah rangezoomt wird kann man aber Bay alleine nicht machen, meiner Beobachtung nach kommt das inzwischen eigentlich in fast jeden Film vor (Alexander,Riddick, Batman Beginns ect. ect ect.)

  5. #5
    Super-Moderator Avatar von cornholio1980
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    Standard AW: The Island

    Zitat Zitat von Octantis
    also den Vorwurf mit hektischen Actionszenen wo viel zu nah rangezoomt wird kann man aber Bay alleine nicht machen, meiner Beobachtung nach kommt das inzwischen eigentlich in fast jeden Film vor (Alexander,Riddick, Batman Beginns ect. ect ect.)
    Da hast du natürlich recht - es ist ja auch nichts, dass ich NUR Bay vorwerfe, sondern in letzter Zeit generell leider immer öfter kritisieren muss (wobei man es bei Batman Begins noch halbwegs als Stilmittel durchgehen lassen konnte). Nur bei Bay fällt es mir insofern eben besonders negativ auf, dass er diesen Stil zwar auch hin und wieder mal gepflegt hat, die rasante Action aber auch immer wieder mit ruhigeren Einstellungen "beruhigt" hat - wie Zeitlupenszenen, weite Einstellungen oder lange Kamerafahrten (exemplarisch sei die großartige Szene aus BBII genannt, wo sich die Kamera während der Schießerei im Gebäude mehrmals um das Geschehen dreht). Derartiges hat mir bei "Die Insel" leider gefehlt...
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  6. #6
    Imzadi
    Gast

    Standard AW: The Island

    Nach einigen negativen Kritiken hatte ich mich auf einiges gefaßt gemacht, aber ich wahr ehrlich gesagt positiv überrascht. Ja, der Film hat nicht wirklich was neues geboten und ja, ein paar Sachen waren nicht ganz logisch. Aber es störte nicht. Ich fand ihn kurzweilig und unterhaltsam. Nicht zu übertrieben und vor allem gute Schauspieler.

    Kein Meilenstein, aber ganz sicher gute Unterhaltung.

    Was das Jahr angeht: In der Welt der klone war es angeblich 2019. In der realen Welt war aber glaube ich die Rede von 2290. Köntne mich aber auch bei der Jahreszahl verhört haben. Es war aber ganz sicher weiter in der Zukunft.

  7. #7
    Tastaturquäler Avatar von Octantis
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    Standard AW: The Island

    Zitat Zitat von Imzadi

    Was das Jahr angeht: In der Welt der klone war es angeblich 2019. In der realen Welt war aber glaube ich die Rede von 2290. Köntne mich aber auch bei der Jahreszahl verhört haben. Es war aber ganz sicher weiter in der Zukunft.
    ne ich glaub die Zeitangabe passt schon, wär ja auch hart unrealistisch wenn im Jahr 2290 noch normale LKWs auf der Straße rumfahren ect.
    es gab zwar ein paar Hightech Elemente in der Stadt aber es waren auch noch genug Sachen da die jetzt schon anzutrefen sind

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