also den Vorwurf mit hektischen Actionszenen wo viel zu nah rangezoomt wird kann man aber Bay alleine nicht machen, meiner Beobachtung nach kommt das inzwischen eigentlich in fast jeden Film vor (Alexander,Riddick, Batman Beginns ect. ect ect.)
also den Vorwurf mit hektischen Actionszenen wo viel zu nah rangezoomt wird kann man aber Bay alleine nicht machen, meiner Beobachtung nach kommt das inzwischen eigentlich in fast jeden Film vor (Alexander,Riddick, Batman Beginns ect. ect ect.)
Da hast du natürlich recht - es ist ja auch nichts, dass ich NUR Bay vorwerfe, sondern in letzter Zeit generell leider immer öfter kritisieren muss (wobei man es bei Batman Begins noch halbwegs als Stilmittel durchgehen lassen konnte). Nur bei Bay fällt es mir insofern eben besonders negativ auf, dass er diesen Stil zwar auch hin und wieder mal gepflegt hat, die rasante Action aber auch immer wieder mit ruhigeren Einstellungen "beruhigt" hat - wie Zeitlupenszenen, weite Einstellungen oder lange Kamerafahrten (exemplarisch sei die großartige Szene aus BBII genannt, wo sich die Kamera während der Schießerei im Gebäude mehrmals um das Geschehen dreht). Derartiges hat mir bei "Die Insel" leider gefehlt...Zitat von Octantis
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"I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls."
Andreas Katsulas as G'Kar - Objects in Motion / The Lost Tales-Intro
Nach einigen negativen Kritiken hatte ich mich auf einiges gefaßt gemacht, aber ich wahr ehrlich gesagt positiv überrascht. Ja, der Film hat nicht wirklich was neues geboten und ja, ein paar Sachen waren nicht ganz logisch. Aber es störte nicht. Ich fand ihn kurzweilig und unterhaltsam. Nicht zu übertrieben und vor allem gute Schauspieler.
Kein Meilenstein, aber ganz sicher gute Unterhaltung.
Was das Jahr angeht: In der Welt der klone war es angeblich 2019. In der realen Welt war aber glaube ich die Rede von 2290. Köntne mich aber auch bei der Jahreszahl verhört haben. Es war aber ganz sicher weiter in der Zukunft.
ne ich glaub die Zeitangabe passt schon, wär ja auch hart unrealistisch wenn im Jahr 2290 noch normale LKWs auf der Straße rumfahren ect.Zitat von Imzadi
es gab zwar ein paar Hightech Elemente in der Stadt aber es waren auch noch genug Sachen da die jetzt schon anzutrefen sind
Meine Meinung:
- sehr gelungene erste 30Minuten die vorallem auch optisch zu gefallen wissen
- eine sehr ansehnliche und gut agierende Scarlett Johansson und ein wie immer gut aufgelegter Ewan McGregor
- öde, weil bereits altbekannte Actionsequenzen, die die Geduld strapazieren und alles andere als glaubhaft inszeniert wurden.
Mein Gott ich weiss selber, dass das ein Michael Bay Film ist, aber tonnenschwere Zugachsen die man mit einem Handgriff lösen kann?? Helikopter die sich bewusst unter ein fallendes Firmenlogo steuern, ein Fall von einem 70Stockwerk hohen Gebäude (ja ja, Jesus muss sie wirklich lieben :P ), ausserdem Hoverbikes deren Sinnlosigkeit sich kaum in Worte fassen lassen etc.
- sobald die beiden Protagonisten den Bunker verlassen haben, kriegt man wieder die Bay typische "gelb und orange"-Dröhnung vor den Latz geknallt
- in sich unschlüssiges Zukunftsdesign, altmodische Benzinschleuderverfolgungen werden abgelöst durch futuristische (und vorallem nervige) Hovercrafteinlagen. Zum einen sieht man Hi-Tech Schwebebahnen und Züge, auf der anderen Seiten vergleichsweise schon fast lächerlich wirkende Hubschrauber.
- das Product Placement würde selbst einen James Bond vor Neid erblassen lassen. Ich hab 12 Marken gezählt, die unzähligen Konzeptcars der verschiedenen Hersteller nicht mitgezählt (Puma, X-Box, Apple, Reebok, Budweiser, CK, GM, MSN, Cadillac, Mack, Cisco Systems, Omega)
- netter Score von Zimmer Schützling Steve Jablonsky, dessen Hauptthema (ich nenn es mal das Klonthema, da es vorallem am Anfang und am Schluss eingesetzt wird) sehr an das aktuelle Batman Begins Thema erinnert, ausserdem lässt am Schluss Zimmers "Now we are free" grüssen
Fazit: 6/10
Abschliessend möchte ich nur erwähnen dass es mich (böse gesagt) freut dass Bay auch endlich mal einen finaziellen Flop hinnehmen musste, vielleicht besinnt er sich jetzt eines besseren (oder kriecht im schlechtesten Fall wieder zu Onkel Jerry zurück).
Man sollte Ben & Jerry's nicht vergessen. Immerhin durfte Ms. Johansson sich Eiscreme dieser Sorte kaufen und an Kinder weitergeben um vom Security-Service entdeckt zu werden. War das objektiv gesehen ein sinnvoll eingefügtes Product Placement? Hat das Story logisch vorangebracht? Hat es den Film weiter gebracht? Findet das irgend jemand gut, dieses pp oder pp allgemein?
I mean, after all; you have to consider we're only made out of dust. That's admittedly not much to go on and we shouldn't forget that. But even considering, I mean it's a sort of bad beginning, we're not doing too bad. So I personally have faith that even in this lousy situation we're faced with we can make it. You get me?
Ach das war PP. Hatte mich auch irgendwie gewundert, daß diese Eistüten-Szene vorkam. Hätte besser gemacht werden können. Ich hätte sie lieber in einem Laden für Dessous gesehen. Hätte doch viel besser gepaßt und man hätte einen Grund gehabt nackte Haut zu zeigen.Man sollte Ben & Jerry's nicht vergessen. Immerhin durfte Ms. Johansson sich Eiscreme dieser Sorte kaufen und an Kinder weitergeben um vom Security-Service entdeckt zu werden. War das objektiv gesehen ein sinnvoll eingefügtes Product Placement? Hat das Story logisch vorangebracht? Hat es den Film weiter gebracht? Findet das irgend jemand gut, dieses pp oder pp allgemein?
Aber zum Film. Ich war ehrlich gesagt etwas überrascht. Vielleicht, weil ich mit niedirgen Erwartungen ins Kino gegangen bin. Ich konnte sehr schnell in die Atmosphäre des Films eintauchen. Es erinnerte mich am Anfang zwar irgendwie an THX-1138, aber das dauerte nur die erste Hälfte des Filmes an. Schließlich bekam ich in der zweiten Hälfte des Filmes dann endlich richtig Action zu sehen, bei der John Woo Tränen in die Augen bekommen würde. (Vielleicht hätte er mal dunkle Tauben nehmen sollen, anstatt immer nur weiße). Es wurde richtig geklotzt und nicht gekleckert. Leider wirkt es etwas der Action Willen zusammengeschustert. Ich denke der Film wäre viel tiefgründiger geworden, wenn man weniger Wert auf Action gelegt hätte, andererseits wollte ich manche Trickeffekte nicht missen.
Er bekommt von mir auch 3,5 Sterne und sollten halbe nicht erlaubt sein, dann lieber vier als drei. Aber das korrigiere ich vielleicht noch einmal, wenn ich zum zweiten Male sehe.
Viele Grüße
wu-chi
PS: Um Längen besser als die Oberschnulzen wie "Pearl Harbor" und "Armageddon".
"Any given man sees only a tiny portion of the total truth, and very often, in fact almost perpetually, he deliberately deceives himself about that little precious fragment as well. A portion of him turns against him and acts like another person, defeating him from inside. A man inside a man. Which is no man at all."
Philip K. Dick (A Scanner Darkly, 1977)
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