Ja, zu hoch...
Hab ich dich in deiner liebe zur Katholischen Kirche getroffen oder warum mutmaßt du über meine Auffassungsgabe? Statt einfach zu behaupten irgendwas wäre zu hoch für uns solltest du lieber mal auf die Argumente eingehen. Aber ganz davon ab will ich auf ein paar Punkte gerne eingehen.
In dem ersten Artikel stößt mir direkt folgender Satz auf
Religiöse Freiheit... ja gute Sache ne? Ich habe die freie Wahl meiner Religion, und das ist auch gut so. Was für ein Kampf soll das bitte sein, gegen eine Anmaßung. Ist es eine Anmaßung wenn ich sage, "Gib AIDS keine Chance, Kondome schützen"? Und ja das ist eine Stimme der Vernunft. Ich bin geneigt auf dein letztes Zitat vorzeitig zuzugreifen, aber dazu später. Oder soll ich das eher so verstehen das da doch wieder ein Kampf ansteht Katholische Kirche <> Andere Glauben/Gedanken?In diesem Sinn hat wahrhaftig ein Kampf begonnen und wir müssen die religiöse Freiheit gegen die Anmaßungen einer Ideologie verteidigen, die so tut, als wäre sie die einzige Stimme der Vernunft
Nur weil die Leute mit der Meinung der Kirche spalten und sich selbst ihre Gedanken machen statt die Kirche für sie denken zu lassen braucht man hier keinen Kampf anzusagen. Und bitte... was wollense denn auch tun, mit der jetzigen Einstellung auf die wirklich wirklich veralteten "Regeln" der Kirche zu pochen wird unter garantie die Kirchen nicht füllen.
Dann kommt mal wieder die unumgängliche Frage der Sexualität/Homosexualität auf den Tisch und da trumpft Ratze richtig auf. Bla bla bla Pille = Trennung Sexualität/Fruchtbarkeit... also bitte. Da kann ich ja auch gleich behaupten das Flugzeuge Teufelswerk sind weil wir keine Flügel haben. Würde die Nase nicht so einen Humbug verzapfen würde sich vielerorts das Überbevölkerungsproblem quasi selbst mildern, aber das ist ja egal oder? Was meinst du dazu BabylonLion? Wie stehst du zu diesem Thema? Ochja und Homosexualität, eines der Lieblingsthemen von Presse vs. Kirche. Die "Institution" Familie würde den bach runtergehen. Ich weiss nicht BabylonLion? Wie sieht es da aus? Bist du auch der Meinung das man die Liebe zweier Menschen egal welchen Geschlechts unterstützen sollte? Oder ist Liebe etwas das die Kirche nicht versteht? Für meinen Teil ist die Institutionalisierung der Familie ein Greuel, wir sind Menschen, keine Zuchtfabriken für gute (Katholische) Christen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
Dann kommt aber doch noch ein kleiner Lichtblick in diesen steifen Ansichten:
Ob das Hand und Fuß hat oder ob ich das "könnten" richtig deute als "aber wir wollen nicht" wird die Zeit zeigen. Alles in allem zeigt der Artikel doch eine gewisse "Konservativität" wenn ich mich nicht täusche. Gut jetzt könnte man damit argumentieren das wäre zu interpretieren, aber für mich erscheint es so.Wir könnten ihnen zeigen, daß ein Gott, der dem Menschen mehr Freiheit läßt, dem Menschen auch neue Räume zu seiner eigenen kulturellen Entwicklung anbietet.
Bei dem zweiten Artikel handelt es sich um einen recht Interessanten Artikel zum Thema "Lasst uns mehr Latein sprechen in der Kirche damit wir noch weniger Leute erreichen..." was zur Hölle...
Also bitte, die ganze Zeit wird um den heissen Brei geredet "Relativismus" und statt an einer wirklichen Lösung zu arbeiten ist der supervorschlag mehr Latein zu benutzen für ein Gefühl der "Universalität"... scheibenkleister, Latein ist eine tote Sprache, grad mal die Italiener würden es ansatzweise verstehen wie wir heute platt, oder kann einer von euch fliessend Latein? Und auch hier wieder das bla bla "Sex nur in der Ehe und ausschliesslich Mann und Frau". Also ich habe wirklich nichts gegen die Ehe, den Bund für das Leben schliessen, kuhle Sache. Und was bedeutet jetzt Ehe? Für mich ist das ein Bund zwischen zwei Personen die sich Treue und Liebe auf Lebenszeit schwören, es ist ein versprechen das leider heutzutage allzu leichtfertig gegeben wird und das Ergebnis ist leider die hohe Scheidungsquote. Aber, ich habe in dieser für mich klaren Definition nicht den Abschnitt gefunden "Und ihr müsst sorgen für der Familie nachkommen"... Ist das jetzt eine Grundbedingung zum heiraten oder wie? Oder im religiösen Rahmen, ist das eine Grundvorraussetzung für Gott, damit er diese Ehe gutheisst?
Ich weiss ja nicht.
Kommen wir zum dritten angeführten Artikel der sich wesentlich interessanter liest als das Pseudo Bla des Kirchenblättchens aus Artikel 2. Hier kommen Ratzi's Stärken zu Tage, ein Konstuktiv kritischer Artikel über die Aspekte "Christliche Religion vs. Wissenschaft" die Erkenntnisse die hier aufgeführt werden beschreiben im wesentlichen die wesenzüge des Christentum's. Es sollte eher als eine Art Lebensphilosophie und Leitfaden für unsere Taten dienen. Das ganze ist sehr vernünftig und umschreibt im wesentlichen die Problematik die mit dazu beiträgt das Christliche Religion sehr an Glaubwürdigkeit verloren hat, durch wissenschaftliche Beweise warum dieses und jenes nicht stimmen kann was die Christliche Kirche uns auftischt.
Im Grunde stimme ich da eindeutig mit Herrn Ratze überein, jetzt kommt allerdings das große Aber. Wenn dem so ist und die Christliche Religion uns leiten uns ein Gefühl für richtiges Handeln geben soll, warum dann solche damischen Ansichten die ich in den anderen Artikeln angeführt habe? Ist es der Kirche nicht möglich dynamisch zu handeln und sich an Situationen anzupassen? Das Bedürfnis die Religion als Stützpfeiler für ein ausgeglichenes Seelenleben ist doch durchaus noch vorhanden, leider werden viele Menschen durch die radikale Sichtweise verschreckt. Ein einlenken und Überdenken mancher Ansicht würde das Vertrauen sicherlich wieder herstellen, die Welt dreht sich immer weiter, nur die Katholische Kirche scheint einfach stehengeblieben zu sein.
Folgendes stört mich jedoch ein bischen:
Kreuzzüge *hint*hint*Der Sieg des Christentums über die heidnischen Religionen wurde nicht zuletzt durch den Anspruch seiner Vernünftigkeit ermöglicht.
WOW, und Artikel Nummero vier ist dann der Oberknaller...
Die erste Seite dreht sich darum das es ein Holzweg war die Kirche aus den Staatsgeschäften auszuschliessen... Hallooo irgendjemand? Alles klar die Kirche am Ruder der Nation, ich glaub echt mein Schwein pfeifft, ab demnächst muss ich wohl einen Antrag für die Pille oder ein Kondom ausfüllen wa? Oder komme gar in den Knast, bei Wasser und Peitsche... (jaja ich neige zu Übertreibungen). Dann kommt's noch besser... unsere momentanen Probleme kämen nicht von der Wirtschaftlichen Lage, sondern daher das unsere Seelen verkümmern... also gleich wird's mir echt zu bunt.
Und dann kam der Abschnitt zu "Menschenrechte und Menschenwürde" und da kommt das liebe Thema "Schwule + Ehe = nein danke" in diesem Zusammenhang? ... ist das jetzt bittere Ironie?
Ich muss nochmal zitieren:
Das ist eigentlich recht witzig wenn es nicht ein ernstes Thema behandeln würde. Haben die ein Copyright oder ein Trade Mark oder etwa gar ein Patent auf die EHE??? Mein Schwein pfeifft. Okay er meint ausserdem es geht ihm nicht um Diskriminierung, meint aber im gleichen Atemzug, die Familie wird durch eine "Rechtsform" ähnlich der Ehe bedroht... Also jetzt mal gaanz ganz ehrlich, Homosexuelle werden nicht plötzlich Heterosexuell und werfen ganz viele Kinder nur weil sie nicht heiraten dürfen, "Ehe" TM hin oder her. Die heterosexuellen Paare die Kinder zeugen wollen werden das weiterhin tun. Wer nicht soweit denken kann tut mir ehrlich leid.Die monogame Ehe ist als grundlegende Ordnungsgestalt des Verhältnisses von Mann und Frau und zugleich als Zelle staatlicher Gemeinschaftsbildung vom biblischen Glauben her geformt worden.
Und damit hab ich die Schnauze für heute gestrichen voll von Fürst Ratze. Naja zum Zitat von Wikipedia als Schlußsatz. Schonmal erwähnt, die Menschheit hat sich weiterentwickelt, die Kirche nicht.






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