Zum einen gehen nicht die gesamten 150 Millionen als Erlöse ans Studio, sondern ein Teil bleibt bei den Kinos, die ja auch ihre Kosten bezahlen müssen und noch ein paar Cent verdienen wollen. Meines Wissens bekommen die Studios je nach Verhandlungen zwischen 60 und 75 Prozent der Erlöse.
Werbe- und Vertriebskosten sind im Budget normalerweise nicht drin, es heißt ja auch "Produktionsbudget". Kalkuliert man die mit zwischen 30 und 50 Prozent der Produktionskosten, so kriegt man folgende Rechnung: Gesamtbudget liegt in etwa zwischen 195 und 225 Millionen Dollar. Wenn das Studio von den Bruttoerlösen zwischen 60 und 75 Prozent bekommt, heißt das bei 300 Millionen Bruttoerlösen zwischen 180 und 225 Millionen. Was wiederum bedeutet, dass in dieser Modellrechnung die Break-Even-Grenze etwa bei 300 Millionen Bruttoerlösen oder etwas darüber liegt.
Natürlich sind das nur sehr grobe Daumenregeln. Je nach Film werden die Werbebugetanteile sehr unterschiedlich sein, und es kommen ja auch noch DVD-Erlöse, Download-Erlöse, TV-Erlöse etc. hinzu. Wobei die DVD-Produktion ja auch nochmal Kosten verursacht.
Leider muss man aber schon feststellen, dass die Erlöse in der zweiten Woche ziemlich übel eingebrochen sind.






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hatte ich anfangs Schwierigkeiten und war auch mal verwirrt. 

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