Also bei mir ist es so, dass ich das eigentlich genau andersrum wie Lope de Aguirre sehe. Sinclair kam mir immer vor wie ein wandelndes Brett, völlig unemotional bzw. die Emotionen kamen nicht richtig rüber auch von der Stimme her nicht. Für mich sah es immer aus, als würde er maschinell nach einem Skript handeln. Ich habe auch nie wirklich gemerkt, dass er tatsächlich mit seinen Mitarbeitern befreundet sein soll, nur dass er es sein sollte.
Sheridan hat in S2 für mich dann die Serie gerettet, denn neben den eher schwachen Storys der 1.Staffel konnte ich bis dahin halt nie irgendeine Verbindung mit B5 aufbauen. Dazu war die Serie einfach über den Hauptcharakter "viel zu weit weg". Da ich ja nichts live gesehen hatte, wusste ich auch schon vorher, dass an dieser Stelle gewechselt wird und so hatte ich auch keine Probleme mit dem Umstieg. Von da ab ging's dann auch bergauf.
In seinem kurzem Auftritt in S3 konnte ich Sinclair dann übrigens auch etwas besser leiden als vorher. Genauso konnte ich dem Buch über seine ersten Erlebnisse auf Minbar etwas abgewinnen.
Insgesamt bleibt für mich Sheridan aber der Kommandeur von B5. Und das sowohl in deutscher als auch englischer Stimme. Im Übrigen finde ich die Synchro ganz gut gelungen, vor allem für die Zeit.





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