So... Well of Souls ist beendet und hier nun meine Rezension:
Well of Souls
Achtung Spoiler!Was passiert, wenn eine Psychoanalytikerin einen Star Trek Roman schreib? Richtig, alle Charaktere haben irgendwie nen Knacks weg. Das war mein Gedanke beim Lesen der ersten Seiten dieses Buches, nachdem ich zuvor einen Blick in die Kurzbiographie der Autorin geworfen habe.
Rachel Garret ist ein Workaholic, die dadurch ihre Ehe ruiniert hat und nun von Mann und Kind getrennt lebt. Zudem fühlt sie sich schuldig am Tod ihre Ersten Offiziers. Dessen Nachfolger hat eine Vergangenheit voller dunkler Geheimnisse, die seine Geliebte und Schiffskameradin das Leben kosten. Der zweite Offizier hat Schuldgefühle, weil sie sich am Tod ihres Zwillingsbruders schuldig fühlt. Zudem ist sie durch den Unfall, bei dem ihr Bruder getötet wurde, entstellt und weigert sich, Korrekturoperationen durchzuführen. Der Chefingenieur, ein Trill. grämt sich, weil er nicht von einem Symbionten erwählt wurde und der Counselor muss sich damit herumschlagen, dass keiner ihn und seine Arbeit wertschätzt.
Auf den ersten Blick erscheint das recht langweilig, letzendlich schafft dieser Roman aber etwas, an dem David R. George in seinem Roman Serpents among the Ruins gescheitert ist: und die Crew der Enterprise vertraut zu machen. Blick entwirft unheimlich dichte Charaktere, die man gerne kennenlernt. Zumdem legt sich geschickt den Grundstein für das dramatische Finale, dass alles hat, was ein gutes Star Trek Finale so braucht. Von den drei Büchern der Los Era war dieser Roman mit Abstand der beste.
Whyme






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